Wir machen richtig Weihnachten!! "
Wenn Frankenstein in Nikolaus-Robe zu uns kommt.!"
Maskenball sucht für die Dezemberausgabe nicht alltägliche und "abgefahrene", dunkle, skurrile und witzige Beiträge bis max. 1 ½ DIN A4 Seiten in Schriftgröße 11 Times New Roman, einfacher Zeilenabstand! Auch alternative Weihnachtsgedichte. Christmas-Comics, Bilder, oder Collagen. (Bitte immer auf gute Kontraste achten!)
Einsendeschluss ist der 01.11.2003!
Einsendungen per Email an maskenball@freenet.de oder verlag-jens-neuling@gmx.de oder per Diskette/CD an unsere Verlagsanschrift.
Verlag Jens Neuling / Zum Wiesengrund 4 / D-63486 Bruchköbel
www.verlag-jens-neuling.de / www.der-maskenball.de
Weblog für Nachrichten von Büchern und Menschen. Für Lesende und Schreibende.
2003-07-29
2003-07-24
ERÖFFNUNG DES FÉILE FILÍOCHTA 2003 - Dún Laoghaire-Rathdown County Council Public Library Service
Der 15. jährliche Féile Filíochta - Europas größter und lebhaftester internationaler Poesiewettbewerb - ist eröffnet! Letztes Jahr zählte der Wettbewerb 4.600 Beiträge in neun Sprachen aus der ganzen Welt; nun freuen wir uns auf Ihre Gedichte.
Mit einem Preisfond des Dún Laoghaire-Rathdown County Council von EUR12.300, drei Altersgruppen und einer Reihe durch Kulturorganisationen und Botschaften gestifteter Sonderpreise ist der Féile Filíochta international als Schaufenster und Stimulus für die Kunst der Dichtung anerkannt.
Dieses Jahr vergibt die Assemblée des Régions d'Europe zum zweiten Mal den prächtigen Pokal für das "Féile Filíochta Poem of Europe", das beste Gedicht in der Altersgruppe der Erwachsenen. 2002 ging dieser Pokal an die schwedische Preisträgerin Merit Åhs für ihr Gedicht Monasterboice.
Der Wettbewerb steht allen Erwachsenen und jungen Leuten offen, die bis zu vier Gedichte pro Sprache in ihrer Altersgruppe einsenden dürfen. Die Altersgruppen sind: Erwachsene, Jugendliche unter 17 sowie in den Sprachen Irisch und Englisch Kinder unter 12. Die Teilnahme ist kostenlos.
Dieses Jahr werden Beiträge auf Irisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Walisisch, Spanisch, schottischem Gälisch und Schwedisch erbeten. Zu den Preisrichtern für 2003 gehören Nuala Ní Dhomhnaill, Ciaran O'Driscoll, Pat Boran, Peter Jankowsky, Jean Philippe Imbert, Silvia Bertoni, Dewi Wyn Evans, Antonia Flores, Rody Gorman und unsere schwedische Jury.
Der Einsendeschluss für Beiträge ist Samstag, der 11. Oktober 2003. Informationen und Anmeldeformulare in mehreren Sprachen stehen ab dem 1. Juni auf unserer Website zur Verfügung; weitere irische und englische Anmeldeformulare können bei folgender Adresse angefordert werden:
Féile Filíochta/International Poetry Competition
P.O. Box 6983
Blackrock
Co. Dublin
Irland
Tel. +353 1 2781788 Fax +353 1 2781792 Website http://www.dlrcoco.ie/library
Weitere Informationen erhalten Sie von Anne Duffy unter aduffy@dlrcoco.ie oder Billy O'Brien unter wobrien@dlrcoco.ie , oder unter der obigen Telefonnummer
Mit einem Preisfond des Dún Laoghaire-Rathdown County Council von EUR12.300, drei Altersgruppen und einer Reihe durch Kulturorganisationen und Botschaften gestifteter Sonderpreise ist der Féile Filíochta international als Schaufenster und Stimulus für die Kunst der Dichtung anerkannt.
Dieses Jahr vergibt die Assemblée des Régions d'Europe zum zweiten Mal den prächtigen Pokal für das "Féile Filíochta Poem of Europe", das beste Gedicht in der Altersgruppe der Erwachsenen. 2002 ging dieser Pokal an die schwedische Preisträgerin Merit Åhs für ihr Gedicht Monasterboice.
Der Wettbewerb steht allen Erwachsenen und jungen Leuten offen, die bis zu vier Gedichte pro Sprache in ihrer Altersgruppe einsenden dürfen. Die Altersgruppen sind: Erwachsene, Jugendliche unter 17 sowie in den Sprachen Irisch und Englisch Kinder unter 12. Die Teilnahme ist kostenlos.
Dieses Jahr werden Beiträge auf Irisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Walisisch, Spanisch, schottischem Gälisch und Schwedisch erbeten. Zu den Preisrichtern für 2003 gehören Nuala Ní Dhomhnaill, Ciaran O'Driscoll, Pat Boran, Peter Jankowsky, Jean Philippe Imbert, Silvia Bertoni, Dewi Wyn Evans, Antonia Flores, Rody Gorman und unsere schwedische Jury.
Der Einsendeschluss für Beiträge ist Samstag, der 11. Oktober 2003. Informationen und Anmeldeformulare in mehreren Sprachen stehen ab dem 1. Juni auf unserer Website zur Verfügung; weitere irische und englische Anmeldeformulare können bei folgender Adresse angefordert werden:
Féile Filíochta/International Poetry Competition
P.O. Box 6983
Blackrock
Co. Dublin
Irland
Tel. +353 1 2781788 Fax +353 1 2781792 Website http://www.dlrcoco.ie/library
Weitere Informationen erhalten Sie von Anne Duffy unter aduffy@dlrcoco.ie
2003-07-22
3rd Short Story Award des 42erAutoren - Verein zur Förderung der Literatur e.V.
-- ?Eine Form von Gewalt? --
Formales (bitte genau befolgen):
Teilnahmeberechtigt sind alle Autoren, Profis und ambitionierte Nachwuchsschriftsteller. Einzureichen sind Manuskripte mit maximal 1000 Worten (incl. Überschrift), längere Texte werden zurückgewiesen! Wir erwarten Short Stories - Gedichte, Theaterstücke, Songtexte usw. werden nicht akzeptiert. Die Texte sind bis zum 15. Oktober 2003 (Poststempel) an den
42erAutoren e.V., Cranachstraße 48, D-12157 Berlin
zu senden, in 4-facher Ausfertigung und ohne Angabe des Autorennamens auf dem Manuskript. Die 4 Ausfertigungen sind einzeln mit einem persönlichen, möglichst originellen Codewort (auf allen 4 Exemplaren das gleiche Codewort!) zu versehen. Sie werden in einen Umschlag gesteckt, der wiederum im Versandumschlag - ausreichend frankiert - an uns gesendet wird. Auf dem Versandumschlag wird neben der Absenderadresse das Codewort wiederholt. Auf Anschreiben bitten wir zu verzichten.
Thema:
"Eine Form von Gewalt". Die Themenstellung erfordert keine brutalen Texte, wir erwarten vielmehr spannende, originelle, unkonventionelle Stories. Das Genre spielt keine Rolle.
Die Jury:
Die Jury bilden zwei Autoren, Verlagslektoren oder Literaturagenten sowie Vertreter des 42erAutoren e.V.
Die genaue Zusammensetzung der Jury wird im Herbst 2003 auf unserer WebSite bekanntgegeben.
Preise:
Der Sieger erhält den ?Short Story Award der 42erAutoren?, außerdem 150 EURO. Platz zwei erhält 70 EURO, Platz drei 50 EURO. Die zwölf besten Stories werden im "Autorenkalender 2005" des 42erAutoren e.V. veröffentlicht.
Die Gewinner werden im Frühjahr 2004 bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Formales (bitte genau befolgen):
Teilnahmeberechtigt sind alle Autoren, Profis und ambitionierte Nachwuchsschriftsteller. Einzureichen sind Manuskripte mit maximal 1000 Worten (incl. Überschrift), längere Texte werden zurückgewiesen! Wir erwarten Short Stories - Gedichte, Theaterstücke, Songtexte usw. werden nicht akzeptiert. Die Texte sind bis zum 15. Oktober 2003 (Poststempel) an den
42erAutoren e.V., Cranachstraße 48, D-12157 Berlin
zu senden, in 4-facher Ausfertigung und ohne Angabe des Autorennamens auf dem Manuskript. Die 4 Ausfertigungen sind einzeln mit einem persönlichen, möglichst originellen Codewort (auf allen 4 Exemplaren das gleiche Codewort!) zu versehen. Sie werden in einen Umschlag gesteckt, der wiederum im Versandumschlag - ausreichend frankiert - an uns gesendet wird. Auf dem Versandumschlag wird neben der Absenderadresse das Codewort wiederholt. Auf Anschreiben bitten wir zu verzichten.
Thema:
"Eine Form von Gewalt". Die Themenstellung erfordert keine brutalen Texte, wir erwarten vielmehr spannende, originelle, unkonventionelle Stories. Das Genre spielt keine Rolle.
Die Jury:
Die Jury bilden zwei Autoren, Verlagslektoren oder Literaturagenten sowie Vertreter des 42erAutoren e.V.
Die genaue Zusammensetzung der Jury wird im Herbst 2003 auf unserer WebSite bekanntgegeben.
Preise:
Der Sieger erhält den ?Short Story Award der 42erAutoren?, außerdem 150 EURO. Platz zwei erhält 70 EURO, Platz drei 50 EURO. Die zwölf besten Stories werden im "Autorenkalender 2005" des 42erAutoren e.V. veröffentlicht.
Die Gewinner werden im Frühjahr 2004 bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
2003-07-03
ORF Kunstradio: The Famous Sound of Absolute Readers
ORF Kunstradio, Wien:
"The Famous Sound of Absolute Wreaders"
Konzeption, Regie, Website: Johannes Auer
Sendetermin: 21.09.03
Website: http://kunstradio.cyberfiction.ch
6 Netzautoren generieren Text über die Webprojekte der anderen.
1 Computer mischt die Texte
2 Sprecher performen die Texte als Collage, Remix, Dialog und Rauschen.
6 Netzautoren gestalten aus den Texten der anderen ein neues
Netzkunstprojekt.
WICHTIG // MITMACHEN:
Im Vorfeld der Sendung können von jedermann Daten auf den Projekt-Server hochgeladen
werden (je bis 70 KB).
upload: http://kunstradio.cyberfiction.ch
Teilnehmer:
Johannes Auer, Reinhard Döhl, Sylvia Egger, Oliver Gassner, Martina Kieninger, Beat Suter
Sprecher/Performer:
Christiane Maschajechi, Peter Gorges
"The Famous Sound of Absolute Wreaders"
Konzeption, Regie, Website: Johannes Auer
Sendetermin: 21.09.03
Website: http://kunstradio.cyberfiction.ch
6 Netzautoren generieren Text über die Webprojekte der anderen.
1 Computer mischt die Texte
2 Sprecher performen die Texte als Collage, Remix, Dialog und Rauschen.
6 Netzautoren gestalten aus den Texten der anderen ein neues
Netzkunstprojekt.
WICHTIG // MITMACHEN:
Im Vorfeld der Sendung können von jedermann Daten auf den Projekt-Server hochgeladen
werden (je bis 70 KB).
upload: http://kunstradio.cyberfiction.ch
Teilnehmer:
Johannes Auer, Reinhard Döhl, Sylvia Egger, Oliver Gassner, Martina Kieninger, Beat Suter
Sprecher/Performer:
Christiane Maschajechi, Peter Gorges
2003-06-24
Baden-Württembergische Übersetzertage in Schwäbisch Hall
Die Stadt Schw?bisch Hall veranstaltet vom 14. bis 20. Juli 2003 die 4. Baden-Württem-bergischen ?bersetzertage.
?bersetzer führen meist ein Schattendasein: ihre literarische Leistung wird in der Regel kaum wahrgenommen - dabei g?be es „Weltliteratur“ ohne sie nicht!
Die Baden-Württembergischen ?bersetzertage stellen alle zwei Jahre die Literaturübersetzer in den Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe, die vom Land Baden-Württemberg gef?rdert wird.
Zehn breit gef?cherte Vortr?ge, Lesungen und Gespr?che richten sich nicht nur an ein Fach-publikum, sondern an alle, die an Literatur und Sprache(n) interessiert sind.
Renommierte ?bersetzerinnen und ?bersetzer wie Burkhart Kroeber (u.a. Umberto Eco, Italo Calvino), Mirjam Pressler (u.a. Amoz Oz, Zeruya Shalev), Fuad Rifka (u.a. Bibel, Goethe, H?l-derlin) , Joachim Kalka (u.a. Jeff Torrington, Jeremy Seal) werden in Schw?bisch Hall über ihre spannende T?tigkeit sprechen und literarische Kostproben geben.
Anat Feinberg („Die Erben der Propheten“) befasst sich mit der Wiederbelebung des Hebr?i-schen als Literatursprache.Das Haller Globe-Theater ist die naheliegende Inspiration für eine Matinée u.a. mit Frank Günther, die Shakespeare-?bersetzungen gewidmet ist. Yu Kajikawa besch?ftigt sich in ihrem Vortrag mit dem für Japan sehr bedeutsamen „?bersetzer“ Lafcadio Hearn (u.a. „In einem japanischen Garten“, „Kwaidan“). Die Autorin und ?bersetzerin Tatjana Kruse gestaltet eine Kriminacht – ihre Romanheldin „Die Wuchtbrumme“ ist ebenfalls ?berset-zerin.
Den Abschlussvortrag mit dem provokanten Titel „Against Translation“ h?lt Prof. Jürgen Wertheimer (aktuelle Ver?ffentlichung „Krieg der W?rter. Die Kulturkonfliktslüge“), der u.a. die von der Würth-Gruppe gesponserte Tübinger Poetik-Dozentur betreut.
Konzipiert wurde das Programm von der st?dtischen Kulturbeauftragten in Kooperation mit der Stadtbibliothek, dem Haller Goethe-Institut, den Freilichtspielen und der Fachhochschule für Gestaltung.
Die Veranstaltungen finden gro?teils in der – klimatisierten! – Kunsthalle Würth statt.
Das Programm ist erh?ltlich im Kulturbüro der Stadt Schw?bisch Hall, Tel. 0791 / 751620 und kulturbeauftragte@schwaebischhall.de
?bersetzer führen meist ein Schattendasein: ihre literarische Leistung wird in der Regel kaum wahrgenommen - dabei g?be es „Weltliteratur“ ohne sie nicht!
Die Baden-Württembergischen ?bersetzertage stellen alle zwei Jahre die Literaturübersetzer in den Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe, die vom Land Baden-Württemberg gef?rdert wird.
Zehn breit gef?cherte Vortr?ge, Lesungen und Gespr?che richten sich nicht nur an ein Fach-publikum, sondern an alle, die an Literatur und Sprache(n) interessiert sind.
Renommierte ?bersetzerinnen und ?bersetzer wie Burkhart Kroeber (u.a. Umberto Eco, Italo Calvino), Mirjam Pressler (u.a. Amoz Oz, Zeruya Shalev), Fuad Rifka (u.a. Bibel, Goethe, H?l-derlin) , Joachim Kalka (u.a. Jeff Torrington, Jeremy Seal) werden in Schw?bisch Hall über ihre spannende T?tigkeit sprechen und literarische Kostproben geben.
Anat Feinberg („Die Erben der Propheten“) befasst sich mit der Wiederbelebung des Hebr?i-schen als Literatursprache.Das Haller Globe-Theater ist die naheliegende Inspiration für eine Matinée u.a. mit Frank Günther, die Shakespeare-?bersetzungen gewidmet ist. Yu Kajikawa besch?ftigt sich in ihrem Vortrag mit dem für Japan sehr bedeutsamen „?bersetzer“ Lafcadio Hearn (u.a. „In einem japanischen Garten“, „Kwaidan“). Die Autorin und ?bersetzerin Tatjana Kruse gestaltet eine Kriminacht – ihre Romanheldin „Die Wuchtbrumme“ ist ebenfalls ?berset-zerin.
Den Abschlussvortrag mit dem provokanten Titel „Against Translation“ h?lt Prof. Jürgen Wertheimer (aktuelle Ver?ffentlichung „Krieg der W?rter. Die Kulturkonfliktslüge“), der u.a. die von der Würth-Gruppe gesponserte Tübinger Poetik-Dozentur betreut.
Konzipiert wurde das Programm von der st?dtischen Kulturbeauftragten in Kooperation mit der Stadtbibliothek, dem Haller Goethe-Institut, den Freilichtspielen und der Fachhochschule für Gestaltung.
Die Veranstaltungen finden gro?teils in der – klimatisierten! – Kunsthalle Würth statt.
Das Programm ist erh?ltlich im Kulturbüro der Stadt Schw?bisch Hall, Tel. 0791 / 751620 und kulturbeauftragte@schwaebischhall.de
2003-06-18
Texte und Fotos zum Thema "Genuss" gesucht
Dem Genuss will sich das Literaturmagazin Macondo in seiner nächsten
Ausgabe hingeben. Gesucht werden Texte und Fotos die dieses Thema kreativ
behandeln.
Oscar Wilde wird stets gern das geflügelte Wort in den Mund gelegt, er
habe einen ganz einfachen Geschmack - immer nur das Beste. Dass Wilde ein
Mensch war, für den Genuss nicht nur aus Gaumenfreuden bestand, sondern auch
aus sinnlichem Erleben seiner Sexualität - auch das ist inzwischen
bekannt.
Genießen können wir auf vielfältige Weise: Wir genießen guten Wein, ein
Buch oder ein Gedicht, Gemälde, Filme, Musik. Wir freuen uns auf die Ruhe im
Urlaub - oder auf die Action. Wir erfreuen und an der Schönheit - riskieren
gerne mal einen zweiten Blick, wenn uns auf der Straße eine schöne Frau oder ein
schöner Mann begegnet. Wir genießen den kleinen Flirt zwischendurch, das Geheimnis,
das Abenteuer im Alltag. Und doch ist das Wort *Genuss" untrennbar mit dem
Wort *Reue" verknüpft. Der moralische Zeigefinger, er ist allgegenwärtig:
Werbebotschaften suggerieren uns *Genuss ohne Reue". Macht sich denn
schuldig, wer genießt? Ist ein Genießer egoistisch? Wo verläuft die Grenze zur
Dekadenz?
Und was kommt nach dem Genuss? Katerstimmung und Hang Over?
Schuldgefühle? Oder Vorfreude auf eine Fortsetzung?
Wir suchen Beiträge über sinnliche Genüsse am Tisch, im Bett - oder wo
auch immer. Beiträge über reizende Verlockungen, verbotene Früchte oder
zarte Versuchungen. Texte und Fotos, die die Freude am Genießen ebenso
zeigen, wie etwa Reue und Gewissenskonflikte. Beiträge über Rausch und Höhenflüge, über
Abstürze und Katerstimmung.
Gefragt sind Autoren und Fotografen, die *um die Ecke denken", die uns überraschen und sich dem Thema individuell nähern.
Im Umgang mit dem Thema sind weder den AutorInnen noch den FotografInnen
inhaltliche oder formelle Schranken auferlegt.
Je AutorIn werden (auch bei Lyrik!) höchstens fünf Texte gelesen, die maximale Länge pro Text beträgt 35.000 Anschläge. Fotos sollten möglichst Schwarz/Weiß oder sehr kontrastreich sein. Bei Einsendunen von Fotos auf digitalen
Speichermedien bitten wir, zusätzlich Papierausdrucke beizufügen.
Eine Kurzbiographie sollte ebenfalls beigefügt werden. Die Rücksendung der Texte und Fotos ist nur gegen Rückporto möglich; eine individuelle Beurteilung kann nicht erfolgen.
Der Einsendeschluss zum Thema *Genuss" ist der 20. August 2003
Einsendungen und Anfragen an den VERLAG IM LAERFELD, Laerfeldstr. 35, 44803 Bochum
Wir beantworten gerne Anfragen per E-Mail, bitten aber darum, von Texteinsendungen auf elektronischem Weg abzusehen.
http://www.Die-Lust-am-Lesen.de (ab 28.6. neu gestaltet)
macondo@txt.de
Ausgabe hingeben. Gesucht werden Texte und Fotos die dieses Thema kreativ
behandeln.
Oscar Wilde wird stets gern das geflügelte Wort in den Mund gelegt, er
habe einen ganz einfachen Geschmack - immer nur das Beste. Dass Wilde ein
Mensch war, für den Genuss nicht nur aus Gaumenfreuden bestand, sondern auch
aus sinnlichem Erleben seiner Sexualität - auch das ist inzwischen
bekannt.
Genießen können wir auf vielfältige Weise: Wir genießen guten Wein, ein
Buch oder ein Gedicht, Gemälde, Filme, Musik. Wir freuen uns auf die Ruhe im
Urlaub - oder auf die Action. Wir erfreuen und an der Schönheit - riskieren
gerne mal einen zweiten Blick, wenn uns auf der Straße eine schöne Frau oder ein
schöner Mann begegnet. Wir genießen den kleinen Flirt zwischendurch, das Geheimnis,
das Abenteuer im Alltag. Und doch ist das Wort *Genuss" untrennbar mit dem
Wort *Reue" verknüpft. Der moralische Zeigefinger, er ist allgegenwärtig:
Werbebotschaften suggerieren uns *Genuss ohne Reue". Macht sich denn
schuldig, wer genießt? Ist ein Genießer egoistisch? Wo verläuft die Grenze zur
Dekadenz?
Und was kommt nach dem Genuss? Katerstimmung und Hang Over?
Schuldgefühle? Oder Vorfreude auf eine Fortsetzung?
Wir suchen Beiträge über sinnliche Genüsse am Tisch, im Bett - oder wo
auch immer. Beiträge über reizende Verlockungen, verbotene Früchte oder
zarte Versuchungen. Texte und Fotos, die die Freude am Genießen ebenso
zeigen, wie etwa Reue und Gewissenskonflikte. Beiträge über Rausch und Höhenflüge, über
Abstürze und Katerstimmung.
Gefragt sind Autoren und Fotografen, die *um die Ecke denken", die uns überraschen und sich dem Thema individuell nähern.
Im Umgang mit dem Thema sind weder den AutorInnen noch den FotografInnen
inhaltliche oder formelle Schranken auferlegt.
Je AutorIn werden (auch bei Lyrik!) höchstens fünf Texte gelesen, die maximale Länge pro Text beträgt 35.000 Anschläge. Fotos sollten möglichst Schwarz/Weiß oder sehr kontrastreich sein. Bei Einsendunen von Fotos auf digitalen
Speichermedien bitten wir, zusätzlich Papierausdrucke beizufügen.
Eine Kurzbiographie sollte ebenfalls beigefügt werden. Die Rücksendung der Texte und Fotos ist nur gegen Rückporto möglich; eine individuelle Beurteilung kann nicht erfolgen.
Der Einsendeschluss zum Thema *Genuss" ist der 20. August 2003
Einsendungen und Anfragen an den VERLAG IM LAERFELD, Laerfeldstr. 35, 44803 Bochum
Wir beantworten gerne Anfragen per E-Mail, bitten aber darum, von Texteinsendungen auf elektronischem Weg abzusehen.
http://www.Die-Lust-am-Lesen.de (ab 28.6. neu gestaltet)
macondo@txt.de
2003-06-16
Tage der deutschsprachigen Literatur 2003
mit Vergabe des 27. Ingeborg-Bachmann-Preises
25. – 29. Juni 2003, ORF-Theater Klagenfurt
KLAGENFURTER REDE ZUR LITERATUR
25. Juni, ORF-Theater Klagenfurt
SIEBENTER KLAGENFURTER LITERATURKURS
22. – 25. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
TRANSLATIO 2003
Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzer
22. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
BEGLEITVERANSTALTUNGEN
Literarische Abende
TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR 2003
mit Vergabe des 27. INGEBORG-BACHMANN-PREISES
25. – 29. Juni 2003, ORF-Theater Klagenfurt
Liveübertragung in 3sat
Internet: http://bachmannpreis.orf.at
Die Zuerkennung eines Preises in Klagenfurt ist eine der traditionellen Eintrittskarten ins literarische Establishment. Entscheidend dafür sind nicht zuletzt die Literaturverlage und Feuilletons des deutschen Sprachraums, deren Vertreterinnen und Vertreter jedes Jahr wieder am „schönsten Betriebsausflug der Literatur“ teilnehmen. Mit der Live-Übertragung der Lesungen, den Diskussionen und der Preisvergabe macht 3sat, das Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF, ORF, SF DRS, ARD auch in diesem Jahr ein weltweit einzigartiges Literatur-Medien-Ereignis möglich. Mit der Literaturkritikerin Iris Radisch gibt es in diesem Jahr erstmals eine Juryvorsitzende. Zusätzlich wurde die Jury von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt. Bereits zum zweiten Mal werden in diesem Jahr der Kelag-Publikumspreis und das Oesterreichische Nationalbank-Stipendium vergeben. Zum siebenten Mal bietet der ORF Kärnten im Internet unter http://bachmannpreis.orf.at die umfassende Berichterstattung und Dokumentation der Lesungen und Diskussionen an.
Jury
Josef Haslinger (Wien), Friedrike Kretzen (Basel), Ursula März (Berlin), Norbert Miller (Berlin), Iris Radisch (Hamburg), Ilma Rakusa (Zürich), Burkhard Spinnen (Münster), Thomas Steinfeld (München), Daniela Strigl (Wien).
Moderation: Ernst A. Grandits (Wien)
Autorinnen und Autoren
Henning Ahrens (Handorf, D), Katrin de Vries (Dollart, D), Oswald Egger (Wien/Hombroich), Susanne Fischer (Hohne, D), Olga Flor (Graz), Christina Griebel (Berlin/Frankfurt am Main), Christof Hamann (Wuppertal), Lukas Hammerstein (München), Gregor Hens (Columbus, USA), Ulla Lenze (Köln), Sünje Lewejohann (Berlin/Leipzig), Norbert Müller (Berlin), Inka Parei (Berlin), Christine Rinderknecht (Zürich), Farhad Showghi (Hamburg), Kristof Schreuf (Frankfurt am Main), Michael Stauffer (Frauenfeld/Biel/Bienne, CH), Feridun Zaimoglu (Kiel).
Preise und Preisstifter 2003
Ingeborg-Bachmann-Preis 22.500 Euro
gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt
Preis der Jury 10.000 Euro
gestiftet von Telekom Austria
3sat-Preis 7.500 Euro
gestiftet von 3sat, dem Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF, ORF, SF DRS, ARD.
Ernst-Willner-Preis 6.000 Euro
gestiftet von 15 Verlagen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Carl Hanser (München), C. H. Beck (München), Deuticke (Wien), Hermagoras/Mohorjeva (Klagenfurt), Hoffmann und Campe (Hamburg), kitab (Klagenfurt), Klett-Cotta (Stuttgart), Mohrbooks AG (Berlin und Zürich), Piper (München), Residenz (Salzburg), Rowohlt (Reinbek), S. Fischer (Frankfurt), Verlagsgruppe Random House (München), Wespennest (Wien), Paul Zsolnay (Wien).
Kelag-Publikumspreis 5.000 Euro
gestiftet von der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Vergaberichtlinien Kelag-Publikumspreis 2003
Vergabe: Publikumswahl ausschließlich über das Internet
Stimmabgabe: Samstag, den 28.6., in der Zeit von 14.00 bis 20.00 Uhr.
Wahlmöglichkeiten:
http://bachmannpreis.orf.at, www.3sat.de, www.kelag.at, www.klagenfurt.at und www.musilmuseum.at.
Anforderungen: E-Mailadresse und Begründung. Jede E-Mailadresse kann nur eine Stimme abgeben. Diese Stimme ist nur mit Begründung (max. 400 Zeichen) gültig. E-Mails an die Veranstalter können nicht als gültige Stimmen in die Wertung einbezogen werden.
Texte der Lesungen: http://bachmannpreis.orf.at. Unter dieser Adresse finden sich auch die Zeiten der Lesungen im ORF-Theater. Alle Lesungen und Diskussionen werden von 3sat live übertragen.
Die Autorin/der Autor mit den meisten gültigen abgegebenen Stimmen gewinnt den Kelag-Publikumspreis 2003. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Vergabe des Publikumspreises erfolgt unabhängig von den anderen Preisen. Es ist daher möglich, den
Publikumspreis und einen der von der Jury vergebenen Preise gleichzeitig zu erhalten.
Die Stimmenauszählung erfolgt unter Rechtsaufsicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Personenbezogene Daten dienen ausschließlich der Preisermittlung und unterliegen den einschlägigen, gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.
TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR 2003
IN 3SAT UND IM ORF
3sat „LESEN LIVE“
Donnerstag, 26. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
15.00 – 18.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 01.55 Uhr Nachtzusammenfassung (300 Min.)
Freitag, 27. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
15.00 – 18.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 03.20 Uhr Nachtzusammenfassung (230 Min.)
Samstag, 28. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 03.15 Uhr Nachtzusammenfassung (218 Min.)
Sonntag, 29. Juni
ab 11.00 Uhr Preisvergabe
Moderation
Gert Scobel
Tägliche Berichterstattung
in „Kulturzeit“ ab 19.20 Uhr
Ö1 DAS KULTURRADIO
21. – 30. Juni
Aktuelle Berichterstattung in den Ö1 Journalen
und im Kulturjournal ab 16.30 Uhr.
Sonntag, 29. Juni
18.15 – 19.00 Uhr:
Tage der deutschsprachigen Literatur 2003
mit Vergabe des „Ingeborg-Bachmann-Preises“.
Eine Zusammenfassung.
Montag, 30. Juni
21.00-21.30 Uhr:
TEXTE - Der Siegertext. Es liest
der/die Ingeborg-Bachmann-Preisräger(in) 2003.
Gestaltung der Sendungen:
Gerhard Moser und Gernot Stadler
Dienstag, 24. Juni
Radiogeschichten, 11.40 – 12.00 Uhr:
Portrait von Anna Maria
Erzählung von Ingeborg Bachmann
Es liest Ruthild Rieser
RADIO KÄRNTEN
21. – 30. Juni
Aktuelle Berichterstattung
Montag, 23. Juni
Wortklauber, 20.04 – 21.00 Uhr:
Translatio und Literaturkurs, Vorschau auf den
Wettbewerb
Donnerstag, 26. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des ersten Wettbewerbtages
Freitag, 27. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des zweiten Wettbewerbtages
Samstag, 28. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des dritten Wettbewerbtages
Sonntag, 29. Juni
Texte und Sieger, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des Wettbewerbes
Montag, 30. Juni
Wortklauber, 20.04 – 21.00 Uhr:
27. Tage der deutschsprachigen Literatur
Gestaltung der Sendungen:
Gerhard Moser und Gernot Stadler
Dolores Hibler
ORF-FERNSEHEN
ORF – KULTUR
Montag, 23. Juni
ab 22.30 Uhr: Treffpunkt Kultur,
Vorbericht zu den
27. Tagen der deutschsprachigen Literatur
Montag, 30. Juni
ab 22.30 Uhr: Treffpunkt Kultur,
27. Ingeborg-Bachmann-Preis.
Studiogespräch mit der Preisträgerin / dem Preisträger
ORF 2 – Kärnten heute
ab 19.00 Uhr
Mittwoch, 25. Juni bis Sonntag, 29. Juni
täglich aktuelle Berichterstattung in „Kärnten heute“
INTERNET – ORF KÄRNTEN ON
http://bachmannpreis.orf.at
Videoporträts der Autorinnen und Autoren, Lesungen und Diskussionen als Real-Video, Wettbewerbstexte zum Nachlesen, aktuelle Berichte und Zusammenfassungen, Dokumentation „25 Jahre Bachmannpreis“, Chats mit Jurymitgliedern.
Redaktion: Petra Haas, Ernst Janesch, Patricia Soran und Alexandra Praster
KÜNSTLERISCHES GESAMTKONZEPT UND BÜHNENGESTALTUNG
Erinnerungen an Rom
Heinz Peter Maya zeichnet in diesem Jahr zum siebzehnten Mal für die künstlerische Gestaltung des ORF-Theaters verantwortlich. Seit 1987 setzt er in seinen Bühnenbildern Kunst, Literatur und das mediale Umfeld gekonnt miteinander in Beziehung. Nach Streifzügen über Grasflächen und Bauzäune, durch Säulenhallen und Literaturpuzzles, nach der Arbeit mit Texttafeln, Baggerschaufeln, oxidierten Metallflächen und Papier stehen die Erinnerungen an Rom im Mittelpunkt. Zum 30. Todestag Ingeborg Bachmanns kombiniert der Künstler eigene Zeichnungen aus den frühen sechziger Jahren mit den Worten der Dichterin.
Der Kärntner Künstler Heinz Peter Maya
H.P. Maya wurde 1944 in Villach geboren und studierte an der Bundesgewerbeschule für angewandte Kunst in Graz, Meisterklasse für Malerei unter Prof. Rudolf Szyszkowitz; Studienaufenthalte in Rom und München.
Zahlreiche Einzelausstellungen in Österreich, in Deutschland, der Schweiz und in Italien. Teilnahme an internationalen Kunstmärkten in Köln und Düsseldorf; mehrmalige Teilnahme an der Biennale INTART; künstlerische Ausgestaltung öffentlicher Bauten, Bühnenbilder, grafische Entwürfe für verschiedene Verlage; Animation bei Filmen. Seit 1977 Arbeiten mit Pflanzen und Baumobjekten; verschiedene Preise.
ZUM NACHLESEN: DIE BESTEN 2003
Iris Radisch, Thomas Tebbe (Hg.), Die Besten. Klagenfurter Texte 2003. Dokumentation der 27. Tage der deutschsprachigen Literatur. Piper (Oktober 2003).
Entdeckungen machen, Leidenschaften wecken! Mit Autoren wie Georg Klein, Kathrin Schmidt oder Michael Lentz ist es dem Ingeborg-Bachmann-Preis gelungen, die deutschsprachige Literatur wieder populär zu machen. Kühl und verschwiegen wie Annette Pehnts Geschichte einer Leidenschaft. Oder suggestiv und anspielungsreich wie Antje Strubels Märchen aus der untergegangenen DDR. Und oft ist es der Beginn schriftstellerischer Karrieren: Michael Lentz und Marcel Beyer, Malin Schwerdtfeger und John von Düffel – sie alle haben in Klagenfurt ihren Anfang genommen.
Zum 27. Mal alle Preisträger in einem Band.
TELEKOM AUSTRIA
Tage der deutschsprachigen Literatur: 5 –Jahres-Jubiläum für Telekom Austria
Seit 1999 ist Telekom Austria Generalsponsor des größten österreichischen Literaturwettbewerbes in Klagenfurt. Ziel des partnerschaftlichen und spannenden Engagements von Telekom Austria ist es, unbekannte literarische Talente zu fördern, um Literatur einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.
Neben dem Generalsponsoring unterstützt Telekom Austria den Wettbewerb durch den Preis der Jury im Wert von € 10.000,-. Eine immer größere Bedeutung hat die Übertragung des Wettbewerbs im Internet. Dort sind nicht nur die einzelnen Lesungen, sondern auch Portraits der Literatinnen und Literaten und natürlich die Kritiken abrufbar. Telekom Austria stellt hier die notwendigen Bandbreiten zur Verfügung, um den steigenden Besucherzugriff auf die Internetseiten rasch und aktuell bedienen zu können.
Die Tage der deutschsprachigen Literatur stellen eine Plattform dar, die sich einer ganz speziellen Facette von Kommunikation widmet – der Schönheit und Urgewalt des geschriebenen und gelesenen Wortes, der Literalität der Menschen. Damit auch die verbale Kommunikation sowie der persönliche Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen und gleich zu Beginn des Wettbewerbs Kontakte zwischen den Künstlern geknüpft werden können, unterstützt Telekom Austria auch das Gartenfest im Rahmen der Eröffnungsfeier.
Dem größten heimischen Telekommunikations-Unternehmen ist es ein besonderes Anliegen, diese ursprünglichste Form der Kommunikation zu fördern. Das persönliche Gespräch, Erzählen und Zuhören sind die wesentlichen Eckpfeiler des zwischenmenschlichen Kontaktes im Alltag und die wichtigste Art der Kommunikation. Damit ist die Kunst- und Kulturszene unserem Unternehmen seelenverwandt.
In der Kooperation wird die Vision von Telekom Austria deutlich, Sensibilität für Sprache und Kommunikation stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Kunden und MitarbeiterInnen von Telekom Austria werden in die Tage der deutschsprachigen Literatur gezielt mit eingebunden. Der Eröffnungsabend wird so zur Begegnung von Vertretern der Wirtschaft mit den Autoren und die Mitarbeiter von Telekom Austria werden dazu ermuntert, direkt den Wettbewerbslesungen beizuwohnen oder sich die Literatur-Live-Übertragungen im Internet anzusehen.
KLAGENFURTER REDE ZUR LITERATUR
25. Juni 20.30 Uhr ORF-Theater
Gert Jonke: Schreiben und Lesen
Gert Jonke
geb. 1946 in Klagenfurt, lebt in Wien
Während der Mittelschule Klavierausbildung am Landeskonservatorium Klagenfurt, ab 1968 verschiedene Studien in Wien. Längere Aufenthalte in London, Argentinien und Deutschland.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Geometrischer Heimatroman. Suhrkamp 1969.
Der ferne Klang. Jung und Jung 1979, 2002.
Der Kopf des Georg Friedrich Händel. Residenz 1988.
Stoffgewitter. Residenz 1996
Insektarium. Jung und Jung 2001.
Redner rund um die Uhr. Jung und Jung 2002.
Chorphantasie. Droschl 2003.
Auszeichnungen (Auswahl):
Ingeborg-Bachmann-Preis 1977.
Erich-Fried-Preis 1997.
Franz-Kafka-Literaturpreis 1997.
Großer Österreichischer Staatspreis 2001.
SIEBENTER KLAGENFURTER LITERATURKURS
22. - 25. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
Zehn talentierte, Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren erhalten auch in diesem Jahr die einzigartige Gelegenheit, in Tutorien ihre Texte mit erfahrenen Autorinnen und Autoren zu besprechen und weiterzuentwickeln.
Oesterreichische Nationalbank-Stipendium
2003 stellt die Oesterreichische Nationalbank bereits zum zweiten Mal allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Literaturkurses ein Stipendium in der Höhe von je 500 Euro zur Verfügung.
Die Übergabe der Stipendien erfolgt am Sonntag, den 29. Juni, bei der Preisverleihung im ORF-Theater.
Öffentliche Lesungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten
Montag, 23. Juni, 20.00 Uhr und Dienstag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Moderation: Ernst A. Grandits.
Podiumsdiskussion
Sind die fetten Jahre vorbei?
Zur aktuellen Krise der Literaturverlage und des Buchhandels.
Mit Ursula März, Rainer Groothuis, Werner Löcher-Lawrence, Thomas Macho und Martina Schmidt
Moderation: Gert Scobel (3sat)
Mittwoch, 25. Juni, 16.00 Uhr
Stipendiatinnen und Stipendiaten
Jörg Albrecht (Dortmund), Sigrid Behrens (Hamburg), Thilo Bock (Berlin), Nora Bossong (Leipzig), Rabea Edel (Berlin), Bettina Gundermann (Dortmund), Christiane Neudecker (Berlin), Steffen Popp (Berlin), Marlen Schachinger (Wien), Torsten N. Siche (Heidelberg)
Tutorinnen und Tutoren
Eleonore Frey (Schweiz), Katja Lange-Müller (Deutschland) und Robert Schindel (Österreich).
Literaturkurs-Jury
Ulrich Janetzki (Leiter des Literarischen Colloquiums Berlin), Simone Meier (Schriftstellerin und Kritikerin, Zürich), Doris Moser (Literaturwissenschaftlerin, Organisatorin der Tage der deutschsprachigen Literatur 1997-2001, Klagenfurt), Ferdinand Schmatz (Lyriker und Prosaschriftsteller, Tutor beim Klagenfurter Literaturkurs 1999 – 2002, Wien) und Dirk Vaihinger (Leiter des Verlags Nagel & Kimche, Zürich).
TRANSLATIO 2003
22. Juni, 17.00 Uhr, Musil-Haus, Klagenfurt
Die Literaturabteilung des Bundeskanzleramtes vergibt bereits zum sechsten Mal für besondere Leistungen auf dem Gebiet der literarischen Übersetzung einen Staatspreis für die Übersetzung ins Deutsche und einen für die Übersetzung von österreichischer Literatur in eine Fremdsprache.
Das Musil-Haus versteht sich als Schnittpunkt und Drehscheibe zumindest dreier Kulturen, der slowenischen, der italienischen und der österreichischen. Es daher sicher kein Zufall, dass gerade hier der Österreichische Staatspreis für literarische Übersetzer verliehen wird.
Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt / Kärntner Literaturarchiv.
Das Programm
Nachdenken über Grundsätzliches
Bodo Hell
über-setzen. Text zum Thema
Die Preisträger des mit 7.300 Euro dotierten Staatspreises sind
Peter Waterhouse für seine Übertragungen aus dem Englischen und Italienischen in Deutsche und Vladko Murdarov für seine Übersetzungen österreichischer Autoren ins Bulgarische.
Musikalisch umrahmt wird der Festakt durch den Kärntner Musiker Janez Gregoriè.
BEGLEITVERANSTALTUNGEN
LITERARISCHE ABENDE
Berlin, Literarisches Colloquium, 5. Juni, 20.00 Uhr
WIE VIEL "WELTHALTIGKEIT" BRAUCHT DEUTSCHSPRACHIGE LITERATUR?
Ein Podiumsgespräch darüber was fehlt, wenn denn etwas fehlt?
Es diskutieren Ulrike Draesner (Autorin), Rainer Moritz (Verleger), Iris Radisch (Literaturkritikerin), Hubert Spiegel (Literaturkritiker), Burkhard Spinnen (Autor).
Moderation: Maike Albath
In Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5.
Zürich, Literaturhaus der Museumsgesellschaft, 10. Juni, 20.00 Uhr
WIE VIEL "WELTHALTIGKEIT" BRAUCHT DEUTSCHSPRACHIGE LITERATUR?
Ein Podiumsgespräch darüber was fehlt, wenn denn etwas fehlt?
Es diskutieren Martin Ebel (Literaturkritiker), Iris Radisch (Literaturkritikerin), Klaus Merz (Autor), Dirk Vaihinger (Verleger), Ruth Schweikert (Autorin),
Moderation: Hans Ulrich Probst (Schweizer Radio DRS)
In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62.
INGEBORG BACHMANN ZUM 30. TODESTAG
Klagenfurt, Musil-Haus, 21. Juni, 19.30 Uhr
Ruth Schweikert
Zum Schreiben braucht man einen ausgeschlafenen Kopf
Auch in diesem Jahr steht die persönliche Auseinandersetzung einer Autorin mit Ingeborg Bachmann im Mittelpunkt. Die Schweizer Autorin Ruth Schweikert hat auf Einladung der Veranstalter eigens für diesen Abend einen Text verfasst.
Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung und der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt.
mit Vergabe des 27. Ingeborg-Bachmann-Preises
25. – 29. Juni 2003, ORF-Theater Klagenfurt
KLAGENFURTER REDE ZUR LITERATUR
25. Juni, ORF-Theater Klagenfurt
SIEBENTER KLAGENFURTER LITERATURKURS
22. – 25. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
TRANSLATIO 2003
Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzer
22. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
BEGLEITVERANSTALTUNGEN
Literarische Abende
TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR 2003
mit Vergabe des 27. INGEBORG-BACHMANN-PREISES
25. – 29. Juni 2003, ORF-Theater Klagenfurt
Liveübertragung in 3sat
Internet: http://bachmannpreis.orf.at
Die Zuerkennung eines Preises in Klagenfurt ist eine der traditionellen Eintrittskarten ins literarische Establishment. Entscheidend dafür sind nicht zuletzt die Literaturverlage und Feuilletons des deutschen Sprachraums, deren Vertreterinnen und Vertreter jedes Jahr wieder am „schönsten Betriebsausflug der Literatur“ teilnehmen. Mit der Live-Übertragung der Lesungen, den Diskussionen und der Preisvergabe macht 3sat, das Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF, ORF, SF DRS, ARD auch in diesem Jahr ein weltweit einzigartiges Literatur-Medien-Ereignis möglich. Mit der Literaturkritikerin Iris Radisch gibt es in diesem Jahr erstmals eine Juryvorsitzende. Zusätzlich wurde die Jury von sieben auf neun Mitglieder aufgestockt. Bereits zum zweiten Mal werden in diesem Jahr der Kelag-Publikumspreis und das Oesterreichische Nationalbank-Stipendium vergeben. Zum siebenten Mal bietet der ORF Kärnten im Internet unter http://bachmannpreis.orf.at die umfassende Berichterstattung und Dokumentation der Lesungen und Diskussionen an.
Jury
Josef Haslinger (Wien), Friedrike Kretzen (Basel), Ursula März (Berlin), Norbert Miller (Berlin), Iris Radisch (Hamburg), Ilma Rakusa (Zürich), Burkhard Spinnen (Münster), Thomas Steinfeld (München), Daniela Strigl (Wien).
Moderation: Ernst A. Grandits (Wien)
Autorinnen und Autoren
Henning Ahrens (Handorf, D), Katrin de Vries (Dollart, D), Oswald Egger (Wien/Hombroich), Susanne Fischer (Hohne, D), Olga Flor (Graz), Christina Griebel (Berlin/Frankfurt am Main), Christof Hamann (Wuppertal), Lukas Hammerstein (München), Gregor Hens (Columbus, USA), Ulla Lenze (Köln), Sünje Lewejohann (Berlin/Leipzig), Norbert Müller (Berlin), Inka Parei (Berlin), Christine Rinderknecht (Zürich), Farhad Showghi (Hamburg), Kristof Schreuf (Frankfurt am Main), Michael Stauffer (Frauenfeld/Biel/Bienne, CH), Feridun Zaimoglu (Kiel).
Preise und Preisstifter 2003
Ingeborg-Bachmann-Preis 22.500 Euro
gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt
Preis der Jury 10.000 Euro
gestiftet von Telekom Austria
3sat-Preis 7.500 Euro
gestiftet von 3sat, dem Gemeinschaftsprogramm der vier öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF, ORF, SF DRS, ARD.
Ernst-Willner-Preis 6.000 Euro
gestiftet von 15 Verlagen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Carl Hanser (München), C. H. Beck (München), Deuticke (Wien), Hermagoras/Mohorjeva (Klagenfurt), Hoffmann und Campe (Hamburg), kitab (Klagenfurt), Klett-Cotta (Stuttgart), Mohrbooks AG (Berlin und Zürich), Piper (München), Residenz (Salzburg), Rowohlt (Reinbek), S. Fischer (Frankfurt), Verlagsgruppe Random House (München), Wespennest (Wien), Paul Zsolnay (Wien).
Kelag-Publikumspreis 5.000 Euro
gestiftet von der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Vergaberichtlinien Kelag-Publikumspreis 2003
Vergabe: Publikumswahl ausschließlich über das Internet
Stimmabgabe: Samstag, den 28.6., in der Zeit von 14.00 bis 20.00 Uhr.
Wahlmöglichkeiten:
http://bachmannpreis.orf.at, www.3sat.de, www.kelag.at, www.klagenfurt.at und www.musilmuseum.at.
Anforderungen: E-Mailadresse und Begründung. Jede E-Mailadresse kann nur eine Stimme abgeben. Diese Stimme ist nur mit Begründung (max. 400 Zeichen) gültig. E-Mails an die Veranstalter können nicht als gültige Stimmen in die Wertung einbezogen werden.
Texte der Lesungen: http://bachmannpreis.orf.at. Unter dieser Adresse finden sich auch die Zeiten der Lesungen im ORF-Theater. Alle Lesungen und Diskussionen werden von 3sat live übertragen.
Die Autorin/der Autor mit den meisten gültigen abgegebenen Stimmen gewinnt den Kelag-Publikumspreis 2003. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Die Vergabe des Publikumspreises erfolgt unabhängig von den anderen Preisen. Es ist daher möglich, den
Publikumspreis und einen der von der Jury vergebenen Preise gleichzeitig zu erhalten.
Die Stimmenauszählung erfolgt unter Rechtsaufsicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Personenbezogene Daten dienen ausschließlich der Preisermittlung und unterliegen den einschlägigen, gesetzlichen Datenschutzbestimmungen.
TAGE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LITERATUR 2003
IN 3SAT UND IM ORF
3sat „LESEN LIVE“
Donnerstag, 26. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
15.00 – 18.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 01.55 Uhr Nachtzusammenfassung (300 Min.)
Freitag, 27. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
15.00 – 18.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 03.20 Uhr Nachtzusammenfassung (230 Min.)
Samstag, 28. Juni
08.55 – 13.00 Uhr Lesen live aus Klagenfurt
ab ca. 03.15 Uhr Nachtzusammenfassung (218 Min.)
Sonntag, 29. Juni
ab 11.00 Uhr Preisvergabe
Moderation
Gert Scobel
Tägliche Berichterstattung
in „Kulturzeit“ ab 19.20 Uhr
Ö1 DAS KULTURRADIO
21. – 30. Juni
Aktuelle Berichterstattung in den Ö1 Journalen
und im Kulturjournal ab 16.30 Uhr.
Sonntag, 29. Juni
18.15 – 19.00 Uhr:
Tage der deutschsprachigen Literatur 2003
mit Vergabe des „Ingeborg-Bachmann-Preises“.
Eine Zusammenfassung.
Montag, 30. Juni
21.00-21.30 Uhr:
TEXTE - Der Siegertext. Es liest
der/die Ingeborg-Bachmann-Preisräger(in) 2003.
Gestaltung der Sendungen:
Gerhard Moser und Gernot Stadler
Dienstag, 24. Juni
Radiogeschichten, 11.40 – 12.00 Uhr:
Portrait von Anna Maria
Erzählung von Ingeborg Bachmann
Es liest Ruthild Rieser
RADIO KÄRNTEN
21. – 30. Juni
Aktuelle Berichterstattung
Montag, 23. Juni
Wortklauber, 20.04 – 21.00 Uhr:
Translatio und Literaturkurs, Vorschau auf den
Wettbewerb
Donnerstag, 26. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des ersten Wettbewerbtages
Freitag, 27. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des zweiten Wettbewerbtages
Samstag, 28. Juni
Texte und Debatten, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des dritten Wettbewerbtages
Sonntag, 29. Juni
Texte und Sieger, 21.03 – 22.00 Uhr:
Zusammenfassung des Wettbewerbes
Montag, 30. Juni
Wortklauber, 20.04 – 21.00 Uhr:
27. Tage der deutschsprachigen Literatur
Gestaltung der Sendungen:
Gerhard Moser und Gernot Stadler
Dolores Hibler
ORF-FERNSEHEN
ORF – KULTUR
Montag, 23. Juni
ab 22.30 Uhr: Treffpunkt Kultur,
Vorbericht zu den
27. Tagen der deutschsprachigen Literatur
Montag, 30. Juni
ab 22.30 Uhr: Treffpunkt Kultur,
27. Ingeborg-Bachmann-Preis.
Studiogespräch mit der Preisträgerin / dem Preisträger
ORF 2 – Kärnten heute
ab 19.00 Uhr
Mittwoch, 25. Juni bis Sonntag, 29. Juni
täglich aktuelle Berichterstattung in „Kärnten heute“
INTERNET – ORF KÄRNTEN ON
http://bachmannpreis.orf.at
Videoporträts der Autorinnen und Autoren, Lesungen und Diskussionen als Real-Video, Wettbewerbstexte zum Nachlesen, aktuelle Berichte und Zusammenfassungen, Dokumentation „25 Jahre Bachmannpreis“, Chats mit Jurymitgliedern.
Redaktion: Petra Haas, Ernst Janesch, Patricia Soran und Alexandra Praster
KÜNSTLERISCHES GESAMTKONZEPT UND BÜHNENGESTALTUNG
Erinnerungen an Rom
Heinz Peter Maya zeichnet in diesem Jahr zum siebzehnten Mal für die künstlerische Gestaltung des ORF-Theaters verantwortlich. Seit 1987 setzt er in seinen Bühnenbildern Kunst, Literatur und das mediale Umfeld gekonnt miteinander in Beziehung. Nach Streifzügen über Grasflächen und Bauzäune, durch Säulenhallen und Literaturpuzzles, nach der Arbeit mit Texttafeln, Baggerschaufeln, oxidierten Metallflächen und Papier stehen die Erinnerungen an Rom im Mittelpunkt. Zum 30. Todestag Ingeborg Bachmanns kombiniert der Künstler eigene Zeichnungen aus den frühen sechziger Jahren mit den Worten der Dichterin.
Der Kärntner Künstler Heinz Peter Maya
H.P. Maya wurde 1944 in Villach geboren und studierte an der Bundesgewerbeschule für angewandte Kunst in Graz, Meisterklasse für Malerei unter Prof. Rudolf Szyszkowitz; Studienaufenthalte in Rom und München.
Zahlreiche Einzelausstellungen in Österreich, in Deutschland, der Schweiz und in Italien. Teilnahme an internationalen Kunstmärkten in Köln und Düsseldorf; mehrmalige Teilnahme an der Biennale INTART; künstlerische Ausgestaltung öffentlicher Bauten, Bühnenbilder, grafische Entwürfe für verschiedene Verlage; Animation bei Filmen. Seit 1977 Arbeiten mit Pflanzen und Baumobjekten; verschiedene Preise.
ZUM NACHLESEN: DIE BESTEN 2003
Iris Radisch, Thomas Tebbe (Hg.), Die Besten. Klagenfurter Texte 2003. Dokumentation der 27. Tage der deutschsprachigen Literatur. Piper (Oktober 2003).
Entdeckungen machen, Leidenschaften wecken! Mit Autoren wie Georg Klein, Kathrin Schmidt oder Michael Lentz ist es dem Ingeborg-Bachmann-Preis gelungen, die deutschsprachige Literatur wieder populär zu machen. Kühl und verschwiegen wie Annette Pehnts Geschichte einer Leidenschaft. Oder suggestiv und anspielungsreich wie Antje Strubels Märchen aus der untergegangenen DDR. Und oft ist es der Beginn schriftstellerischer Karrieren: Michael Lentz und Marcel Beyer, Malin Schwerdtfeger und John von Düffel – sie alle haben in Klagenfurt ihren Anfang genommen.
Zum 27. Mal alle Preisträger in einem Band.
TELEKOM AUSTRIA
Tage der deutschsprachigen Literatur: 5 –Jahres-Jubiläum für Telekom Austria
Seit 1999 ist Telekom Austria Generalsponsor des größten österreichischen Literaturwettbewerbes in Klagenfurt. Ziel des partnerschaftlichen und spannenden Engagements von Telekom Austria ist es, unbekannte literarische Talente zu fördern, um Literatur einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.
Neben dem Generalsponsoring unterstützt Telekom Austria den Wettbewerb durch den Preis der Jury im Wert von € 10.000,-. Eine immer größere Bedeutung hat die Übertragung des Wettbewerbs im Internet. Dort sind nicht nur die einzelnen Lesungen, sondern auch Portraits der Literatinnen und Literaten und natürlich die Kritiken abrufbar. Telekom Austria stellt hier die notwendigen Bandbreiten zur Verfügung, um den steigenden Besucherzugriff auf die Internetseiten rasch und aktuell bedienen zu können.
Die Tage der deutschsprachigen Literatur stellen eine Plattform dar, die sich einer ganz speziellen Facette von Kommunikation widmet – der Schönheit und Urgewalt des geschriebenen und gelesenen Wortes, der Literalität der Menschen. Damit auch die verbale Kommunikation sowie der persönliche Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen und gleich zu Beginn des Wettbewerbs Kontakte zwischen den Künstlern geknüpft werden können, unterstützt Telekom Austria auch das Gartenfest im Rahmen der Eröffnungsfeier.
Dem größten heimischen Telekommunikations-Unternehmen ist es ein besonderes Anliegen, diese ursprünglichste Form der Kommunikation zu fördern. Das persönliche Gespräch, Erzählen und Zuhören sind die wesentlichen Eckpfeiler des zwischenmenschlichen Kontaktes im Alltag und die wichtigste Art der Kommunikation. Damit ist die Kunst- und Kulturszene unserem Unternehmen seelenverwandt.
In der Kooperation wird die Vision von Telekom Austria deutlich, Sensibilität für Sprache und Kommunikation stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Kunden und MitarbeiterInnen von Telekom Austria werden in die Tage der deutschsprachigen Literatur gezielt mit eingebunden. Der Eröffnungsabend wird so zur Begegnung von Vertretern der Wirtschaft mit den Autoren und die Mitarbeiter von Telekom Austria werden dazu ermuntert, direkt den Wettbewerbslesungen beizuwohnen oder sich die Literatur-Live-Übertragungen im Internet anzusehen.
KLAGENFURTER REDE ZUR LITERATUR
25. Juni 20.30 Uhr ORF-Theater
Gert Jonke: Schreiben und Lesen
Gert Jonke
geb. 1946 in Klagenfurt, lebt in Wien
Während der Mittelschule Klavierausbildung am Landeskonservatorium Klagenfurt, ab 1968 verschiedene Studien in Wien. Längere Aufenthalte in London, Argentinien und Deutschland.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Geometrischer Heimatroman. Suhrkamp 1969.
Der ferne Klang. Jung und Jung 1979, 2002.
Der Kopf des Georg Friedrich Händel. Residenz 1988.
Stoffgewitter. Residenz 1996
Insektarium. Jung und Jung 2001.
Redner rund um die Uhr. Jung und Jung 2002.
Chorphantasie. Droschl 2003.
Auszeichnungen (Auswahl):
Ingeborg-Bachmann-Preis 1977.
Erich-Fried-Preis 1997.
Franz-Kafka-Literaturpreis 1997.
Großer Österreichischer Staatspreis 2001.
SIEBENTER KLAGENFURTER LITERATURKURS
22. - 25. Juni, Musil-Haus Klagenfurt
Zehn talentierte, Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren erhalten auch in diesem Jahr die einzigartige Gelegenheit, in Tutorien ihre Texte mit erfahrenen Autorinnen und Autoren zu besprechen und weiterzuentwickeln.
Oesterreichische Nationalbank-Stipendium
2003 stellt die Oesterreichische Nationalbank bereits zum zweiten Mal allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Literaturkurses ein Stipendium in der Höhe von je 500 Euro zur Verfügung.
Die Übergabe der Stipendien erfolgt am Sonntag, den 29. Juni, bei der Preisverleihung im ORF-Theater.
Öffentliche Lesungen der Stipendiatinnen und Stipendiaten
Montag, 23. Juni, 20.00 Uhr und Dienstag, 24. Juni, 20.00 Uhr
Moderation: Ernst A. Grandits.
Podiumsdiskussion
Sind die fetten Jahre vorbei?
Zur aktuellen Krise der Literaturverlage und des Buchhandels.
Mit Ursula März, Rainer Groothuis, Werner Löcher-Lawrence, Thomas Macho und Martina Schmidt
Moderation: Gert Scobel (3sat)
Mittwoch, 25. Juni, 16.00 Uhr
Stipendiatinnen und Stipendiaten
Jörg Albrecht (Dortmund), Sigrid Behrens (Hamburg), Thilo Bock (Berlin), Nora Bossong (Leipzig), Rabea Edel (Berlin), Bettina Gundermann (Dortmund), Christiane Neudecker (Berlin), Steffen Popp (Berlin), Marlen Schachinger (Wien), Torsten N. Siche (Heidelberg)
Tutorinnen und Tutoren
Eleonore Frey (Schweiz), Katja Lange-Müller (Deutschland) und Robert Schindel (Österreich).
Literaturkurs-Jury
Ulrich Janetzki (Leiter des Literarischen Colloquiums Berlin), Simone Meier (Schriftstellerin und Kritikerin, Zürich), Doris Moser (Literaturwissenschaftlerin, Organisatorin der Tage der deutschsprachigen Literatur 1997-2001, Klagenfurt), Ferdinand Schmatz (Lyriker und Prosaschriftsteller, Tutor beim Klagenfurter Literaturkurs 1999 – 2002, Wien) und Dirk Vaihinger (Leiter des Verlags Nagel & Kimche, Zürich).
TRANSLATIO 2003
22. Juni, 17.00 Uhr, Musil-Haus, Klagenfurt
Die Literaturabteilung des Bundeskanzleramtes vergibt bereits zum sechsten Mal für besondere Leistungen auf dem Gebiet der literarischen Übersetzung einen Staatspreis für die Übersetzung ins Deutsche und einen für die Übersetzung von österreichischer Literatur in eine Fremdsprache.
Das Musil-Haus versteht sich als Schnittpunkt und Drehscheibe zumindest dreier Kulturen, der slowenischen, der italienischen und der österreichischen. Es daher sicher kein Zufall, dass gerade hier der Österreichische Staatspreis für literarische Übersetzer verliehen wird.
Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt / Kärntner Literaturarchiv.
Das Programm
Nachdenken über Grundsätzliches
Bodo Hell
über-setzen. Text zum Thema
Die Preisträger des mit 7.300 Euro dotierten Staatspreises sind
Peter Waterhouse für seine Übertragungen aus dem Englischen und Italienischen in Deutsche und Vladko Murdarov für seine Übersetzungen österreichischer Autoren ins Bulgarische.
Musikalisch umrahmt wird der Festakt durch den Kärntner Musiker Janez Gregoriè.
BEGLEITVERANSTALTUNGEN
LITERARISCHE ABENDE
Berlin, Literarisches Colloquium, 5. Juni, 20.00 Uhr
WIE VIEL "WELTHALTIGKEIT" BRAUCHT DEUTSCHSPRACHIGE LITERATUR?
Ein Podiumsgespräch darüber was fehlt, wenn denn etwas fehlt?
Es diskutieren Ulrike Draesner (Autorin), Rainer Moritz (Verleger), Iris Radisch (Literaturkritikerin), Hubert Spiegel (Literaturkritiker), Burkhard Spinnen (Autor).
Moderation: Maike Albath
In Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5.
Zürich, Literaturhaus der Museumsgesellschaft, 10. Juni, 20.00 Uhr
WIE VIEL "WELTHALTIGKEIT" BRAUCHT DEUTSCHSPRACHIGE LITERATUR?
Ein Podiumsgespräch darüber was fehlt, wenn denn etwas fehlt?
Es diskutieren Martin Ebel (Literaturkritiker), Iris Radisch (Literaturkritikerin), Klaus Merz (Autor), Dirk Vaihinger (Verleger), Ruth Schweikert (Autorin),
Moderation: Hans Ulrich Probst (Schweizer Radio DRS)
In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62.
INGEBORG BACHMANN ZUM 30. TODESTAG
Klagenfurt, Musil-Haus, 21. Juni, 19.30 Uhr
Ruth Schweikert
Zum Schreiben braucht man einen ausgeschlafenen Kopf
Auch in diesem Jahr steht die persönliche Auseinandersetzung einer Autorin mit Ingeborg Bachmann im Mittelpunkt. Die Schweizer Autorin Ruth Schweikert hat auf Einladung der Veranstalter eigens für diesen Abend einen Text verfasst.
Eine Veranstaltung des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung und der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt.
NewMediaArtProjectNetwork - experimental platform for art in Internet
Das Goethe Institute Sofia wird aus Anlass des Computer Space Festival
ein JavaMuseum-Feature von Netart aus deutschsprachigen Ländern zeigen.
Dieses Feature ist ebenfalls Teil der "3rd of Java series", und wird darum
auch über den Anlaß des Festival hinaus auf Dauer online auf
www.javamuseum.org zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme an diesem Feature wird hiermit ebenfalls im Internet
ausgeschrieben. Es können alle Künstler teilnehmen, die Internet basiert
arbeiten und aus den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und
Schweiz/Lichtenstein stammen
da geboren sind, aber ihren Hauptwohnsitz anderswo haben,
ihren Hauptwohnsitz dort haben, aber einer anderen Nationalität angehören.
Zur Teilnahme sind nur Arbeiten zugelassen, welche über eine eigene URL
(Internetadresse) verfügen..
b) Zum Einreichen verwende bitte folgendes Formular:
1. Vorname/Nachname des Künstlers, Email, URL
2. Kurzbiografie (nicht mehr als 300 Worte)
3. Titel und URL (Internetadresse) von max. 3 Arbeiten/Projekten
4. eine Kurzbeschreibung für jede eingereichte Arbeit (jeweils nicht mehr
als 300 Worte),
5. für jedes eingereichte Werke ein Screenshot (max 800x600 Pixel, .nur
.jpg)
Bitte sende das komplett ausgefüllte Formular ausschliesslich an
perspectives03@javamuseum.org,
Betreffzeile: GermanFeature.
Dieser Text kann auch auf der Javamuseum site www.javamuseum.org/deu.htm
nachgelesen werden.
Es ist beabsichtigt, soweit es möglich oder sinnvoll ist, alle einreichenden
Künstler mit in das Online Feature einzuschliessen..
Die Präsentation im Goethe Institute Sofia hat sowohl eine Online-, als
auch eine Offlinekomponente. Deshalb ist beabsichtigt, jeweils ein Werk,
welches sich für eine Offline Präsentation von CD-Rom eignet, auszuwählen.
Die betreffenden Künstler werden dann bis zum 31.August aufgefordert, das
ausgewählte Werk als Datei per Email zuzusenden.
Das Goethe Institute Sofia wird aus Anlass des Computer Space Festival
ein JavaMuseum-Feature von Netart aus deutschsprachigen Ländern zeigen.
Dieses Feature ist ebenfalls Teil der "3rd of Java series", und wird darum
auch über den Anlaß des Festival hinaus auf Dauer online auf
www.javamuseum.org zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme an diesem Feature wird hiermit ebenfalls im Internet
ausgeschrieben. Es können alle Künstler teilnehmen, die Internet basiert
arbeiten und aus den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und
Schweiz/Lichtenstein stammen
da geboren sind, aber ihren Hauptwohnsitz anderswo haben,
ihren Hauptwohnsitz dort haben, aber einer anderen Nationalität angehören.
Zur Teilnahme sind nur Arbeiten zugelassen, welche über eine eigene URL
(Internetadresse) verfügen..
b) Zum Einreichen verwende bitte folgendes Formular:
1. Vorname/Nachname des Künstlers, Email, URL
2. Kurzbiografie (nicht mehr als 300 Worte)
3. Titel und URL (Internetadresse) von max. 3 Arbeiten/Projekten
4. eine Kurzbeschreibung für jede eingereichte Arbeit (jeweils nicht mehr
als 300 Worte),
5. für jedes eingereichte Werke ein Screenshot (max 800x600 Pixel, .nur
.jpg)
Bitte sende das komplett ausgefüllte Formular ausschliesslich an
perspectives03@javamuseum.org,
Betreffzeile: GermanFeature.
Dieser Text kann auch auf der Javamuseum site www.javamuseum.org/deu.htm
nachgelesen werden.
Es ist beabsichtigt, soweit es möglich oder sinnvoll ist, alle einreichenden
Künstler mit in das Online Feature einzuschliessen..
Die Präsentation im Goethe Institute Sofia hat sowohl eine Online-, als
auch eine Offlinekomponente. Deshalb ist beabsichtigt, jeweils ein Werk,
welches sich für eine Offline Präsentation von CD-Rom eignet, auszuwählen.
Die betreffenden Künstler werden dann bis zum 31.August aufgefordert, das
ausgewählte Werk als Datei per Email zuzusenden.
2003-06-10
Autoren zum Anfassen
Neue Wege das Leseinteresse in der Bevölkerung zu steigern, vor allem wenn es um deutsche Autorinnen und Autoren geht, beschreiten 15 rheinland-pfälzische Verlage, die sich vor gut zwei Jahren zum 'Verlags-Karree Rheinland-Pfalz' zusammengeschlossen haben. Nicht nur in Buchhandlungen, sondern auch in Büchereien, Bibliotheken, Schulen, Volkshochschulen und großen Hotels oder Gasthöfen werden rund 25 ausgewählte Autoren in Zukunft lesen. Vielfach werden die Leseabende je nach Thema und Autor von musikalischen Darbietungen umrahmt oder mit einem Vier- oder Fünf-Gänge-Menü oder einer Weinprobe verbunden. Unter dem Motto 'Genießen & Erleben' präsentieren so bereits ab Herbst rund 30 Landgasthöfe der Tafelrunde Autoren aus ganz Deutschland. Zu Wort und Stimme kommen dabei nicht nur bekannte und erfolgreiche Autoren wie der 'deutsche Bukowski' Rainer J. Hocher, Hubert vom Venn mit seinen Katzenromanen oder Krimi- und Satireautor Heinz-Peter Baecker, sondern auch hoffnungsvolle Nachwuchsautoren werden sich dem kritischen Publikum stellen. Mit der Möglichkeit, sich einen literarisch-unterhaltsamen Abend zu gestalten, sollen aber auch Vereinen, Firmen und private Veranstalter angesprochen werden. Wer sich für einen dieser Autorenabende interessiert oder mehr darüber wissen will, schreibt an info@verlags-karree.de oder Verlags-Karree, Raiffeisenstr. 30, 56291 Pfalzfeld.
Verlags-Karree
Verlags-Karree
2003-05-31
Die Zeitschrift SATIRICO sucht bis zum 31.12.2003 satirische Beiträge
zum Thema
Gesellschaft - Politik – Medien
für eine Anthologie, die im Frühjahr 2004 erscheinen wird.
Satirische Texte, Geschichten, Zeichnungen, Kurzcomics, Collagen und
Fotos.
Texte in Wordformat, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11,
Schriftart Times New Roman max. 2 DIN A4 Seiten.
Schwarz-Weiß Zeichnungen, Kurzcomics, Collagen und Fotos max. passend
auf 2 DIN A4 Seiten als jpc oder bmp Datei. Bitte auf gute Kontraste
achten!
Gute Beiträge, die aus Platzmangel nicht mehr in die Anthologie passen,
werden in unserer Zeitschrift SATIRICO veröffentlicht.
Einsendungen nur per E-Mail mit Dateianhang, CD oder Diskette.
Keine Rücksendung der Manuskripte. Die Rechte bleiben bei den Autoren.
Jeder Anthologieteilnehmer bekommt ein Freiexemplar und kann weitere
Exemplare mit 30% Rabatt beziehen.
Einsendungen an:
Verlag Jens Neuling
„Anthologie Satirico“
Zum Wiesengrund 4
63486 Bruchköbel
verlag-jens-neuling@gmx.de
Generell sucht die Zeitschrift Satirico gute satirische Beiträge in Word
und Bild zu allerlei Themen!
zum Thema
Gesellschaft - Politik – Medien
für eine Anthologie, die im Frühjahr 2004 erscheinen wird.
Satirische Texte, Geschichten, Zeichnungen, Kurzcomics, Collagen und
Fotos.
Texte in Wordformat, einfacher Zeilenabstand, Schriftgröße 11,
Schriftart Times New Roman max. 2 DIN A4 Seiten.
Schwarz-Weiß Zeichnungen, Kurzcomics, Collagen und Fotos max. passend
auf 2 DIN A4 Seiten als jpc oder bmp Datei. Bitte auf gute Kontraste
achten!
Gute Beiträge, die aus Platzmangel nicht mehr in die Anthologie passen,
werden in unserer Zeitschrift SATIRICO veröffentlicht.
Einsendungen nur per E-Mail mit Dateianhang, CD oder Diskette.
Keine Rücksendung der Manuskripte. Die Rechte bleiben bei den Autoren.
Jeder Anthologieteilnehmer bekommt ein Freiexemplar und kann weitere
Exemplare mit 30% Rabatt beziehen.
Einsendungen an:
Verlag Jens Neuling
„Anthologie Satirico“
Zum Wiesengrund 4
63486 Bruchköbel
verlag-jens-neuling@gmx.de
Generell sucht die Zeitschrift Satirico gute satirische Beiträge in Word
und Bild zu allerlei Themen!
2003-05-27
NICUM Literarischer Wettbewerb: Zum Stift greifen und gewinnen!
Bochum. Ein flüchtiger Augenblick, ein kurzer Augenkontakt, eine
Berührung. Traum oder Wirklichkeit? Das Hochschulmagazin UNICUM ruft
alle Nachwuchsliteraten auf, den perfekten Augenblick zu beschreiben.
Zeit ist relativ und ein kurzer Augenblick kann lange währen - aber
beim Literarisch Wettbewerb von UNICUM nicht länger als 200 Wörter.
Informationen zu den Gewinnen und den Teilnahmebedingungen können in
der Juni-Ausgabe von UNICUM oder online unter
http://literarisch.unicum.de (ab 2. Juni) nachgelesen werden.
Einsendeschluss ist der 15. Juli 2003.
Zwei junge Autoren haben schon vorab zum Stift gegriffen. Sebastian
Lühn (Ra(s)tlos, Beust-Verlag 2001) entdeckt in einem kleinen
Künstlercafé die Frau seines Lebens. "Du bist mit Freundinnen da, am
Tisch gegenüber, und hast die klaren blauen Augen, die ich meinen
Kindern wünsche." Der ideale Augenblick verstreicht, ohne dass der
Autor ihn nutzen kann. "Und als du aufstehst, um zu gehen, neben mir
deine Tasche verlierst, dich bückst, mir kurz in die Augen siehst, das
Saxophon verstummt und ich auch, da verpasse ich ihn, den perfekten
Moment."
Simone Buchholz (Der Trick ist zu atmen, Kiepenheuer & Witsch-Verlag
2003) befindet sich mit ihrem Freund, der die Stadt wegen eines Jobs
verlassen will, im Millerntorstadion, als der Himmel zu glühen anfängt.
"Ich griff nach Beppos Hand und ich konnte seinen Puls fühlen, konnte
fühlen, wie unsere Herzen im Takt schlugen. Beppo sah mich an, nahm
einen Schluck Bier und sagte: "Vergiss es. Ich kann hier nicht weg."
Der FC St. Pauli hat am Ende wieder mal verloren."
Der Wettbewerb:
Einsendeschluss: 15. Juli 2003
Beitrag: max. 200 Wörter
Originelle Kurzvita
E-Mail an augenblick@unicum-verlag.de
oder Diskette an: UNICUM Verlag, "Literarisch-Wettbewerb",
Willy-Brandt-Platz 5-7, 44787 Bochum
Haben Sie Fragen? Rufen Sie die UNICUM Redaktion an (0234/96151-52)
oder senden Sie eine E-Mail an redaktion@unicum.de.
Online finden Sie unsere Medieninformationen unter presse.unicum.de
Bochum. Ein flüchtiger Augenblick, ein kurzer Augenkontakt, eine
Berührung. Traum oder Wirklichkeit? Das Hochschulmagazin UNICUM ruft
alle Nachwuchsliteraten auf, den perfekten Augenblick zu beschreiben.
Zeit ist relativ und ein kurzer Augenblick kann lange währen - aber
beim Literarisch Wettbewerb von UNICUM nicht länger als 200 Wörter.
Informationen zu den Gewinnen und den Teilnahmebedingungen können in
der Juni-Ausgabe von UNICUM oder online unter
http://literarisch.unicum.de (ab 2. Juni) nachgelesen werden.
Einsendeschluss ist der 15. Juli 2003.
Zwei junge Autoren haben schon vorab zum Stift gegriffen. Sebastian
Lühn (Ra(s)tlos, Beust-Verlag 2001) entdeckt in einem kleinen
Künstlercafé die Frau seines Lebens. "Du bist mit Freundinnen da, am
Tisch gegenüber, und hast die klaren blauen Augen, die ich meinen
Kindern wünsche." Der ideale Augenblick verstreicht, ohne dass der
Autor ihn nutzen kann. "Und als du aufstehst, um zu gehen, neben mir
deine Tasche verlierst, dich bückst, mir kurz in die Augen siehst, das
Saxophon verstummt und ich auch, da verpasse ich ihn, den perfekten
Moment."
Simone Buchholz (Der Trick ist zu atmen, Kiepenheuer & Witsch-Verlag
2003) befindet sich mit ihrem Freund, der die Stadt wegen eines Jobs
verlassen will, im Millerntorstadion, als der Himmel zu glühen anfängt.
"Ich griff nach Beppos Hand und ich konnte seinen Puls fühlen, konnte
fühlen, wie unsere Herzen im Takt schlugen. Beppo sah mich an, nahm
einen Schluck Bier und sagte: "Vergiss es. Ich kann hier nicht weg."
Der FC St. Pauli hat am Ende wieder mal verloren."
Der Wettbewerb:
Einsendeschluss: 15. Juli 2003
Beitrag: max. 200 Wörter
Originelle Kurzvita
E-Mail an augenblick@unicum-verlag.de
oder Diskette an: UNICUM Verlag, "Literarisch-Wettbewerb",
Willy-Brandt-Platz 5-7, 44787 Bochum
Haben Sie Fragen? Rufen Sie die UNICUM Redaktion an (0234/96151-52)
oder senden Sie eine E-Mail an redaktion@unicum.de.
Online finden Sie unsere Medieninformationen unter presse.unicum.de
2003-05-26
Das Künstlerbuch "Unbehaust" erscheint am 28. Mai zur MMPM in Mainz
Wirtschaftlich gesehen ist Lyrik Unsinn, aber Betriebswirtschaft ist im
Leben eben nicht alles. Lyrik wäre nach allen ökonomischen Gesichtspunkten
schon immer zum Aussterben verurteilt gewesen, und trotzdem
hält sie sich nach wie vor, notfalls eben in der Form der Samisdat.
Das Künstlerbuch "Unbehaust" ist eine poetische Untersuchung über das
"Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit" zwischen
Gutenberg und Internet. In ihrer Arbeit untersuchen Haimo
Hieronymus und A.J. Weigoni Schriftbilder und Scans im Zeitalter zunehmender
Immaterialität. Welche Art von Bildlichkeit ist da im Begriff zu entstehen?
Der bildende Künstler Haimo Hieronymus und der Schriftsteller A.J. Weigoni
schlagen mit dem Künstlerbuch "Unbehaust" nicht nur einen Steg zwischen den
Künsten (Druckgrafik / Poesie), sondern eine Brücke zwischen den Zeiten.
Gemeinsam mit dem Handpressendrucker Hans–Ulrich Prautzsch betreiben sie
eine digitale Manufaktur, bei der die Instrumente der neuen Medien zum
Einsatz kommen. Als Werkzeuge setzen sie einen leistungsfähigen Rechner,
Scanner und Laserdrucker ein. Mit Hilfe der geeigneten Software
verarbeiteten sie Texte und Bilder. Der Druck geschah nach Gutenbergschen
Regeln mit Bleisatz auf Werkdruckpapier.
Beim Holzschnitt auf Bütten durchdringt die Farbe das Papier. Haimo
Hieronymus, A.J. Weigoni und Hans-Ulrich Prautzsch gehen bei vom virtuellen
wieder ins Materielle, zielen auf ein älteres "Speichermedium" ab, das aber
mit den neuen Medien hergestellt wird, dem Künstlerbuch. Schrift und Bild
waren im Buch des Mittelalters eine Einheit. Künstler des Bauhauses schufen
im 20. Jahrhundert Bücher von hohem gestalterischen Niveau. Die Entstehung
einer Einheit von Schrift und Bild haben die Artisten im Medium des
Computers untersucht und mit der uräus-Handpresse umgesetzt. Die digitale
Manufaktur produzierte das Künstlerbuch "Unbehaust".
Die fragilste der literarischen Formen gilt gemeinhin als deren teuerste,
und dies im zwiefachen Sinn: Die Randständigkeit der Lyrik abseits des
ökonomischen Gewinns steht in direkter Proportion zu der hohen
symbolischen Wertschätzung, mit welcher man sie bedenkt. Lyrik scheint ein
Gut zu sein, das zugleich sein eigener Marktpromoter ist. Wenn es gut geht,
schafft sich Lyrik eine Gesellschaft, die bereit ist, sie am Leben zu
erhalten.
Freundliche Grüße mailt, Matthias Hagedorn (Pressesprecher des Projekts)
Weitere Informationen bei der uräus-Handpresse, Tel. 0177 2042701
Wirtschaftlich gesehen ist Lyrik Unsinn, aber Betriebswirtschaft ist im
Leben eben nicht alles. Lyrik wäre nach allen ökonomischen Gesichtspunkten
schon immer zum Aussterben verurteilt gewesen, und trotzdem
hält sie sich nach wie vor, notfalls eben in der Form der Samisdat.
Das Künstlerbuch "Unbehaust" ist eine poetische Untersuchung über das
"Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit" zwischen
Gutenberg und Internet. In ihrer Arbeit untersuchen Haimo
Hieronymus und A.J. Weigoni Schriftbilder und Scans im Zeitalter zunehmender
Immaterialität. Welche Art von Bildlichkeit ist da im Begriff zu entstehen?
Der bildende Künstler Haimo Hieronymus und der Schriftsteller A.J. Weigoni
schlagen mit dem Künstlerbuch "Unbehaust" nicht nur einen Steg zwischen den
Künsten (Druckgrafik / Poesie), sondern eine Brücke zwischen den Zeiten.
Gemeinsam mit dem Handpressendrucker Hans–Ulrich Prautzsch betreiben sie
eine digitale Manufaktur, bei der die Instrumente der neuen Medien zum
Einsatz kommen. Als Werkzeuge setzen sie einen leistungsfähigen Rechner,
Scanner und Laserdrucker ein. Mit Hilfe der geeigneten Software
verarbeiteten sie Texte und Bilder. Der Druck geschah nach Gutenbergschen
Regeln mit Bleisatz auf Werkdruckpapier.
Beim Holzschnitt auf Bütten durchdringt die Farbe das Papier. Haimo
Hieronymus, A.J. Weigoni und Hans-Ulrich Prautzsch gehen bei vom virtuellen
wieder ins Materielle, zielen auf ein älteres "Speichermedium" ab, das aber
mit den neuen Medien hergestellt wird, dem Künstlerbuch. Schrift und Bild
waren im Buch des Mittelalters eine Einheit. Künstler des Bauhauses schufen
im 20. Jahrhundert Bücher von hohem gestalterischen Niveau. Die Entstehung
einer Einheit von Schrift und Bild haben die Artisten im Medium des
Computers untersucht und mit der uräus-Handpresse umgesetzt. Die digitale
Manufaktur produzierte das Künstlerbuch "Unbehaust".
Die fragilste der literarischen Formen gilt gemeinhin als deren teuerste,
und dies im zwiefachen Sinn: Die Randständigkeit der Lyrik abseits des
ökonomischen Gewinns steht in direkter Proportion zu der hohen
symbolischen Wertschätzung, mit welcher man sie bedenkt. Lyrik scheint ein
Gut zu sein, das zugleich sein eigener Marktpromoter ist. Wenn es gut geht,
schafft sich Lyrik eine Gesellschaft, die bereit ist, sie am Leben zu
erhalten.
Freundliche Grüße mailt, Matthias Hagedorn (Pressesprecher des Projekts)
Weitere Informationen bei der uräus-Handpresse, Tel. 0177 2042701
Abonnieren
Posts (Atom)