2012-03-27

13. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber - Inselschreiber 2013 – „Wer wagt, riskiert“


Bereits zum 13. Mal können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren um das „Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber“  bewerben, das seit 2001 von der Stiftung kunst:raum sylt quelle vergeben wird. Über die Vergabe des mit 2.500 Euro dotierten Preises entscheidet eine unabhängige Jury. 

Das Stipendium bietet acht Wochen Aufenthalt in einem Appartement auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle in Sylt – Rantum. Bewerben können sich deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits in Buchform publiziert haben. Die Bewerbung erfolgt mit einem noch unveröffentlichten Text, einem Essay oder einer Erzählung.

Das Thema für 2013 lautet: „Wer wagt, riskiert“.
Bewerbungsschluss für das Inselschreiber-Stipendium 2013 ist der 27. Juli 2012.
Der Preisträger/die Preisträgerin wird im Oktober 2012 bekannt gegeben.

Inselschreiber 2012 ist Petra Morsbach. Frühere Stipendiaten waren Jan Peter Bremer, Jenny Erpenbeck, Franzobel, Thomas Hettche, Judith Kuckart, Terézia Mora, Moritz Rinke, Gernot Wolfram, Juli Zeh und Feridun Zaimoglu. 
Die komplette Ausschreibung mit den Teilnahmebedingungenhttp://www.kunstraum-syltquelle.de/de/inselschreiber/index.php

2012-03-15

Marianne.Willemer.Preis.2012 - Preis für digitale Medien



 
In Kooperation mit dem Ars Electronica Linz GmbH und mit Unterstützung von dorfTV wird der heurige Marianne.von.Willemer.2012  Preis für digitale Medien ausgeschrieben.
Gesucht werden innovative künstlerische Arbeiten, die durch den Einsatz oder die explizite Bezugnahme auf digitale Medien gekennzeichnet sind. Hinsichtlich der technischen Realisierung kann aus einem breiten Spektrum gewählt werden  so können zum Beispiel Arbeiten aus den Bereichen digitale Fotografie, Digital Video, Computeranimation, generative Graphik, digitale Musik, interaktive Installationen, Netz- und Web 2.0-Projekte, Medienperformances, Medienarchitektur etc. eingereicht werden. Neben der künstlerischen Qualität ist auch die spezifische Nutzung digitaler Medien selbst ein Bewertungskriterium.
Dotierung: € 3.600,00
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind in Österreich lebende Frauen (Einzelpersonen und Gruppen), die Digitale Medien“ gestaltend, experimentell und künstlerisch nutzen. Es können Einzelpersonen und Gruppen teilnehmen  die Urheberinnenschaft muss bei einer digitalen Anmeldung angeführt werden (Formular ist untenstehend zu finden). Die eingereichte Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung nicht prämiert sein.
Jury
Stella Rollig, Künstlerische Direktorin der Museen der Stadt Linz
FH-Prof.in Mag.a Rosa von Suess, Dozentin an der Fachhochschule St. Pölten, Department IT & Medien
A.Univ.-Prof.in Mag.a art. Brigitte Vasicek, Professorin an der Kunstuniversität Linz Studienrichtung Zeitbasierte und Interaktive Medien
Einsendeschluss: 31. Mai 2012
Einreichmodalitäten
Erstmals besteht die Möglichkeit das Projekt unter http://willemerpreis.aec.at online einzureichen!
Es besteht nach wie vor die Möglichkeit das Werk postalisch oder per E-Mail unter willemer@mag.linz.at einzureichen. Einreichformulare und nähere Infos finden Sie unter http://www.linz.at/frauen/57564.asp

2012-02-22

WORTE gegen RECHTS - Verband deutscher Schriftsteller startet Projekt gegen Rassismus und Nazis

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS in ver.di) begrüßt und unterstützt den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (bda), die für den 23. Februar zu einer Schweigeminute in Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt aufgerufen haben. Mit seinem Projekt »WORTE gegen RECHTS« geht der Schriftstellerverband engagiert gegen Rassismus und Nazis vor. Bereits nach Bekanntwerden der von Neonazis verübten fürchterlichen Taten äußerte sich der Bundesvorsitzende des VS Imre Török: »Die rassistischen Morde rechtsextremer Terroristen in Deutschland müssen unsere Gesellschaft in höchstem Maße alarmieren, sie zeigen das wahre abscheuliche Gesicht der Neonazis, Hassprediger und ihrer Sympathisanten. Der stupide und mordwütige Hass der Rechtsradikalen auf Menschen mit ausländischer Herkunft erschüttern die humanistischen und kulturellen Werte in Deutschland und in Europa.« Zum des Auftakt des Projekts »WORTE gegen RECHTS« werden auf der Leipziger Buchmesse an drei Tagen Schriftstellerinnen und Schriftsteller gegen Rassismus und Nazis lesen: Janet Clark, Daniela Danz, Adel Karasholi, Tanja Kinkel, Regine Möbius, Titus Müller, Denis Scheck, Johano Strasser, Imre Török, Thomas Voß, Feridun Zaimoglu u.a. »WORTE gegen RECHTS« wird mit Lesungen, Plakataktionen und anderen Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2012 fortgesetzt.

2012-02-20

Gesucht: Kurzgeschichten zum Thema "Gut gemeint"

Buchjournal: Schreibwettbewerb 2012 ist gestartet Einsendeschluss ist der 31. Mai 2012 / Siegergeschichte wird im Buchjournal veröffentlicht / Sonderpreis für Kinder und Jugendliche Schreibtalente gesucht: Das Kundenmagazin Buchjournal veranstaltet den Schreibwettbewerb 2012, für den Leserinnen und Leser ab sofort ihre Kurzgeschichten einsenden können. Das Thema in diesem Jahr lautet "Gut gemeint". Mit einem zusätzlichen Sonderpreis für Kinder und Jugendliche sind vor allem auch junge Autorinnen und Autoren eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Die Teilnahmebedingungen Die für den Wettbewerb eingereichten Kurzgeschichten dürfen maximal 10.000 Zeichen umfassen (inklusive Leerzeichen). Sie müssen unveröffentlicht und frei von Rechten Dritter sein. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2012. Eine Fachjury liest und bewertet die Einsendungen. Der Autor des besten Textes gewinnt einen exklusiven Abdruck des Beitrags in der Oktoberausgabe des Buchjournals, die am 9. Oktober 2012 erscheint, sowie einen BücherScheck im Wert von 250 Euro. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten jeweils einen BücherScheck im Wert von 150 Euro. Weitere 17 von der Jury ausgewählte Beiträge erhalten einen BücherScheck über 50 Euro. Die Autoren der 20 besten Beiträge sind zur Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse 2012 eingeladen, zudem werden ihre Geschichten ab September 2012 unter www.buchjournal.de veröffentlicht. Auch der Gewinnerbeitrag des Sonderpreises für Kinder- und Jugendliche wird auf www.buchjournal.de veröffentlicht, zudem erhält der Autor ein individuell zusammen gestelltes Buchpaket. Die Beiträge werden per E-Mail gesendet an schreibwettbewerb@buchjournal.de. Der Jury gehören an: Cordelia Borchardt (Lektorin S. Fischer Verlag), Ines Thorn (Autorin), Vanessa Gutenkunst (Literaturagentin), Eckart Baier (Redaktionsleiter Buchjournal) und Sabine Schmidt (Redakteurin Buchjournal). Das "Buchjournal" ist das Kundenmagazin für den deutschsprachigen Buchhandel und wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgegeben. Es erscheint sechsmal jährlich mit einer Auflage von jeweils 310.000 Exemplaren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz und ist in mehr als 2.200 Buchhandlungen kostenlos erhältlich. www.buchjournal.de

2012-02-03

Von Menschen und Gärten Literaturfestival „buch & beet“ auf der Landesgartenschau Nagold

Von Menschen und Gärten Literaturfestival „buch & beet“ auf der Landesgartenschau Nagold mit Eva Demski, Wladimir Kaminer, Claudia Ott, Denis Scheck und weiteren Autoren "Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen," wusste schon Cicero vor über 2000 Jahren. Dieser Erkenntnis folgt man auch auf der diesjährigen baden-württembergischen Landesgartenschau in Nagold im Nordschwarzwald. Vom 20. Mai bis 29. Juli werden dort rund zwanzig Schriftsteller beim Literaturfestival „buch & beet“ erwartet, darunter Eva Demski, Wladimir Kaminer, Denis Scheck und Ulla Lachauer um nur einige Namen zu nennen. Ein Stück vom Paradies … In den Vorstellungen vieler Kulturen und Religionen ist das Paradies ein blühender Garten, und jeder irdische Garten ist somit immer auch ein Ausdruck der Sehnsucht nach diesem verloren gegangenen Glück. Acht Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern der Welt haben deshalb eigens zum Festival über ihren „Garten der Kindheit“ geschrieben. Asfa-Wossen Asserate, Marica Bodrožić, Zehra Çirak, Zsuzsanna Gahse, Abbas Khider, Selim Özdoğan, Saša Stanišić und Michael Stavarič wurden allesamt mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnet. Gewürdigt werden damit herausragende literarische Leistungen von Autoren, die deutsch schreiben, deren Muttersprache jedoch eine andere ist. Am Sonntag, 20. Mai, stellen vier der Autoren ihre Texte nachmittags in Nagolder Privatgärten vor, am Abend dann gemeinsam auf der Landesgartenschau. Am 26. Mai findet die Leseaktion mit vier weiteren Autoren in Schwäbisch Gmünd statt, wo derzeit die nächstfolgende Landesgartenschau vorbereitet wird. Die Texte erscheinen als Beilage der Mai-Ausgabe des „Literaturblatts Baden-Württemberg“ und sind auf der Gartenschau kostenlos erhältlich. Lesung und Publikation wurden von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Ein Blick in Nachbars Garten „In Kleingärten sind die Deutschen nicht mehr unter sich, jeder Dritte ist Ausländer“, berichtete die „ZEIT“ vor wenigen Monaten. Und in immer mehr Städten werden „Interkulturelle Gärten“ sogar ganz bewusst als Hilfe zur Integration gegründet. Was passiert, wenn Menschen unterschiedlichster Herkunft Beet an Beet aufeinander treffen, erzählt Wladimir Kaminer beim Festival gewohnt amüsant mit der Lesung „Mein Leben im Schrebergarten.“ Mit seinem anrührenden Film „Unser Garten Eden“ führt der syrischstämmige Regisseur Mano Khalil in eine Kleingartenkolonie bei Bern, wo Menschen aus 28 Nationen zusammenleben. Und der Journalist Martin Rasper führt mit seinem Buch "Vom Gärtnern in der Stadt" kundig durch die neue urbane Gartenbewegung von Nachbarschaftsgärten bis Guerilla Gardening. Dem besonderen Verhältnis von Mensch und Garten spüren Ulla Lachauer, Eva Demski und Jakob Augstein nach, erzählen vom Scheitern ebenso wie vom Glück des Gelingens. Die Journalistin Mely Kiyak, Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei, berichtet in ihrem Buch „Ein Garten liegt verschwiegen …“. von ihrer Freundschaft zu den gärtnernden Benediktinerinnen der Abtei Fulda. Einen Bogen zur arabischen Kultur schlägt Claudia Ott mit ihrer vielgerühmten Neuübersetzung von „Tausendundeine Nacht“. Eher kulinarischer Natur ist das Garteninteresse des Fernsehliteraturkritikers Denis Scheck („Druckfrisch“), der gemeinsam mit der Ärztin Eva Gritzmann auf einem lustvoll-lehrreichen Streifzug durch die Esskultur den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern erkundet. Die Fernsehköche und Kochbuchautoren Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer sind „Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack“ und Rolf-Bernhard Essig erklärt in seiner Sprichwörter-Sprechstunde, warum die einen Tomaten auf den Augen haben, während andere sich nicht die Bohne dafür interessieren. Info: www.lgs-na2012.de (Veranstaltungskalender auf der Homepage ist derzeit gerade noch im Aufbau!)

2012-01-30

Ein Stasi-Bericht über die West-Berliner Kleist-Ausstellung von 1977, Heinrich von Kleist und die Belagerung von Mainz 1793 und warum der Dichter vermutlich doch nicht schwul war

Neue Forschungsergebnisse aus Heilbronn Der Auftrag wurde am 1. Dezember 1977 schriftlich festgehalten und bestand aus sechs Punkten: Besuch und "Einschätzung" von zwei West-Berliner Kleist-Ausstellungen; Erkundigungen über eine dritte, über die bisher nichts bekannt war; Beschaffung einer im Westen neu erschienenen Kleist-Biographie, die man wohl auf anderem Weg nicht bekommen konnte; Ermittlung neuer westlicher Kleist-Literatur sowie abschließend die Überprüfung, ob und unter welchen Bedingungen DDR-Bürger Mitglied der (westdeutschen) Kleist-Gesellschaft werden können. Auftraggeber: Major P., Ministerium für Staatssicherheit der DDR, Abt. II, Spionageabwehr. In einer angeschlossenen Erläuterung wird der Zweck dieser Aktion genannt: "1. Den Einfluß und das Wirken der ständigen Vertretung der BRD in der DDR in bezug auf die 'Kleistpflege' und ihr besonderes Interesse an der KGF [Kleist-Gedenk-und-Forschungsstätte, Frankfurt (Oder)] zu bestimmen. 2. den IMS 'H…' in seiner verantwortungsvollen Arbeit zu unterstützen und ihn weiter an uns zu binden." Knapp zwei Wochen später kann der mit der Durchführung dieses Auftrags betraute 'Otto' seinen Bericht für das MfS diktieren. Zweimal war er - auf welchen Wegen auch immer - beim Klassenfeind im Westen und hat seinen Auftrag gewissenhaft erfüllt. Bei seinem zweiten Westbesuch verlief, wie er betont, "die Hin- und Rückreise […] diesesmal völlig problemlos"; welche Probleme er bei seinem ersten Grenzübertritt hatte, wird nicht ersichtlich. Der Vorgang, der die Nervosität der DDR-Führung nach dem KSZE-Prozeß (1975) und der Ausbürgerung von Wolf Biermann (1976) samt den bekannten Reaktionen im "Arbeiter- und Bauernstaat" erahnen läßt, ist nachzulesen in der eben erschienenen Nr. 23 der "Heilbronner Kleist-Blätter", dem "Jahrbuch aus Heilbronn" (278 Seiten, davon 28 Farbseiten, Gr.8°, ISBN 978-3-940494-53-5, 20 Euro). Erklärtes Ziel des Herausgebers und Direktors des Kleist-Archivs Sembdner Günther Emig ist die Erforschung der Wechselbeziehung zwischen Leben und Werk des Dichters Kleist in wechselnden historischen Konstellationen, von 1811 bis zur Gegenwart. Gerade bei einem Autor, der erst lange nach seinem Tod, im wilhelmischen Kaiserreich, auf den Sockel des Klassikers gehoben wurde, eröffnen sich so neue Forschungsperspektiven, nachdem zu Leben und Werk des Dichters im Grunde längst alles gesagt worden ist, wenn auch nicht von jedem. Ausführlich beschäftigt sich das Heilbronner Jahrbuch auch mit der Frage von Kleists sexueller Orientierung. War er wirklich 'schwul', wie dies mit Bezug auf einen Brief an seinen Freund Ernst von Pfuel immer wieder behauptet wird, oder ist der Brief nur Ausdruck eines übersteigerten Freundschaftskults, wie man ihn bei Zeitgenossen auch sonst antrifft, und wird diesem Brief vielleicht nur deshalb eine so große Bedeutung beigemessen, weil die Überlieferungslage insgesamt dürftig ist? Weitere Themen der Ausgabe: Heinrich von Kleists Novelle "Die Verlobung in St. Domingo" als eine der frühesten chinesischen Übersetzungen deutscher Literatur; Kleist als Gegenstand literarischer Werke; Lutz R. Ketschers "Penthesilea", ein Comic nach Heinrich von Kleist; Deutsche Kleist-Inszenierungen in der zweisprachigen Theaterlandschaft Böhmens und Mährens (1814-1944); ein neu entdeckter Hinweis zur Entstehungsgeschichte des "Zerbrochnen Krugs"; "Michael Kohlhaas" in der Bearbeitung des italienischen Theatermachers Marco Baliani; eine neue Marionettentheater-Inszenierung und schließlich der Film "Die Akte Kleist"; dazu kleinere Beiträge, u. a. ein Hinweis auf eine unbekannte Bearbeitung des "Käthchen von Heilbronn"" durch Kotzebue und eine bisher unbekannte "Käthchen"-Oper (womit wir jetzt glücklich neun kennen). Eine vollständige Inhaltsübersicht siehe: http://www.heinrichvonkleist.org/index.php?page=shop.product_details&category_id=1&flypage=flypage.tpl&product_id=131&option=com_virtuemart&Itemid=1; hier auch das Umschlagbild. Die Kleist-Bibliographie, die seit 1996 jährlich in den "Heilbronner Kleist-Blättern" erscheint, weist allein diesmal satte 400 Titel Sekundärliteratur (Bücher und wissenschaftliche Aufsätze zu Kleist) nach. Eine Kumulation der Kleist-Bibliographie für den Zeitraum von 2001 bis 2010 ist in Vorbereitung und erscheint in der ersten Jahreshälfte 2012. Bezugsadresse der "Heilbronner Kleist-Blätter": Kleist-Archiv Sembdner, Berliner Platz 12, 74072 Heilbronn. www.kleist.org. E-Mail: kleist@kleist.org.

2012-01-26

III. Hildesheimer LyrikPark 2012

Internationale Ausschreibung für Lyrik-Installationen zum Thema „Was die Welt zusammen...hält!“ Bewerbungen möglich bis 15. April 2012 LyrikPark ist ein bundesweit einzigartiges Kulturkonzept, das wir nach den großen Erfolgen der Vorjahre nun auch in 2012 auf dem ehemaligen Marienfriedhof wieder veranstalten. Wie eine Insel liegt dieser große und wunderschöne Innenstadtpark mit seinem 3,5 km langen Wegenetz und seinen vielen poetischen Winkeln zwischen Hauptbahnhof, Kennedydamm und Kaiserstraße im Dornröschenschlaf, bevor er von der Muse geküsst wird. Ziel ist die Suche nach neuen Wegen der Literaturvermittlung, denn jede Form des Künstlerischen ist immer auch ein Fenster in eine andere Welt und findet hier auf einer wirklichen Ebene des Dialogs mit allen Künstlern und ihren individuellen Konzepten statt. Thema diesmal: Was die Welt zusammen…hält! Dabei handelt es sich um ein alle Künste (Literatur, Musik, Malerei, bildende Kunst, Medienkunst, Architektur etc.) einbeziehendes Projekt. Lyrik verstehen wir hier als Vielfalt: sie kommt vor in faszinierenden Objekt-Installationen, die überall im Park - und teilweise erst unter den Augen und Ohren des Publikums - geschaffen werden. Von Lyrik-Schwalben bis zur Flaschenpost, vom Gewächshaus der Erinnerung bis zum Konjunktiv-Grab, von visueller Poesie bis zu umwundenen Bäumen, von Hör- und Klanginstallationen bis zu magischen Worten, die in den Himmel wachsen; alles ist möglich im LyrikPark vom 13. bis 15. Juli 2012 in Hildesheim. Beteiligen können sich Literaten und Künstler aller Disziplinen, die bereit sind, sich mit dem Ort und dem Thema auseinanderzusetzen. Vorstellbar als Werkstoff sind alle Materialien (Holz, Metall, Glas, Stein, Tuch, Papier oder auch jeder andere Untergrund), um lyrisches oder poetisches Tun zu materialisieren. Die Macher stellen sich darauf ein, dass die Gedicht-Objekte offen in der Natur gezeigt werden und infolgedessen wetterfest zu gestalten oder ganz bewusst der Vergänglichkeit preiszugeben sind. Mit dieser Aktion lassen wir uns auf ein künstlerisches Gesamtprojekt ein, in dem die Kunst des Wortes nicht wie üblich nur die Begleitung zu einer Ausstellung bildet, sondern umgekehrt selbst zum medialen Subjekt wird, mit dem sich Künstler und Literaten interdisziplinär über die Grenzen eingefahrener Bahnen hinaus in die „BLAUZONE“ zwischen Kunst und Literatur / zwischen Wort und Tat bewegen. Interessierte Autoren und Künstler aller Disziplinen, die eine Idee für eine „Lyrik-Installation“ im Park haben - auch Schulen und Universitäten sind hier eingeladen - können sich damit bis zum 15. April 2012 anmelden und bewerben. Am besten eine kurze Beschreibung des Installationskonzeptes (mit Skizze oder Foto) plus einer Vita des Künstlers oder der Künstlergruppe per Mail an lyrikpark@kufa.info Weitere Informationen unter www.lyrikpark.de

2012-01-24

Volker Demuth erhält die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859

Die Deutsche Schillerstiftung wird im Mai 2012 den 1961 in Süddeutschland geborenen Lyriker, Essayisten und Medienwissenschaftler Volker Demuth mit ihrer Ehrengabe auszeichnen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury der Deutschen Schillerstiftung von 1859 hat in ihrer Entscheidungsbegründung für Volker Demuth gewürdigt, dass der Autor klug, konzentriert und kompromisslos ein wirkliches Gesamtwerk geschaffen hat, zu dem neben Lyrik (zuletzt „Lapidarium“/2010) und Lyrikinstallationen auch Prosa (zuletzt „Das angekreidete Jahr“/2007) und Essays (zuletzt Zyklomoderne“/2010) gehören. Mit der Auszeichnung dieses Gesamtwerks wird vor allem die Kraft seines poetischen Ansatzes hervorgehoben. Mit der Vergabe der Ehrengabe durch die Deutsche Schillerstiftung verbindet die Jury den Wunsch, Volker Demuth auf seinem unabhängigen Weg als Autor zu bestärken. Volker Demuth studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Oxford und Tübingen, wo er über J. M. R. Lenz promovierte. Von 1993 an lebte er als freier Schriftsteller. Neben seiner Tätigkeit beim Rundfunk (SWR), bei der eine Reihe von Hörspielen entstand, hatte Demuth von 2000 an eine Professur für Medientheorie inne, die er 2004 aufgab, um sich dem literarischen Schreiben zu widmen. Seit Ende der 90er Jahre entwickelte er mit dem „RaumPoem“ eine neue, räumliche Form der Lyrik, bei der verschiedene Medien in einer installativen Sprachform verwendet werden. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und publiziert in unterschiedlichen Zeitschriften und Zeitungen (u. a. Lettre International, Neue Rundschau, Die Welt). Seine Gedichte wurden ins Französische, Englische und Russische übersetzt. Für seine Werke erhielt er mehrere Auszeichnungen. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Zwiefaltendorf (Donau) und Berlin. Mit der Eugen Viehof-Ehrengabe wird die Deutsche Schillerstiftung von 1859, die älteste bürgerschaftlich organisierte Fördereinrichtung für Literatur, ihre erste Ehrengabe im Jahr 2012 verleihen. Erstmalig wird die Preisverleihung in der Schillerstadt Marbach auf Einladung des Deutschen Literaturarchivs Marbach stattfinden. Die Ehrengabe wird Volker Demuth am 4. Mai in Marbach durch den Vorsitzenden des Kuratoriums der Deutschen Schillerstiftung überreicht werden. Die Laudatio wird der Schriftsteller und Literaturkritiker Joachim Kalka halten. Eine Einladung zu dieser

2012-01-18

Anthologie-Ausschreibung zum Brüggener Literaturherbst 2012

Anthologie-Ausschreibung zum Brüggener Literaturherbst 2012 durch die Gemeinde Brüggen am Niederrhein Die Gemeinde Brüggen am Niederrhein schreibt nunmehr die Anthologie zum 4. Brüggener Literaturherbst im Herbst 2012 aus. Thema: Der Lärm verstummt … bis Stille ist in dir Abgabeschluss: 30. Juni 2012 „Der Lärm verstummt ... / bis Stille ist in dir“ Diese Verse aus einem Gedicht des Autors Wolfgang Bullerdiek bilden das Thema des Brüggener Literaturherbstes 2012 und der gleichzeitig damit ausgeschriebenen Anthologie. Es geht um jene Momente, in denen es uns gelingt, den Einfluss des ‚Außen’ von uns fernzuhalten und zu einer wie auch immer gearteten Stille und Ruhe in uns zu finden. Beschreiben Sie ein solch (reales oder fiktives) Erleben. Welche Bedeutung hatte oder hat es für Sie, Ihre eigene Stille zu vernehmen, den Lärm der Außenwelt zu vergessen, zu ignorieren oder gar zu überwinden? Literarische Formen: Erlaubt sind alle literarischen Formen (vom Gedicht über die kurze Theaterszene, von der Erzählung über das Essay bis zum literarischen Brief etc.). Textlänge bei Prosa max. 10 Normseiten (30 Zeilen zu jeweils maximal 60 Anschlägen). Es darf pro Autor/in nur ein Beitrag eingereicht werden, oder maximal 4 Gedichte. Form: Einreichung der Texte als Papierausdruck und CD/Diskette (diese müssen zu öffnen sein, also bitte doc-Formnat verwenden). Texte bitte unbedingt mit Namen und vollständiger Adresse versehen. Zusätzlich: Kurzbiografie mit nicht mehr als 6 Zeilen (wichtig). Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Texte. Dabei zählen Veröffentlichungen im Internet nicht als Veröffentlichung. Teilnehmen können AutorInnen aus der ganzen Bundesrepublik und aus anderen europäischen und außereuropäischen Ländern. Der Beitrag sollte in deutscher Sprache verfasst sein. Die besten Beiträge werden im Rahmen einer Anthologie im Herbst 2012 im Geest-Verlag veröffentlicht. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Anthologie treffen die Organisatorin des Literaturherbstes, Ellen Roemer, und der Leiter des Geest-Verlags, Alfred Büngen. Die Autoren werden über die Aufnahme ihres Beitrags in die Anthologie informiert (bitte unbedingt Mail-Adresse angeben, falls vorhanden). Eine Rücksendung der Beiträge kann nicht erfolgen. Jeder der in der Anthologie aufgenommenen Autoren erhält ein kostenloses Belegexemplar. 10 Autoren aus der Anthologie erhalten zudem die kostenlose Teilnahmemöglichkeit an einen Literaturworkshop Mitte November in Brüggen, bei der der Sieger des diesjährigen Literaturherbstes gekürt wird. Im Rahmen des Brüggener Literaturherbstes finden zudem wieder zahlreiche Lesungen in Brüggen statt, zu denen Teilnehmer aus der Anthologie jeweils eingeladen werden. Einsendungen an: Gemeinde Brüggen z. Hd. Frau Ellen Roemer In der Haag 38 41379 Brüggen ellen@roemerei.de oder Geest-Verlag GmbH & Co. KG Lange Straße 41 a 49377 Vechta Tel. 04447/856580 info@geest-verlag.de Der Rechtsweg ist bei allen Einsendungen ausgeschlossen.

2012-01-10

"Lassen Sie uns an Ihrer Weisheit teilhaben"

Der Verlag Devise Edition (www.devise-edition.com) organisiert einen Literaturwettbewerb
mit dem Titel "Lassen Sie uns an Ihrer Weisheit teilhaben".
Schicken Sie uns Ihre bisher unveröffentlichten Memoiren, Ihre Autobiographie oder die
Biographie eines Ihnen nahe stehenden Menschen.

Der Preis: Kostenlose Verlegung der prämierten Memoiren bzw. (Auto)Biographie bei
unserem Verlag.

Die Jury wird ihr Augenmerk auf die sprachliche Qualität der eingereichten Werke richten,
auf den Inhalt und den persönlichen Stil.

Der Gewinner/die Gewinnerin wird persönlich benachrichtigt und am 26. Mai 2012 öffentlich
bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2012 statt.

Teilnahmebedingungen:
- Die Teilnahme ist kostenlos.
- Die Texte sind in deutscher Sprache zu erstellen.
- Jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin darf nur einen Beitrag einreichen.
- Der Teilnehmer/die Teilnehmerin darf noch kein Buch veröffentlicht haben.
- Wir bitten um Einsendung der Beiträge ausschließlich per Post an folgende Adresse:
Devise Edition, Literaturwettbewerb, Sportplatzstraße 22, D - 76848 Spirkelbach
- Auf dem Deckblatt sollen stehen: Titel, Vorname, Nachname, Wohnadresse, Email-
Adresse (falls vorhanden) und Telefonnummer des Verfassers.
- Format der Texte: einseitiger, nummerierter DIN A4-Ausdruck.
- Jeder Teilnehmer versichert, dass er den eingereichten Text selbst verfasst hat.
- Einsendeschluss: 30. April 2012 (es gilt das Datum des Poststempels)
- Eine Rücksendung der Manuskripte ist leider nicht möglich.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Für Fragen können Sie uns gerne anrufen unter Tel: 0 63 92/99 45 35 oder eine Email an
devise-goroncy-eurocom@t-online.de
schicken.

2011-12-29

Anthologien suchen Texte

Regenbogen der Hoffnung/ Zur Krankheit verdammt Wenn nicht die Hoffnung wär. Wie ein Licht strahlt sie auf den Lebensweg eines Menschen.Er klammert sich daran wenn ein Schicksalsschlag ihn trifft. Die Hoffnung dämpft die Angst wenn das Leben aus den Fugen zu geraten droht. Sie hält den Menschen am Rande eines Abgrunds. Wie ein Regenbogen spannt sie sich über seinen Lebensweg. In Freundschaft verbunden Freunde! Sie sind die Weggenossen auf den Strassen des Lebens. Sie sind immer da wenn man sie braucht. Sie lachen und weinen mit uns und können verzeihen. Man ist nicht allein. Freundschaften halten oft lebenslang.Sie sind ein Geschenk. Mütter, Mutterfreud und Mutterleid Eine Mutter ist ein ganz besonderer Mensch.Sie gebiert das neue Leben. Sie umsorgt und liebt ihre Kinder und ist für sie da wenn sie gebraucht wird. Sie fragt nicht nach einer Gegenleistung. Ihre Hände trösten, heilen streicheln. Sie hält die Türen offen. Die im Dunkeln sieht man nicht, Hartz IV.& Co. Wie fühlt sich ein Mensch, der seine Arbeit verloren hat? Der auf staatliche Unterstützung angewiesen ist und im Existenzminimum leben muss. Der als Harzt IV Empfänger abgestempelt ist? Der ständig auf Arbeitssuche ist mit unzähligen Absagen auf seine Bewerbungen? Nicht nur Hartz IV Empfänger darben. Noch mehr leiden die Obdachlosen, die auf der Strasse leben müssen. Sie sind völlig aus dem sozialen Netz gefallen. Es sind die Menschen am Rande der Gesellschaft. Für diese Anthologien werden Gedichte und Geschichten gesucht. Texte an Betti Fichtl, E - Mail: wendepunkt@ew-buch.de

2011-12-27

„Was gibt’s denn heute?“ Jugendwettbewerb Dreipunktnull geht mit dem Thema Ernährung in die zweite Runde

„Was gibt’s denn heute?“ Unter diesem Motto steht der eben gestartete Jugendwettbewerb Dreipunktnull des Netzwerks „Umweltbildung.Bayern“ und des oekom vereins, der sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt. Alle Jugendlichen in Bayern ab 14 Jahre sind aufgerufen, ihre Meinung, ihr Erlebnis oder ihr Lieblingsrezept als Reportage, Zeichnung, Kurzgeschichte oder Videoclip bis zum 31. März 2012 einzureichen. Neben Geldpreisen und der Teilnahme an einem Workshop, werden die Beiträge der Gewinner in der nächsten Ausgabe des Jugendmagazins Dreipunktnull abgedruckt. Auf unserer Homepage www.dreipunktnull.org findet ihr alle wichtigen Informationen, wenn Euch das nicht reicht oder ihr Fragen habt, schreibt uns entweder eine eMail an projekt@oekom-verein.de, oder ruft uns an unter 089/ 54 41 84 27. Wir freuen uns auf Eure Beiträge! Das Dreipunktnull-Team Bernd Orendt, Christian Hillengass, Anja Copony