2012-01-26

III. Hildesheimer LyrikPark 2012

Internationale Ausschreibung für Lyrik-Installationen zum Thema „Was die Welt zusammen...hält!“ Bewerbungen möglich bis 15. April 2012 LyrikPark ist ein bundesweit einzigartiges Kulturkonzept, das wir nach den großen Erfolgen der Vorjahre nun auch in 2012 auf dem ehemaligen Marienfriedhof wieder veranstalten. Wie eine Insel liegt dieser große und wunderschöne Innenstadtpark mit seinem 3,5 km langen Wegenetz und seinen vielen poetischen Winkeln zwischen Hauptbahnhof, Kennedydamm und Kaiserstraße im Dornröschenschlaf, bevor er von der Muse geküsst wird. Ziel ist die Suche nach neuen Wegen der Literaturvermittlung, denn jede Form des Künstlerischen ist immer auch ein Fenster in eine andere Welt und findet hier auf einer wirklichen Ebene des Dialogs mit allen Künstlern und ihren individuellen Konzepten statt. Thema diesmal: Was die Welt zusammen…hält! Dabei handelt es sich um ein alle Künste (Literatur, Musik, Malerei, bildende Kunst, Medienkunst, Architektur etc.) einbeziehendes Projekt. Lyrik verstehen wir hier als Vielfalt: sie kommt vor in faszinierenden Objekt-Installationen, die überall im Park - und teilweise erst unter den Augen und Ohren des Publikums - geschaffen werden. Von Lyrik-Schwalben bis zur Flaschenpost, vom Gewächshaus der Erinnerung bis zum Konjunktiv-Grab, von visueller Poesie bis zu umwundenen Bäumen, von Hör- und Klanginstallationen bis zu magischen Worten, die in den Himmel wachsen; alles ist möglich im LyrikPark vom 13. bis 15. Juli 2012 in Hildesheim. Beteiligen können sich Literaten und Künstler aller Disziplinen, die bereit sind, sich mit dem Ort und dem Thema auseinanderzusetzen. Vorstellbar als Werkstoff sind alle Materialien (Holz, Metall, Glas, Stein, Tuch, Papier oder auch jeder andere Untergrund), um lyrisches oder poetisches Tun zu materialisieren. Die Macher stellen sich darauf ein, dass die Gedicht-Objekte offen in der Natur gezeigt werden und infolgedessen wetterfest zu gestalten oder ganz bewusst der Vergänglichkeit preiszugeben sind. Mit dieser Aktion lassen wir uns auf ein künstlerisches Gesamtprojekt ein, in dem die Kunst des Wortes nicht wie üblich nur die Begleitung zu einer Ausstellung bildet, sondern umgekehrt selbst zum medialen Subjekt wird, mit dem sich Künstler und Literaten interdisziplinär über die Grenzen eingefahrener Bahnen hinaus in die „BLAUZONE“ zwischen Kunst und Literatur / zwischen Wort und Tat bewegen. Interessierte Autoren und Künstler aller Disziplinen, die eine Idee für eine „Lyrik-Installation“ im Park haben - auch Schulen und Universitäten sind hier eingeladen - können sich damit bis zum 15. April 2012 anmelden und bewerben. Am besten eine kurze Beschreibung des Installationskonzeptes (mit Skizze oder Foto) plus einer Vita des Künstlers oder der Künstlergruppe per Mail an lyrikpark@kufa.info Weitere Informationen unter www.lyrikpark.de

2012-01-24

Volker Demuth erhält die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859

Die Deutsche Schillerstiftung wird im Mai 2012 den 1961 in Süddeutschland geborenen Lyriker, Essayisten und Medienwissenschaftler Volker Demuth mit ihrer Ehrengabe auszeichnen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury der Deutschen Schillerstiftung von 1859 hat in ihrer Entscheidungsbegründung für Volker Demuth gewürdigt, dass der Autor klug, konzentriert und kompromisslos ein wirkliches Gesamtwerk geschaffen hat, zu dem neben Lyrik (zuletzt „Lapidarium“/2010) und Lyrikinstallationen auch Prosa (zuletzt „Das angekreidete Jahr“/2007) und Essays (zuletzt Zyklomoderne“/2010) gehören. Mit der Auszeichnung dieses Gesamtwerks wird vor allem die Kraft seines poetischen Ansatzes hervorgehoben. Mit der Vergabe der Ehrengabe durch die Deutsche Schillerstiftung verbindet die Jury den Wunsch, Volker Demuth auf seinem unabhängigen Weg als Autor zu bestärken. Volker Demuth studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Oxford und Tübingen, wo er über J. M. R. Lenz promovierte. Von 1993 an lebte er als freier Schriftsteller. Neben seiner Tätigkeit beim Rundfunk (SWR), bei der eine Reihe von Hörspielen entstand, hatte Demuth von 2000 an eine Professur für Medientheorie inne, die er 2004 aufgab, um sich dem literarischen Schreiben zu widmen. Seit Ende der 90er Jahre entwickelte er mit dem „RaumPoem“ eine neue, räumliche Form der Lyrik, bei der verschiedene Medien in einer installativen Sprachform verwendet werden. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und publiziert in unterschiedlichen Zeitschriften und Zeitungen (u. a. Lettre International, Neue Rundschau, Die Welt). Seine Gedichte wurden ins Französische, Englische und Russische übersetzt. Für seine Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Zwiefaltendorf (Donau) und Berlin. Mit der Eugen Viehof-Ehrengabe wird die Deutsche Schillerstiftung von 1859, die älteste bürgerschaftlich organisierte Fördereinrichtung für Literatur, ihre erste Ehrengabe im Jahr 2012 verleihen. Erstmalig wird die Preisverleihung in der Schillerstadt Marbach auf Einladung des Deutschen Literaturarchivs Marbach stattfinden. Die Ehrengabe wird Volker Demuth am 4. Mai in Marbach durch den Vorsitzenden des Kuratoriums der Deutschen Schillerstiftung überreicht werden. Die Laudatio wird der Schriftsteller und Literaturkritiker Joachim Kalka halten. Eine Einladung zu dieser

2012-01-18

Anthologie-Ausschreibung zum Brüggener Literaturherbst 2012

Anthologie-Ausschreibung zum Brüggener Literaturherbst 2012 durch die Gemeinde Brüggen am Niederrhein Die Gemeinde Brüggen am Niederrhein schreibt nunmehr die Anthologie zum 4. Brüggener Literaturherbst im Herbst 2012 aus. Thema: Der Lärm verstummt … bis Stille ist in dir Abgabeschluss: 30. Juni 2012 „Der Lärm verstummt ... / bis Stille ist in dir“ Diese Verse aus einem Gedicht des Autors Wolfgang Bullerdiek bilden das Thema des Brüggener Literaturherbstes 2012 und der gleichzeitig damit ausgeschriebenen Anthologie. Es geht um jene Momente, in denen es uns gelingt, den Einfluss des ‚Außen’ von uns fernzuhalten und zu einer wie auch immer gearteten Stille und Ruhe in uns zu finden. Beschreiben Sie ein solch (reales oder fiktives) Erleben. Welche Bedeutung hatte oder hat es für Sie, Ihre eigene Stille zu vernehmen, den Lärm der Außenwelt zu vergessen, zu ignorieren oder gar zu überwinden? Literarische Formen: Erlaubt sind alle literarischen Formen (vom Gedicht über die kurze Theaterszene, von der Erzählung über das Essay bis zum literarischen Brief etc.). Textlänge bei Prosa max. 10 Normseiten (30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen). Es darf pro Autor/in nur ein Beitrag eingereicht werden, oder maximal 4 Gedichte. Form: Einreichung der Texte als Papierausdruck und CD/Diskette (diese müssen zu öffnen sein, also bitte doc-Formnat verwenden). Texte bitte unbedingt mit Namen und vollständiger Adresse versehen. Zusätzlich: Kurzbiografie mit nicht mehr als 6 Zeilen (wichtig). Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Texte. Dabei zählen Veröffentlichungen im Internet nicht als Veröffentlichung. Teilnehmen können AutorInnen aus der ganzen Bundesrepublik und aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Der Beitrag sollte in deutscher Sprache verfasst sein. Die besten Beiträge werden im Rahmen einer Anthologie im Herbst 2012 im Geest-Verlag veröffentlicht. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Anthologie treffen die Organisatorin des Literaturherbstes, Ellen Roemer, und der Leiter des Geest-Verlags, Alfred Büngen. Die Autoren werden über die Aufnahme ihres Beitrags in die Anthologie informiert (bitte unbedingt Mail-Adresse angeben, falls vorhanden). Eine Rücksendung der Beiträge kann nicht erfolgen. Jeder der in der Anthologie aufgenommenen Autoren erhält ein kostenloses Belegexemplar. 10 Autoren aus der Anthologie erhalten zudem die kostenlose Teilnahmemöglichkeit an einen Literaturworkshop Mitte November in Brüggen, bei der der Sieger des diesjährigen Literaturherbstes gekürt wird. Im Rahmen des Brüggener Literaturherbstes finden zudem wieder zahlreiche Lesungen in Brüggen statt, zu denen Teilnehmer aus der Anthologie jeweils eingeladen werden. Einsendungen an: Gemeinde Brüggen z. Hd. Frau Ellen Roemer In der Haag 38 41379 Brüggen ellen@roemerei.de oder Geest-Verlag GmbH & Co. KG Lange Straße 41 a 49377 Vechta Tel. 04447/856580 info@geest-verlag.de Der Rechtsweg ist bei allen Einsendungen ausgeschlossen.

2012-01-10

"Lassen Sie uns an Ihrer Weisheit teilhaben"

Der Verlag Devise Edition (www.devise-edition.com) organisiert einen Literaturwettbewerb
mit dem Titel "Lassen Sie uns an Ihrer Weisheit teilhaben".
Schicken Sie uns Ihre bisher unveröffentlichten Memoiren, Ihre Autobiographie oder die
Biographie eines Ihnen nahe stehenden Menschen.

Der Preis: Kostenlose Verlegung der prämierten Memoiren bzw. (Auto)Biographie bei
unserem Verlag.

Die Jury wird ihr Augenmerk auf die sprachliche Qualität der eingereichten Werke richten,
auf den Inhalt und den persönlichen Stil.

Der Gewinner/die Gewinnerin wird persönlich benachrichtigt und am 26. Mai 2012 öffentlich
bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2012 statt.

Teilnahmebedingungen:
- Die Teilnahme ist kostenlos.
- Die Texte sind in deutscher Sprache zu erstellen.
- Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin darf nur einen Beitrag einreichen.
- Der Teilnehmer/die Teilnehmerin darf noch kein Buch veröffentlicht haben.
- Wir bitten um Einsendung der Beiträge ausschließlich per Post an folgende Adresse:
Devise Edition, Literaturwettbewerb, Sportplatzstraße 22, D - 76848 Spirkelbach
- Auf dem Deckblatt sollen stehen: Titel, Vorname, Nachname, Wohnadresse, Email-
Adresse (falls vorhanden) und Telefonnummer des Verfassers.
- Format der Texte: einseitiger, nummerierter DIN A4-Ausdruck.
- Jeder Teilnehmer versichert, dass er den eingereichten Text selbst verfasst hat.
- Einsendeschluss: 30. April 2012 (es gilt das Datum des Poststempels)
- Eine Rücksendung der Manuskripte ist leider nicht möglich.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Für Fragen können Sie uns gerne anrufen unter Tel: 0 63 92/99 45 35 oder eine Email an
devise-goroncy-eurocom@t-online.de
schicken.

2011-12-29

Anthologien suchen Texte

Regenbogen der Hoffnung/ Zur Krankheit verdammt Wenn nicht die Hoffnung wär. Wie ein Licht strahlt sie auf den Lebensweg eines Menschen.Er klammert sich daran wenn ein Schicksalsschlag ihn trifft. Die Hoffnung dämpft die Angst wenn das Leben aus den Fugen zu geraten droht. Sie hält den Menschen am Rande eines Abgrunds. Wie ein Regenbogen spannt sie sich über seinen Lebensweg. In Freundschaft verbunden Freunde! Sie sind die Weggenossen auf den Strassen des Lebens. Sie sind immer da wenn man sie braucht. Sie lachen und weinen mit uns und können verzeihen. Man ist nicht allein. Freundschaften halten oft lebenslang.Sie sind ein Geschenk. Mütter, Mutterfreud und Mutterleid Eine Mutter ist ein ganz besonderer Mensch.Sie gebiert das neue Leben. Sie umsorgt und liebt ihre Kinder und ist für sie da wenn sie gebraucht wird. Sie fragt nicht nach einer Gegenleistung. Ihre Hände trösten, heilen streicheln. Sie hält die Türen offen. Die im Dunkeln sieht man nicht, Hartz IV.& Co. Wie fühlt sich ein Mensch, der seine Arbeit verloren hat? Der auf staatliche Unterstützung angewiesen ist und im Existenzminimum leben muss. Der als Harzt IV Empfänger abgestempelt ist? Der ständig auf Arbeitssuche ist mit unzähligen Absagen auf seine Bewerbungen? Nicht nur Hartz IV Empfänger darben. Noch mehr leiden die Obdachlosen, die auf der Strasse leben müssen. Sie sind völlig aus dem sozialen Netz gefallen. Es sind die Menschen am Rande der Gesellschaft. Für diese Anthologien werden Gedichte und Geschichten gesucht. Texte an Betti Fichtl, E - Mail: wendepunkt@ew-buch.de

2011-12-27

„Was gibt’s denn heute?“ Jugendwettbewerb Dreipunktnull geht mit dem Thema Ernährung in die zweite Runde

„Was gibt’s denn heute?“ Unter diesem Motto steht der eben gestartete Jugendwettbewerb Dreipunktnull des Netzwerks „Umweltbildung.Bayern“ und des oekom vereins, der sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt. Alle Jugendlichen in Bayern ab 14 Jahre sind aufgerufen, ihre Meinung, ihr Erlebnis oder ihr Lieblingsrezept als Reportage, Zeichnung, Kurzgeschichte oder Videoclip bis zum 31. März 2012 einzureichen. Neben Geldpreisen und der Teilnahme an einem Workshop, werden die Beiträge der Gewinner in der nächsten Ausgabe des Jugendmagazins Dreipunktnull abgedruckt. Auf unserer Homepage www.dreipunktnull.org findet ihr alle wichtigen Informationen, wenn Euch das nicht reicht oder ihr Fragen habt, schreibt uns entweder eine eMail an projekt@oekom-verein.de, oder ruft uns an unter 089/ 54 41 84 27. Wir freuen uns auf Eure Beiträge! Das Dreipunktnull-Team Bernd Orendt, Christian Hillengass, Anja Copony

2011-12-14

Jugendwettbewerb Dreipunktnull geht mit dem Thema Ernährung in die zweite Runde

„ Was gi b t’s de nn heu te ?“ Un ter dies e m M otto s teht de r e ben gestar tete Ju gen d wettb e werb Drei pu nktnu ll des Ne tz we rk s „ Umwe ltbi ld un g.B aye rn “ u nd des oe ko m ve rei ns, de r s ich mi t de m The ma Ern ährun g ause in an dersetz t. Alle Ju gen dli che n i n B ayern ab 14 J ahre si nd au fg eru fen, i h re Mei nu ng, i h r Erleb nis oder ih r Lieb li ngs rezep t als Rep ortage, Zei ch nun g, Kurz gesc hi ch te od er V ideo cl ip bis z u m 31. M ärz 2 012 e inz u rei che n. Ne ben Gel dp reise n un d de r Te il na h me an ei ne m Wo rk sh op, we rd en die Bei trä ge de r Ge wi nne r in der n äc hs ten Aus ga be des Jug en d ma gaz ins Drei pu nktnu ll a bge dru ckt. Au f unse re r Homep age www.d reip un ktnu ll .org fi nde t i hr alle wich tige n I nformationen, we nn Eu ch d as ni ch t rei ch t ode r ih r Frage n habt, sc hreibt u ns e ntwe de r ei ne e Mail an projekt@oekom-verein.de, o der ruf t uns a n un ter 089/ 54 41 84 27 . Wi r fre uen u ns au f Eu re Bei träge! Das Drei pu nktnu ll -Te a m Bern d O re nd t, Ch ris ti an H il len gass, An ja Co po n y

2011-12-02

Kultura-Extra, das Online-Magazin

Ausschreibung
Kurzgeschichtenwettbewerb

- Schreiben gegen den

Weltuntergang 2012





Berlin, den 1. Dezember 2011

Im nächsten Jahr - befürchten die "Experten" - könnte der Weltuntergang nicht völlig ausgeschlossen sein. Das Jahr 2012 kriegt also, nicht nur daher, etwas durchaus Spannendes und Magisches in seinem Fortverlauf; die Mayas hätten das in ihrem uralten Kalender schon vorausgesagt, was nächstes Jahr angeblich so passiert...

Alles nur Panik-Mache - so behaupten wir!

Und deshalb rufen wir zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema Schreiben gegen den Weltuntergang 2012 auf.

Schicken Sie uns per E-Mail (als RTF oder DOC) Ihre prosaischen Ideen oder Einfälle zum angemahnten Thema an: kurzgeschichten@kultura-extra.de

Höchstumfang: 3 Seiten (30 Zeilen à 60 Zeichen)

Einsendeschluss: 31. Dezember 2011



Mehr Details:
Kultura-Extra, das Online-Magazin

2011-11-25

Buchverlag LangenMüller vergibt Ephraim-Kishon-Literaturpreis

Ab 2012 vergibt der Buchverlag LangenMüller jährlich im Rahmen eines literarischen Wettbewerbs den Ephraim-Kishon-Literaturpreis zum Gedenken an den berühmten Schriftsteller und sein Lebenswerk. Kishons satirische Auseinandersetzung mit den Fallstricken der Bürokratie, mit Korruption und Doppelmoral in Politik und Gesellschaft hat Maßstäbe gesetzt. Sein unbestechlicher Blick für gesellschaftliche Missstände und die kleinen Sünden des Alltags verband sich in seinen Romanen, Erzählungen, Theaterstücken, Hörspielen und Filmen mit einem ausgeprägten Bewusstsein für die Wirkungsmacht der Satire. Beinahe alle Bücher des israelischen Satirikers wurden im LangenMüller Verlag erstveröffentlicht. Ephraim Kishon war ein glänzender Stilist, der mit sanfter und zuweilen auch bissiger Ironie und Lakonie bei seinen Lesern auf der ganzen Welt ein hohes Maß an Sympathie und Verständnis für die israelische Kultur und Mentalität geweckt hat. Seine größte Beliebtheit erfuhr er im deutschsprachigen Raum. Geistreich, liebenswürdig und humorvoll hat er den Menschen den Spiegel vorgehalten, immer bemüht, die Komplexität der kleinen und großen Probleme auf denkbar knappstem Raum auszudrücken. Mit dem EPHRAIM-KISHON-LITERATURPREIS wird das Prosa-Manuskript (Roman, Erzählungen) einer deutschsprachigen Autorin oder eines deutschsprachigen Autors ausgezeichnet, das neue Wege der Satire beschreitet. Dem Sieger winkt ein Verlagsvertrag mit einem Vorschuss von 5000 Euro. Der/Die Preisträger/in wird ermittelt von einer dreiköpfigen Jury, der auch Lisa Kishon angehört. Teilnahmebedingungen und Informationen: Das Manuskript muss unveröffentlicht sein. Die Teilnehmer an dieser Ausschreibung geben ihr Einverständnis zur weiteren Verwendung des Manuskripts durch die Buchverlage LangenMüller nach Absprache und Vertrag. Das Manuskript ist in elektronischer Form (Mindestumfang: 160 Seiten à 1800 Anschläge) bis spätestens 31. Dezember 2011 an m.ehard @ herbig.net zu schicken. Der Preis wird im Frühjahr 2012 in München verliehen. Buch

2011-11-21

SALZ – SALZ – Das Autorenfestival des Theater Lüneburg...

Das Theater Lüneburg schreibt den zum 2. Mal den Kurzdramenwettbewerb SALZ SALZ aus. Gesucht werden Kurzdramen, die bislang nicht veröffentlicht sind (auch nicht im Internet) und noch nicht aufgeführt wurden. Die Stücke müssen deutschsprachig sein. Einsendeschluss ist 31.01.2012 (Datum Poststempel) Die Stücke dürfen maximal 3000 Wörter lang sein. Einzureichen sind 2 maschinen geschriebene Manuskriptkopien, 2 zeilig, mindestens Schriftgröße 12, sowie digital in gleicher Formatierung als word-Datei oder pdf auf auf CD- CD-Rom --Rom. Per Post einzusenden an: Sabine Bahnsen, Theater Lüneburg, An den Reeperbahnen 3, 21335 Lüneburg. Die Dramen sollten mit einem zusätzlichen Deckblatt versehen sein, auf dem Name, Adresse und ein kurzer Lebenslauf des Autors/ der Autorin stehen. Die einzelnen Manuskriptseiten sollten auf keinen Fall Namen des Autors/ der Autorin enthalten! Außerdem bitte die Einverständniserklärung (siehe Download) ausdrucken, unterschreiben und beilegen. Aus organisatorischen Gründen kann eine Rücksendung der Texte nicht erfolgen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Fachjury wählt aus den eingesandten Stücken 6 aus, die im Juni 2012 vom Theater Lüneburg in Werkstattinszenierungen uraufgeführt werden. Dabei wird eine weitere, externe Jury ein Siegerstück küren. Dieser 1. Preis ist mit 500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Eon.Avacon AG gestiftet. Außerdem wird ein undotierter Publikumspreis vergeben. Die 6 zur Uraufführung ausgewählten Stücke werden voraussichtlich im April 2012 auf der Homepage des Theaters Lüneburg bekannt gegeben. Weitere Informationen unter www.theater-lueneburg.de

2011-11-19

HEUTE: Buchpremiere – „aber es gab noch einen anderen Fisch“ (Meersburg, Burg, 19h)

Gesprochene Anthologie auf der Meersburg Samstag, 19. November 2011, 19.30 Uhr im Burg-Café auf der Meersburg Buchpremiere – „aber es gab noch einen anderen Fisch“ Mitglieder der „Meersburger Autorenrunde“ lesen aus der neu erschienenen Anthologie: Felicitas Andresen, Oliver Gassner, Constance Hotz, Thomas Kuphal, Ulrike Längle, Martin Stockburger, Monika Taubitz, Rainer Wochele. Eintritt frei - Einlass ab 19.00 Uhr Veranstaltung der „Meersburger Autorenrunde“ in Zusammenarbeit mit der Burg Meersburg Infos: Tel. 07532/ 80 000 Die Autor_innen: Felicitas Andresen, lebt in Hemmenhofen am Bodensee, wo sie auch geboren ist. Veröffentlichungen u.a.: „Fichte im Bett“ - Roman (2010) Oliver Gassner, geb. 1964 in Steißlingen im Hegau, wo er inzwischen auch wieder lebt. „Silberner Pegasus“ von DIE ZEIT und IBM für Literaturvermittlung im Netz. Constance Hotz, geb. 1954 in Müllheim/Baden, lebt am Bodensee und in Müstair (Schweiz). Promotion zum Dr. phil mit einer Arbeit über Ingeborg Bachmann. Veröffentlichungen u.a.: „Vier Tage im März“ – Roman (2007). Thomas Kuphal, geb. 1964 in Hamburg. Lebt in Überlingen. Autor, Dozent, Schauspieler und Synchronsprecher. Ulrike Längle, geb. 1953 in Bregenz, wo sie heute das Franz-Michael-Felder-Archiv leitet. Veröffentlichungen u.a. „Seesucht“ – Roman (2002). Martin Stockburger, geb. 1960 in St. Georgen, lebt in Konstanz. Veröffentlichungen u.a.: „Das notierte Leben“ – Roman (2010). Monika Taubitz, geb. 1937 in Breslau, wohnhaft in Meersburg. Autorin zahlreicher Bücher. Verschiedene Auszeichnungen, u.a. Eichendorff-Literaturpreis 1978. Rainer Wochele, geb. 1943 in Brünn, lebt in Stuttgart. Ausgezeichnet u.a. mit dem Thaddäus Troll-Preis. Zuletzt erschienen „Der General und der Clown“ (2008). Weitere Angaben zu den Autoren finden Sie im Autorenteil unserer Anthologie.

2011-11-18

AUSSCHREIBUNG RETZHOFER DRAMAPREIS 2013

Was ist der Retzhofer Dramapreis?
Der Retzhofer Dramapreis ist ein Nachwuchspreis für szenisches Schreiben, der sich von
vielen anderen Preisen im deutschen Sprachraum unterscheidet. Das Besondere dieses Preises
ist, dass die BewerberInnen in der Arbeit an ihrem Wettbewerbsbeitrag von ExpertInnen für
Drama und Film (RegisseurInnen, DramaturgInnen, SchauspielerInnen und AutorInnen)
kostenlos beraten und unterstützt werden.
Gerade die Verbindung aus Stückentwicklung und Wettbewerb erhöht die Chancen der
jeweiligen SiegerInnen, mit ihren Siegerstücken in der Theaterwelt wahrgenommen und
aufgeführt zu werden. Dies beweist der Werdegang unserer bisherigen SiegerInnen: Gerhild
Steinbuch, Johannes Schrettle, Ewald Palmetshofer, Christian Winkler, Henriette Dushe und
Susanna Mewe.
Wie bewirbt man sich?
Man sendet postalisch und per Email einen Lebenslauf; einen Stückentwurf und zwei
ausgeschriebene Szenen dieses Stücks in vierfacher Ausfertigung an uniT, dazu eine
Erklärung (in einfacher Ausfertigung), dass das Stück bisher noch nicht veröffentlicht ist, von
keinem Verlag vertreten wird und von diesem/r Autor/in stammt. Die ausgeschriebenen
Szenen sollten den Umfang von elf Seiten nicht überschreiten. Wenn das eingesandte Stück
länger ist, bitten wir die Einsendenden, die von der Auswahljury zu lesenden Seiten zu
markieren.
Die EinsenderInnen erklären sich bereit, im Falle der Auswahl ihres Projekts an den
Workshops zur Stückentwicklung von uniT teilzunehmen und ihr Stück fertig zu stellen.
Teilnahmeberechtigt sind AutorInnen, die nicht älter als 40 Jahre sind.
Zeitplan
Der Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. Februar 2012. Sechs bis acht Wochen
später erfahren die Einsendenden, ob sie in den BewerberInnenkreis für den Preis
aufgenommen worden sind. Ende Mai/Anfang Juni starten die insgesamt vier geblockten
Workshops - zumeist am Wochenende (dreimal drei Tage, einmal vier Tage). Die Termine
der Workshops werden rechtzeitig von uniT bekannt gegeben. Die Preisverleihung wird im
Ende April/Anfang Mai 2013 erfolgen und das Preisgeld beträgt 4.000.- Euro.
Rechte
uniT erwirbt sich mit der Teilnahme der BewerberInnen die Rechte, kostenlos Ausschnitte aus
den Stücken öffentlich zu präsentieren und die Uraufführungsrechte für die fertig gestellten
Stücke bis drei Monate nach Verleihung des Preises, um das Stück gegebenenfalls mit einem
Kooperationspartner (2009/2011 war dies das Schauspiel Chemnitz) zu realisieren. Die
Uraufführungspauschale ist im Preisgeld jedoch nicht inkludiert, d.h. sie kommt zum
Preisgeld dazu.
Kontakt
uniT – Verein für Kultur an der Karl Franzens Universität
A-8010 Graz, Zinzendorfgasse 22, Tel.: +43 316 380 7480
Mail: office@uni-t.org; www.dramaforum.at/retzhofer-dramapreis