Weblog für Nachrichten von Büchern und Menschen. Für Lesende und Schreibende.
2009-12-04
»In den Bergen« - Schwäbischer Literaturpreis 2010
Thema ist dieses Mal »In den Bergen«.
Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen/Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben beziehungsweise in diesem ihre biographischen Wurzeln haben.
Einsendeschluss: 30. Juni 2010.
Einzelheiten auf den Internetseiten des VS unter http://vs.verdi.de bzw. http://vs.verdi.de/aktuelles/stipendien_ausschreibungen
direkt: http://vs.verdi.de/aktuelles/stipendien_ausschreibungen/schwaebischer-literaturpreis
2009-12-03
"Scarlet Red Kurzgeschichtenwettbewerb"
Genre: Kurzgeschichte
Umfang: 2-10 Normseiten
Preisgelder: 1. Platz 200 Euro, 2. Platz 100 Euro, 3.-5. Platz je 50 Euro
Einsendeschluss: 01. Juni 2010
Web: http://www.interfiction.de/scarlet-red
Kurzbeschreibung:
Anlässlich des Erscheinungstermins von Michael Maria Kroehns neuem Roman "Scarlet Red" schreiben die Literaten-Gruppe 97 Aschaffenburg und der Wiesenburg Verlag einen Kurzgeschichtenwettbewerb aus. Die Kurzgeschichten sollen sich in origineller Weise mit den Charakteren des Romans auseinandersetzen. Denkbar sind Reflektionen über die Geschehnisse des Romans oder Begebenheiten, die sich an den Roman anschliessen.
Beiträge sind als .doc oder .rtf an wettbewerb@interficion.de einzusenden. Der Einsendung sind Kontaktdaten (insb. gültige Email Adresse) und eine Kurzvita im .doc oder .rtf Format beizufügen. Mitteilungen zum laufenden Wettbewerb und dessen Ausgang erfolgen per Email.
Bei einer ausreichend großen Anzahl von qualitativ hochwertigen Beiträge wird deren Veröffentlichung dieser im Rahmen eines eBooks oder on demand Buchs angestrebt.
Bitte informieren Sie sich über die Modalitäten des Wettbewerbs auf http://www.interfiction.de/scarlet-red.
2009-11-19
Wortküsse - München
Wer glaubt schon an Geister? Immer wieder werden Häuser als verwunschen bezeichnet. Das schreckt potenzielle Käufer ab und drückt leider die Immobilienpreise. Christobal J. Satànchia, ein zwielichtiger Immobilienmakler mit Filialen weltweit, hat da ein besonderes Rezept. Er verkauft jedes Haus, vorzugsweise eine Spukvilla.
Hören Sie in geschickt miteinander verwobenen Kurzgeschichten, gelesen von Dr. Karsten Beuchert, Karin Jacob, Simone Edelberg u. a., was den geköderten Käufern in ihrem neuen Heim passiert. Vom Horror-Urlaub bis zur steilen Karriere als Geister-Manager - alles kann geschehen. Mit einem guten Schuss Humor haben die Autoren der "Edition Geschichtenweber" diese Erlebnisse in Herrn Satànchias Reisen von einem Objekt zum nächsten eingebettet. Freuen Sie sich auf den Umzug! Karten zu 7, ermäßigt zu 5 Euro sind direkt vor Beginn der Veranstaltung an der Abendkasse erhältlich.
Thema: Spukhaus zu verkaufen.
Musik: Max Gehring, Wolfgang Hilmer "coup de foudre".
Ort: Literaturkeller im Stemmerhof, Jägerwirtstr. 4, 81369 München. Der Literaturkeller befindet sich in der Querscheune des Stemmerhofes im Untergeschoss. Sie erreichen ihn über den Parkplatz durch den Skulpturengarten oder auch über die Jägerwirtstraße.
Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Anfahrt mit dem PKW: Der Stemmerhof liegt zentral in München Alt-Sendling. Parkplätze sind vorhanden.
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Buslinie 53 hält direkt vor dem Stemmerhof (»Sendlinger Kirche«). Die U-Bahn- und S-Bahnstation »Harras» (U3 und U6) ist nur wenige Gehminuten entfernt. Fahrpläne finden Sie beim MVV.
Weitere Termine:
20.02.2010, 19:30 Uhr: Gerupfte Engel (Buchpräsentaion/Lyrik trifft Fotografie)
27.03.2010, 19:30 Uhr: Science-Fiction
17.04.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
15.05.2010, 19:30 Uhr: eROTische Märchen (Buchpräsentation)
26.06.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
17.07.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
21.08.2010, 19:30 Uhr: München schmeckt mir! (Buchpräsentation)
25.09.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
23.10.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
27.11.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
18.12.2010, 19:30 Uhr: Thema offen
Autoren, Künstler und Musiker, die sich an der Münchner Lesereihe "Wortküsse" beteiligen möchten, können sich ab sofort per E-Mail unter info@wortkuss.biz mit einer Text-, Bild- bzw. Tonprobe und einer kurzen Vita um einen Platz bewerben. Honorare und Fahrtkosten können - noch - nicht bezahlt werden, Freigetränke sind selbstverständlich. Wir freuen uns auf interessante Teilnehmer und ein interessiertes Publikum!
Weitere Einzelheiten gibt es unter http://wortkuesse.wordpress.com.
Joseph Heinrich Colbin-Literaturpreis 2009/2010
Die Auszeichnung wird zum zweiten Mal vom Online-Magazin Einseitig.info ausgeschrieben.
Ängste gehören zum Leben und eine „Literatur der Angst“ (H. P. Lovecraft) rührt an den Wurzeln der Psyche wie der Realität. Doch welche Ängste schrecken uns heute noch? Die großen Ängste vor dem Verlust des Lebens, der Arbeit oder gar der Apokalypse stehen den kleinen Ängsten des Alltags in nichts nach.
Wir fordern Autorinnen und Autoren auf, in literarischen oder essayistischen Texten unseren Ängsten nachzugehen, sie aufzuspüren oder sie selbst mit allen Mitteln des Unheimlichen zu erzeugen.
Bitte versehen Sie Ihre Texte am rechten oberen Rand mit einem Kennwort.
Zusätzlich senden Sie uns bitte eine weitere Textdatei mit Ihrer Anschrift, einem kurzen Lebenslauf und dem von Ihnen gewählten Kennwort zu.
Einsendeschluss ist der 1.März 2010.
Prämiert werden drei Preisträger(innen). Der erste Preis beträgt 500,-, der zweite 300,- und der dritte Preis 100,- Euro. Die Preisträger erklären sich mit der Veröffentlichung ihrer Texte auf Einseitig.info einverstanden.
Einsendungen bitte per Mail an info@einseitig.info
2009-11-09
Ausschreibung: "Unsere Welt 2050"
Deswegen hoffen die Schüler der Walther Groz Schule Albstadt auf viele Texte zum Thema: „Unsere Welt 2050“
Dazu kann jeder, der über 16 Jahre alt ist, Texte einreichen, gerne auch aus anderen Ländern und Kontinenten.
Die besten Texte werden ausgewählt und in einem Buch veröffentlicht.
Teilnahmebedingen:
1 bis maximal 8 Seiten, Schriftgröße 12 bis 14 Punkt, Zeilenabstand 1,5 Zeilen,
Den Text bitte anonym einreichen (in dreifacher Ausfertigung): also mit einem Kennwort versehen.
Bitte fügen Sie Ihrer Einsendung ein Kuvert bei, das mit dem gleichen Kennwort beschriftet ist.
Es sollte eine kurze Vita des Autors enthalten, die Bestätigung dass der Einreicher auch der Urheber des Textes ist. Und die Einverständniserklärung, dass der Text, im Falle dass er ausgewählt wird, in dem geplanten Buch veröffentlicht werden darf.
Bitte nennen sie auch Ihre vollständige Anschrift, eventuell die Telefonnummer (die Daten werden selbstverständlich nicht weiter gegeben) und soweit vorhanden, die e-Mail Adresse.
Einreichen beim:
C. M. Brendle Verlag
„Unsere Welt 2050“
Auf der Stelle 37
72461 Albstadt
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010
2009-11-02
Stiftung der Aufbau Eigner-Familie Koch und Börsenverein loben den Schreibwettbewerb „Theo“ 2010 aus
Stiftungszweck ist die Förderung der Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift, in der bildnerischen Darstellung sowie im darstellenden Spiel. Die Stiftung KOMMUNIKATIONSAUFBAU sieht den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der Lese- und Schreibförderung im Raum Berlin-Brandenburg und kooperiert dazu mit anderen Stiftungen und Institutionen.
In Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem Verein „Schreibende Schüler Berlin-Brandenburg e. V.“ wird die Stiftung KOMMUNIKATIONSAUFBAU neuer Hauptsponsor des Schreibwettbewerbs
„Theo – Preis für Junge Literatur in Berlin und Brandenburg“. Das Thema für den Wettbewerb 2010 lautet „Umwege“.
Der „Theo“ ist benannt nach Theodor Fontane, dessen Werkausgabe im Aufbau Verlag erscheint. Der Preis soll bei Kindern und Jugendlichen in Berlin und Brandenburg die Begeisterung für die Literatur, das Schreiben und die Kreativität fördern und verwirklicht unmittelbar den Stiftungszweck.
Kontakt:
Stiftung KOMMUNIKATIONSAUFBAU
c/o Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
Lindenstraße 21-25
10969 Berlin
Helwig Kuhl, Der zerbrochne Krug. Ein Unterrichtsmodell zum Lustspiel von Heinrich von Kleist
Das detailliert ausgearbeitete Unterrichtsmodell ist als Kursangebot für die gymnasiale Oberstufe konzipiert, eignet sich meiner Meinung nach aber auch in gewisser Weise zum "Selbststudium", weil es viele Verständnisfragen zum historischen Hintergrund erklärt. Es kann mit seinen methodischen Anleitungen und motivierenden Materialien wie ein Baukasten genutzt werden, bietet für die stunden-übergreifende Kursgestaltung eine plausible Verlaufsplanung und geht von grundsätzlichen didaktischen Überlegungen zum Umgang mit Theaterstücken im Unterricht aus. Im Mittelpunkt stehen der Versuch einer historischen Einordnung des Stückes und der Handlung und die Frage, wie die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler für einen anspruchsvollen Text gesichert und intensiviert werden kann. Das Konzept der "Szenischen Interpretation", das sich bei der Dramenanalyse im Unterricht zur Zeit großer Beliebtheit erfreut, wird kritisch überprüft und so weit berücksichtigt, wie es mit dem Ziel einer werkgerechten Texterschließung vereinbar ist.
Der Autor war 1980 Mitverfasser der Hessischen Lehrpläne für das Fach Deutsch, hat 30 Jahre an einem Frankfurter Studienseminar gearbeitet, an Schulbüchern mitgeschrieben und Literatur zur Didaktik des Deutschunterrichts veröffentlicht.
2009-10-12
Aufbau Verlag stiftet Werner-Bräunig-Literaturpreis
Die Textmanufaktur in Leipzig und der Aufbau Verlag schreiben für 2010 erstmals den Werner-Bräunig-Literaturpreis aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro Vorschuss und einem Verlagsvorvertrag mit dem Aufbau Verlag dotiert. Er wird am 13. März 2010 in Leipzig zum ersten Mal vergeben.
Sechs der besten Textmanufaktur-Autoren treten am 13. März 2010 in Leipzig bei dem Lesewettbewerb „Textmanufaktur on stage“ gegeneinander an. Neben dem Publikumspreis (500 Euro und zwei Freikurse) vergibt eine dreiköpfige Jury, bestehend aus einem Aufbau-Lektor, einem Autor und einem Literaturkritiker, den Werner-Bräunig-Literaturpreis für das beste Debüt.
Der Preis erinnert an Werner Bräunig (1934–1976), der nach einer Schlosserlehre und Gelegenheitsarbeiten u.a. im Uranbergbau zu schreiben begann und als große Hoffnung der jungen DDR-Literatur galt.
Am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig war er jungen Autoren ein anregender Lehrer. 1965 wurde ein Vorabdruck aus dem Roman „Rummelplatz“ auf dem berüchtigten 11. Plenum der SED so heftig angegriffen, dass der Roman nicht erscheinen konnte.
2009 wurde der Roman im Aufbau Verlag veröffentlicht, für den Deutschen Buchpreis nominiert und von der Kritik als einer der wichtigsten Romane des Nachkriegsdeutschland gewürdigt.
Werner Bräunig war ein unruhiger und unbequemer Geist, ein Grenzüberschreiter – ein Autor, der durch seine Konsequenz und Kompromisslosigkeit begeistert, vor allem aber durch seine kraftvollen Texte. In dieser Tradition sieht sich der gemeinsam von der Textmanufaktur und dem Aufbau Verlag ausgeschriebene Werner-Bräunig-Literaturpreis.
2009-10-08
Frankfurt Wintersemester 2009/2010: Das Mittelmeer als Kulturraum
Eine Vortragsreihe des Zentrums zur Erforschung der Frühen Neuzeit der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut)
Jeweils mittwochs 18 Uhr c.t.
Campus Westend, Raum IG 411
21. Oktober: Lutz Raphael (Trier)
Fernand Braudels Mittelmeer - ein Laboratorium für die Geschichte der Moderne.
Braudels Das Mittelmeer und die mediterrane Welt in der Epoche Philipps II.
4. November: Hannah Baader (Florenz)
Das Mittelmeer: Kulturen der Dinge, Topologien der Kunstgeschichte
18. November: Avinoam Shalem (München/Florenz)
Gewänder anfertigen, Geschichten erzeugen: Thomas Becket in Fermo
2. Dezember: David Abulafia (Cambridge, GB)
Writing the History of the Mediterranean
16. Dezember: Wolfgang Kaiser (Paris)
Passeurs de rives und interkultureller Handel im Mittelmeerraum. Eine
Entzauberung
13. Januar: Nabil Matar (Minneapolis)
Messianism and Mahdism: between Morocco and England
27. Januar: Suraiya Faroqhi (München/Istanbul)
Gefangene, Kaufleute und Abenteurer: Osmanische Untertanen ausserhalb der Reichsgrenzen
3. Februar: Podiumsdiskussion
Hans Aurenhammer (Frankfurt), Hannah Baader (Florenz), Susanna Burghartz (Basel), Gerhard Wolf (Florenz),
Moderation: Christoph Keller (Basel)
2009-10-03
Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum lädt herzlich ein!
Ausgehend von Elfriede Jelineks Texten Bambiland und Babel veranstaltet das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum am 17.11. und 19.11.2009 zwei Abende mit dem Titel „War against Terror. Art against War – Irakkrieg und Kunst“.
Im project space karlsplatz der Kunsthalle Wien (17.11.) und im ORF Kulturcafé (19.11.) befassen sich KünstlerInnen, Literatur-, Film- und PolitikwissenschaftlerInnen, PhilosophInnen und Ökonomen mit folgenden Fragen: Was bewirkt Kunst gegen Krieg? Wie haben sich KünstlerInnen mit Krieg, insbesondere mit dem Irakkrieg auseinandergesetzt? Inwieweit lässt sich Krieg überhaupt mit den Mitteln der Kunst darstellen? Und wie ist das Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität bei der Thematisierung von Krieg in künstlerischen Arbeiten zu bewerten?
Neben Vorträgen und Diskussion, u. a. mit dem Regisseur Nicolas Stemann, liest Andrea Eckert am 19.11. aus Texten von Elfriede Jelinek, Falk Richter, Sherko Fatah, Ian McEwan und Riverbend. Am 17.11. wird Klaus Auderers Filmzyklus now we are dead (2004) gezeigt.
Es wirken mit:
Samir Jamal Aldin, Andrea Eckert, Ulrike Haß, Susan Neiman, Drehli Robnik, Michael Rohrwasser, Thomas Schmidinger, Nicolas Stemann und Haifa Zangana.
Nähere Informationen sowie das detaillierte Programm:
http://www.elfriede-jelinek-
Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.
Die beiden Abende sind der erste Teil der Veranstaltungsreihe „Totalitarismus - Fundamentalismus - Kapitalismus. Kunst im globalen Kontext“, die sich, ausgehend von Texten Jelineks, mit der Sicht von KünstlerInnen auf aktuelle globale Probleme beschäftigt.
Der zweite Teil, der sich mit Medien und (Irak-)Krieg auseinandersetzt, findet am 19. und 20.1.2010 statt, u. a. mit Bazon Brock, Peter Weibel, Eva Kreisky und einem Programmpunkt zu Christoph Schlingensief.
Das Elfriede Jelinek-Forschungszentrum kooperiert mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, der Kunsthalle Wien und dem ORF Radiokulturhaus.
Kontakt:
Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
Institut für Germanistik | Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
1010 Wien | Austria
Tel: +43 1 4277-42164, +43 664 1217525
Fax: +43 1 4277-42150
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 9 - 17 Uhr
2009-09-21
ufenthaltsstipendien für junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren im LCB 2010
Bis zum 31. Oktober 2009 (Poststempel) können sich junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren um ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium im LCB im Jahr 2010 bewerben. Bewerber (wichtig: bis 35 Jahre alt, nicht in Berlin lebend) müssen über erste Publikationserfahrungen verfügen. Die Stipendien sind mit 1.100 Euro pro Monat dotiert.
Der formlosen, an das LCB zu richtenden Bewerbung sind neben Angaben zur Person und zum literarischen Werdegang Arbeitsproben im Umfang von etwa 20 Seiten sowie eine Buchpublikation (oder ein Theaterstück bzw. ein Hörspiel, aber keine Anthologien) beizufügen.
Weitere Auskünfte erteilt Corinna Ziegler, Tel. 030 - 81 69 96 20 oder ziegler@lcb.de.
2009-09-08
2. Deutscher Biographiepreis geht an Rosa von Praunheim
Bad Sooden-Allendorf, 21. September 2009. – Mit der Verleihung des 2. Deutschen Biographiepreises werden die Nordwalder Biografietage am 25. September eröffnet: In der Kategorie „Verlagspublikationen“ fiel die Entscheidung der Jury einstimmig auf den Regisseur Rosa von Praunheim für seinen autobiographischen Film „Meine Mütter – Spurensuche in Riga“. Siegerin in der Kategorie „Privatpublikationen“ ist Dr. Inka Postrach, Biographiedienstleisterin aus Hamburg.
Inka Postrach erhält den Preis für die fachliche Begleitung der Privatbiographie „Paulinchen war allein zu Haus“ von Friederike Ruhm. Die Lebensgeschichte ist typisch für die Generation der Kriegskinder und für den Umgang mit Grenzerfahrungen. Dazu Dr. Andreas Mäckler, Leiter des Biographiezentrums und Jury-Vorsitzender: „Alles, was wir an guten Qualitäten in der biographischen Arbeit suchen, haben wir in diesem Projekt gefunden. Das Buch kann viele Menschen motivieren, ihre eigene Geschichte aufzuschreiben.“
In einer überraschenden Offenbarung wurzelt die Motivation für Rosa von Praunheims Film „Meine Mütter – Spurensuche in Riga“. Im Jahr 2000 gestand ihm seine damals 94-jährige Mutter, dass er nicht ihr leiblicher Sohn sei. Sie hätte ihn in Riga während der deutschen Besatzung in einem Kinderheim gefunden. 63-jährig, zwei Jahre nach dem Tod seiner Mutter, zieht es von Praunheim in die lettische Hauptstadt, das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften. Stefan Schwidder, Co-Leiter Biographiezentrum, sagt: „Rosa von Praunheims Spurensuche nach der eigenen Herkunft deckt sich kongenial mit der unsrigen als Auto-Biographen. Sein ergreifender Dokumentarfilm setzt Maßstäbe und berührt!“
Die Nordwalder Biografietage (25. - 27. September 2009) eröffnen mit einem Empfang mit Landrat Thomas Kubendorff und der Verleihung des Deutschen Biographiepreises 2009 im Nordwalder Rathaus am 25. September um 14 Uhr. Unter dem Motto „20 Jahre Mauerfall – Ein biografisches Fazit“ erwarten die Besucher zahlreiche Veranstaltungen, darunter die Ausstellungseröffnung und Buchpremiere des Fotografen Karlheinz Jardner, Kabarett mit Thomas Kreimeyer, Musik von André Herzberg („Pankow“) und mehr.
Das Biographiezentrum ist die Vereinigung deutschsprachiger Biographinnen und Biographen. Seit 2004 setzen sich seine Mitglieder mit Publikationen, Workshops, Seminaren, Vorträgen und Ausstellungen für die Förderung der biographischen Erinnerungsarbeit als Teil der Kulturgeschichte ein.
Kontakt: Dr. Andreas Mäckler, Biographiezentrum, Rhenanusplatz 8, 37242 Bad-Sooden-Allendorf, Fon +49 (0)8243/993846,
Fax +49 (0)8243/993847
info@biographiezentrum.de, www.biographiezentrum.de
Pressekontakt:
Karin Midwer Publikationen & PR Hamburg,
Fon +49 (0)40/41468504, E-Mail: info@karinmidwer.de
Informationen zu den 2. Nordwalder Biografietagen:
Matthias Grenda, Gesellschaft für biografische Kommunikation e.V.,
Fon +49 (0)2573/920797, E-Mail: matthias@dialogbiografie.de, www.dialogbiografie.de