2005-10-11

Feigenblatt ? Magazin für Erotisches: Beiträge

Das Feigenblatt (www.feigenblatt-magazin.de) ist eine neu gegründete
Zeitschrift für anspruchsvolle erotische Texte und Bilder -- was es
bisher auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt noch nicht gibt. Ausgabe 1
(Thema: "Das erste Mal") ist eben erschienen.

Ausgabe 2 soll zum Jahreswechsel herauskommen. Das Thema ist "Spiele" --
Spiele, die zwei (oder drei oder mehr) Menschen miteinander im Bett
spielen. Oder im Fahrstuhl oder wo immer die Lust am Experimentieren
stärker ist als der Verstand. Die Fremde aus der U-Bahn oder der
unsympathische Kollege, der seit Jahren im Nebenbüro sitzt, können dabei
sein. Wenn Erwachsene sich an Doktorspielen oder anderen Kindereien
versuchen, kommen sie auf verwegene Einfälle mit überraschenden
Gegenständen und Szenarien. Wer die Neugier aufs Bizzarre stillt, kann
Wunderbares erleben - oder Dinge, an die er oder sie lieber nicht mehr
denken möchte. Wir freuen uns jedenfalls auf die Autoren und
Berichterstatter, die uns von ihren erotischen Abenteuerreisen, den
erlebten wie den erfundenen, erzählen werden!

Einsendeschluss ist der 30. November. Gesucht sind Erzählungen (je
kürzer desto besser, Obergrenze sind ca. 20.000 Zeichen), Reportagen und
Gedichte. Auch Beiträge, die nicht zum Thema passen, haben eine Chance,
wenn sie uns literarisch überzeugen und Gespür für Sinnlichkeit zeigen.
Honorar können wir leider noch nicht bezahlen, aber jeder Autor erhält
Raum für eine Selbstdarstellung, Belegexemplare und die Gelegenheit,
seine erotischen Texte in einem schmuddelfreien Umfeld zu veröffentlichen.

2005-09-27

STIMMEN AUS DEM ABSEITS

Um zur WM 2006 einen kräftigen Kontrapunkt zu setzen, wird der konkursbuch Verlag Claudia Gehrke im kommenden Jahr eine Antifußball-Anthologie veröffentlichen, herausgegeben von Klaus Berndl, Oliver Krull und Gabriele Scholz. Das Thema soll literarisch bearbeitet werden: Erzählungen/Kurzgeschichten, Satiren, Essays oder Reportagen mit nicht mehr als 10.800 Zeichen (Lyrik: nicht mehr als vier Gedichte). Karikaturen, Collagen, Comics und andere Bildbeiträge sind ebenfalls willkommen.

Als Themenfelder schlagen wir vor:
* Fußballkrimi ? Fußballmafia,
* Fußballmuttis, * Fußballfrauen ? Frauenfußball,
* Kleiderordnung/Uniformierung, * Fußball und Männerbund,
* Fußball und Sex,
* Bandsalat: Körperschäden, * Drogen/Doping, * Fans/Hooligans,
* Schulsport, * Sportwetten, * der Einfluß der Sterne auf den Ball (Esoterik),
* ?Mythos? Beckenbauer ? Fußballmythen, * Werbung / Vermarktung,
* Fußballsprache / Reporter, * Fußball und Politik, * Fußball und Poesie,
* Fußball und Ego, * Fußball und Familie,
* Fußball-Roboter ...

Alle Einsendungen bitte in dreifacher Ausfertigung an:
Gabriele Scholz
Rhinower Str. 8
10437 Berlin.
Name und Adresse dürfen nur auf dem Anschreiben erscheinen; auf dem Beitrag bitte ein Codewort, das auch im Anschreiben genannt wird. Die Teilnehmer erklären durch die Einsendung ihres Beitrages, daß sie daran die ungeteilten Rechte besitzen. Benachrichtigt werden nur Autorinnen und Autoren, deren Texte in die Anthologie übernommen werden sollen (bis Ende März 2004). Ist eine Rücksendung der Manuskripte erwünscht, bitten wir um einen frankierten und adressierten Rückumschlag.

Die Welt ist kein Fußball ? und Fußball ist noch keine die Welt.

2005-09-18

Skurril und abgedreht

Für ein neues Buchprojekt sucht der Schreiblust-Verlag Geschichten, die originell, absurd, witzig und einfallsreich sind.

Viele Autoren können schreiben. Doch allzuoft erinnern ihre Storys an etwas, das man so oder nur geringfügig anders schon tausendmal gelesen
hat. Wir wollen für eine neue Anthologie die etwas anderen Geschichten - Texte, deren Ideenreichtum uns überrascht, uns aus den Socken haut.

Schicken Sie Ihre Geschichte (am besten als Mail-Anhang im RTF-Format) bis spätestens 28. Februar 2006 an postmaster@schreib-lust.de

Kürzere Geschichten (bis 10.000 Zeichen incl. Leerzeichen) haben größere Chancen ins Buch zu kommen als längere. Absolute Obergrenze sind jedoch
30.000 Zeichen incl. Leerzeichen.

Unsere Autoren erhalten als Honorar 10 Prozent vom Nettoladenpreis geteilt durch die Anzahl der Autoren sowie ein Freiexemplar.

Grober Zeitplan: Einsendeschluss Ende Februar, Auswahl der Geschichten Ende Mai, Ende des Lektorates Ende September, Erscheinen des Buches November 2006.

2005-09-13

Kurzgeschichtenwettbewerb in München

Für eine Lesung mit Musik und 4-gängigem Menü am 14. Oktober 2005 werden
Geschichten zum Thema ?heut Nacht oder nie? gesucht. Länge 11 - 13.000
Zeichen (ohne Leerzeichen), Abgabe ist der 10. Oktober 2005. Alles ist
erlaubt. Die Texte werden im Rahmen eines Menüs vorgelesen, danach wird
gefeiert. Unsere Jury wählt vier Texte für die Lesung aus, das Publikum kürt
den Sieger. Dieser erhält 500 Euro.
Texte, die zu kurz oder zu lang sind, werden nicht in den Wettbewerb
integriert. Geschichten bitte nur elektronisch an:
?holleschek@hs-veranstaltungen.de?.

2005-09-06

Schreib-Lust Print: Zweite Ausgabe erschienen

Ende August 2005 ist die zweite Ausgabe der neuen Literaturzeitschrift ?Schreib-Lust Print? des Dortmunder Schreiblust-Verlags erschienen.
Inhaltlich ist das vierteljährlich herauskommende Magazin an das
Literaturprojekt www.schreib-lust.de im Internet angelehnt, das monatlich einen kleinen Schreibwettbewerb veranstaltet. Die neun besten Storys daraus werden in Schreib-Lust Print veröffentlicht. Die Autoren der zweiten Ausgabe
sind Elsa Rieger, Sabine Ludwigs, Frank Hoese, Lars Blumenroth, Renate Hupfeld und Andreas Schröter. In ihren spannenden, gruseligen und nachdenklich stimmenden Geschichten geht es genauso um Vampire oder Angst machende Schatten wie um eine Türkin, die für ein Kind kämpft, oder den alltäglichen (?) Wahnsinn einer gescheiterten Ehe.
Zum non-fiktionalen Teil gehören Kolumnen über das Handwerk des Schreibens, den großen Literatur-Betrieb und die kleinen Ängste einer aufstrebenden Autorin. Buchrezensionen und Ausschreibungstipps runden das Angebot ab.
Die Redaktion legt neben dem Inhalt großen Wert auf das optische Erscheinungsbild. Die Zeitschrift soll gut aussehen und den Lesern Lust machen, das Magazin in die Hand zu nehmen. Dafür sorgen zahlreiche Grafiken und Illustrationen. Die Geschichten und
redaktionellen Beiträge sollen unterhalten, nicht belehren.
Schreib-Lust Print kostet 4,40 Euro pro Ausgabe plus Versandkosten. Wer abonniert, zahlt lediglich 3,90 Euro.
Kontakt: www.schreib-lust.de/Print.htm
postmaster@schreib-lust.de

2005-09-01

Stadtschreiber in Dresden

                Stadtschreiber in Dresden



Um die Stelle eines/einer "Stadtschreibers/Stadtschreiberin" in Dresden für 2006 können sich ab sofort deutschsprachige Autorinnen und Autoren bewerben, die sich auf Wechselseitigkeiten von Literatur und urbanem Raum einlassen wollen und ihren Lebensmittelpunkt nicht in Dresden haben.
Die Stelle wird vom April bis September 2006 vergeben und durch die Stiftung für Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Dresden ermöglicht.
Mit der Verleihung des Titels "Stadtschreiber/in" ist eine monatliche Zuwendung von 900 EURO sowie die kostenlose Bereitstellung von Wohnraum verbunden.
Stifter und Organisatoren erwarten, dass der/die Stadtschreiber/in die Zeit weitgehend in Dresden verbringt, die literarischen Traditionen dieser Kulturstadt bereichert und durch eigene Veranstaltungen der Bedeutung von Sprachkultur und Literatur Impulse verleiht. Die Eröffnungs- sowie Abschlusslesung erfolgt im Rahmen des Stipendiums.
Bewerber/innen sollten möglichst auf eine selbständige Publikation verweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist. Gebeten wird um Einsendung einer Textprobe (mind. 8 bis max. 12 A4-Seiten) sowie einer gesonderten Biobibliographie in jeweils fünffacher maschinenschriftlicher Ausfertigung
bis zum 30. September 2005 an:

                    Landeshauptstadt Dresden,
                    Kulturamt,
                    Königstraße 15,
                    01097 Dresden.

Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen.


2005-08-18

Wettbewerb zum Thema ?GRENZEN?

Der ?Verstärker: Organ zur Rückkopplung von Kunst und Literatur? ist ein Magazin, in dem seit Dezember 2001 vorwiegend die Werke bisher unbekannter AutorInnen und KünstlerInnen veröffentlicht werden. Der Verstärker ist frei von Werbung! Die nächste Ausgabe (Dezember 05 - Februar 06) ist die dreizehnte Ausgabe.
Zu dieser Ausgabe richtet der Verstärker einen Wettbewerb aus.

Das Thema des Wettbewerbs ist ?GRENZEN?. Zu gewinnen gibt es:

1. Preis: 100?
2. Preis: 50?
3. Preis: Verstärker-Jahresabo

Alle Teilnehmenden erhalten die Ausgabe des Verstärkers zum Thema ?GRENZEN?.

Experimentell, wie sich der Verstärker auch ansonsten versteht, dürfen zu diesem Thema Geschichten, Gedichte, Comics, Photos und Bilder eingereicht werden. Wir wissen um die mangelnde Vergleichsmöglichkeit dieser unterschiedlichen Genres, gehen aber davon aus, dass wir eine Methode entwickeln werden, um ein faires Urteil zu treffen. Texte sollten eine Gesamtlänge von 8000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten und in deutsch, portugiesisch, spanisch, französisch, italienisch oder englisch verfasst sein. Bei Texten, die nicht in deutsch verfasst sind, freuen wir uns über eine Übersetzung, diese ist jedoch nicht erforderlich.
Es gilt die neue Rechtschreibung. Die Beiträge sollten unformatiert sein. Es sind nur Kopien einzureichen, eingesandte Beiträge werden nicht zurückgeschickt. Wir empfehlen, die Beiträge vor der Einsendung von jemandem Korrektur lesen zu lassen. Mit der Einsendung versichert der/die KünstlerIn, die alleinigen Rechte am eingesandten Werk zu besitzen, und stimmt einer unentgeltlichen Veröffentlichung im Verstärker und auf der Internetseite www.verstaerker-online.de zu. Die Rechte bleiben bei den KünstlerInnen. JedeR Teilnehmende darf beliebig viele Beiträge einsenden. Die Teilnahmegebühr beträgt 5? pro Beitrag. Davon sind 3? für den nächsten Verstärker, den jedeR Teilnehmende erhält. 2? sollen einen Teil unserer Ausgaben für den Wettbewerb decken.

Bitte schickt dem Verstärker Euer Werk:

am Besten per e-mail: Werk mit Kennwort (ohne Namen!) und Kurzbiographie mit Kennwort, Name, Adresse und Telefonnummer als Anhang; dazu 6,50? (Wettbewerbsbeitrag, Rückporto) überweisen mit Kennwort als Verwendungszweck an:
rueckkoppeln@verstaerker-online.de
Die Bankverbindung schicken wir Euch per mail zu.

oder per Post: als Ausdruck mit Kennwort (ohne Namen!) und auf CD/ Diskette mit Kennwort, Name, mail-Adresse und Telefonnummer samt Kurzbiographie; dazu einen 5?-Schein und einen mit 1,44? frankierten Rückumschlag (Größe C5) für Euren Verstärker an:
Verstärkerredaktion c/o Dietze; Revalerstr. 8; 10245 Berlin

Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2005 (mail-Eingang bzw. Poststempel).


Zusätzlich zur Teilnahme am Wettbewerb erhalten die Beiträge die Chance, im Verstärker veröffentlicht zu werden. Es wird eine Präsentation ausgewählter Beiträge im Rahmen der Verstärkerlesung geben. Der genaue Termin der Präsentation wird per mail bekannt gegeben.


Die Jury ist die Verstärkerredaktion, bestehend aus:

Olaf Dietze, Magister Artium Philosophie und Genderstudies, Herausgeber, Redakteur und freier Schriftsteller
Rahel Stichtenoth, Diplommathematikerin, Lektorin und freie Künstlerin
Manuel Bergbauer, Redakteur, Texter, Graphiker und Spieleentwickler

Die Jury behält sich vor, die Preise nicht zu vergeben. In diesem Fall werden alle Wettbewerbsbeiträge zurückerstattet.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2005-07-27

Minima - Papier für Poesie, die wenig Platz braucht -

* sachlich schöne Lyrik und Kürzestprosa
(keine Sprachartistik, keine reine Gedankenlyrik, keine übertriebene Gefühlslyrik)

* freie Themenwahl

* vorraussichtlich erstes Erscheinungsdatum: Oktober 2005
anschließend halbjährlich im Frühjahr und Herbst

Herausgeber:
Simone Hirth
Wolfram Lotz

Kontakt:
Simone Hirth, Rödelstraße 20, 04229 Leipzig, Tel: 0341/9260284
E-Mail: Minima@gmx.de

2005-07-18

?6 Richtige?

Der Literaturwettbewerb der Literaturagentur Bernhard Ringleb
für das außergewöhnliche Buch




Mit ihrem Literaturwettbewerb ?6 Richtige? sucht die Literaturagentur
Bernhard Ringleb in den nächsten 6 Monaten die 6 ultimativ außergewöhnlichen
Buchprojekte. Hier erhalten die teilnehmenden Autorinnen und Autoren völlige
Handlungsfreiheit im Bezug auf Stil, Aufbau und Genre. Einzige
Teilnahmebedingung ist die Begründung, warum das teilnehmende Buchprojekt so
außergewöhnlich ist. Wenn diese Begründung die unabhängige, außergewöhnlich
verwöhnte Redaktion der Literaturagentur Bernhard Ringleb überzeugt und vom
Hocker reißt, ist die erste Hürde bereits genommen. Nun muss nur noch das
Kurzexposé den ersten ungewöhnlichen Eindruck verstärken, schon beginnen wir
das Unmögliche möglich zu machen: Die Veröffentlichung der 6
außergewöhnlichsten Buchprojekte, eben absolut ?6 Richtige?.



Checkliste zur Teilnahme:



- Außergewöhnliche Begründung der Außergewöhnlichkeit des
Buchprojektes (nicht länger als 666 Zeichen!)

- Außergewöhnliches Kurzexposé des Buchprojektes (nicht länger als 4
DIN A 4 Seiten, Schriftgröße 14)

- Außergewöhnliche Kurzvita der außergewöhnlichen Autoren



Damit aus 3 Dingen die außergewöhnlichen 6 Dinge werden, benötigen wir diese
Punkte in doppelter Ausführung. Also: Aufschreiben, ausdrucken und absenden
an:



Literaturagentur Bernhard Ringleb
Jahnplatz 7/9

30165 Hannover



Doch ganz so leicht ist die Sache dann doch nicht, denn zunächst müssen alle
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der außergewöhnlichen Anmeldung vorbei, um
sich einen außergewöhnlichen Teilnahmecode zu verschaffen.



Checkliste zur Anmeldung:



- Außergewöhnliche Bewerbungs E-Mail einreichen, die neugierig auf
ein außergewöhnliches Buchprojekt macht.

- Außergewöhnlicher Anmeldeschluss: Freitag, den 13. Januar 2006



Diese E-Mail bitte an office@literaturagentur.rp-internetdienstleistung.com
senden. Auf diese E-Mail erhalten Sie einen Teilnahmecode, der nun zur
Einsendung der Teilnahmeunterlagen berechtigt. Achtung: Einsendungen ohne
Teilnahmecode werden nicht beachtet!



Viel Spaß!



Literaturagentur Bernhard Ringleb
Jahnplatz 7/9 30165 Hannover
Tel.: +49 511 390 668 27
Fax.: +49 511 394 34 04
office@literaturagentur.rp-internetdienstleistung.com
http://www.literaturagentur.rp-internetdienstleistung.com

2005-07-15

Gedichteforen - Ausschreibung zur neuen Lyrikanthologie

Seit mehr als 2 Jahren existiert Gedichteforen als Plattform für die Auseinandersetzung mit Gedichten im Internet und strebt seit jeher eine hohe Qualität der Beiträge an. Als Ergebnis dieser Arbeit erscheint noch vor Weihnachten 2005 die erste Anthologie der Onlineplattform, die sich im Wettstreit der Literaturplattformen des Web-Site-Verlages mit anderen Autorengruppen befindet.



Bis zum 24.08.05 können Autoren Gedichte an gedichteforen.de@web.de einreichen.

Dabei ist folgendes zu beachten :



1. max. 7 Gedichte und 5 Kurzverse (z.B. Haiku, Senryu, Tanka)
2. Es ist der Name, der abgedruckt werden soll, in der Email zu vermerken.
3. Rubrik, in der das Gedicht bereits auf gedichteforen.de steht oder in die ihr es stellen würdet (nur Unterrubrikentitel wie : Hoffnung, Sehnsucht, Träume oder Humor,Satire,Rätselhaftes)
4. Es spielt keine Rolle, ob die Texte schon veröffentlicht wurden, solange alle Rechte beim Verfasser der Texte liegen.



Der teilnehmende Autor erhält, wenn seine Gedichte mit allen Angaben korrekt eingereicht wurden, eine Autorenvertrag, der bis zum 24.08.05 unterschrieben per Post an die im Vertrag genannte Adresse zu schicken ist.

Nicht vollständig oder korrekt eingereichte Zuschriften werden nicht berücksichtigt.



Weitere wichtige Informationsquellen für teilnehmende Autoren :

http://www.gedichteforen.de/thread.php?postid=48977

http://www.web-site-verlag.de/wettstreit.php

Kosmopolitania SaarLorLux

Die Don Quixoten-Karawane auf Achse, um den Fabel-Fabrikanten der Quoten-Kompanie zwischen Studios und Studienbüros den Fehdenhandschuh hinzuwerfen

Ein ganzes Jahr Literatur-Wettbewerb im wahrhaft solidarischen Akt


Klein ist der Humanen-Planet Erde geworden, wenn nicht innerlich verkümmert. Kontinente miteinander verbunden, Berge überquert, Wüsten und Ozeane. Systeme überwunden, Unterschiede glattgehobelt. Pyramiden aufgezogen, Apartheidsartikel ins Soziale übertragen ? bis zum Abwinken. Mit Bravour paradieren Börsen-Brigaden vor Kameras und die Briganten der völkischen Sippschaften...

Ende der Zivilisationsgeschichte? Kreuzzug gegen Dschihad?

Kein Regenbogenbaum, nach dem man sich sehnt? Kein Blütentraum, den man pflegt?

Nur noch die Börsenpflegeparties der Heuschreckenplage?

Ende der Utopien?

Ist das alles, was die dritte industrielle Revolution mikroelektronischer Glorie dem Menschentum bescheren konnte? Der Krieg kreischender Kulturalismen? Neben- und gegeneinander kumulierte Geschöpfe als Gesellschaft? Vereinsamte Individuen als Symbol der Libertät? Oder der Libertinage?

Keine Odysseen, keine Robinsonaden auf dem Programm der Printimperien und Fernsehsender? Endgültiger Exitus des Don Quijote?
Hyäne-Charm hinter dem Schlangen-Schwarm? Das zähe Zähneklappern vor der Furie und Sirene des Systems, dem triumphalen Trommelfeuer der Mäuse-Mönche? Der Heidenlärm auf dem Dach des Besitzgötzen-Tempels, dem Gipfel der Apartheidspyramide?

Ende der Wortkunst als Replik der Rebellion auf den Raubbau des Erdenrundes und auf die Invasion der globalisierten Reaktion? Gemäß der Fusion des Alten Kontinents mit der NewWorld?

Nein!

Und dieses Nein bekräftigt DIE BRÜCKE des Kosmopolitanen-Kollektivs mit einem prospektiven Ja zur Utopie, erwärmt sich für einen Berg von Don Quijoten ? mit dem Start eines Literatur-Wettbewerbs, den sie innerhalb von fünfzehn Jahren zum dritten Mal entgegen dem nordisch arischen Drachenwind der Dramen-Diktion ausschreibt, um ein optimales Orchester von Oden- und Epen-Künstlern und epochalen Opponenten aufs Neue in Fahrt zu bringen.

Wettbewerbe im literarischen Betrieb gibt es inzwischen zuhauf. Auch die Preise, die vergeben werden, die Werkstätten der Wortkunstwerke zu sekundieren oder ihre Urheber systemkonform zu annektieren. Sie weisen auf eine Reise hin, die unter dem Kommando der bereits feststehenden Sieger anbricht. Zum gesellschaftlichen Gewicht der utopischen Denkarbeit gehört hingegen, jedes Leben als ein Opus aufzufassen, es
vom ersten bis zum letzten Blatt optimistisch wie objektiv aufzuschlagen.

Das Kompositum ?Kosmopolitania SaarLorLux? setzt sich aus dem Saarland, Lothringen und Luxemburg zusammen, kann jedoch bis zum rheinland-pfälzischen Westen, belgischen Süden, schweizerischen Norden ausgedehnt werden ? mit ihren alteingesessenen und eingewanderten Einwohnern: Iberianer, Sizilianer, Anatolier, Thrazier, Balkanier,
Magrephiner, Adrianer, Moreaner u.a.

Die Wettbewerbs-Beiträge ? Poesie und Prosa ? haben neben den Impressionen aus dem gelebten Weltalter greifbare Utopien als Lebensperspektiven in einem exemplarischen Erdstrich zu illustrieren ? nach der Devise Dichten statt Klagen. Die Teilnahme setzt keine Demarkation regionaler Zugehörigkeit voraus. Zwei historische Werke
liefern Grundideen: ?Utopia? und ?Don Quijote?.

Der Literatouren ?Kosmopolitania SaarLorLux? eignet sich einen ziemlich unkonventionellen Kurs an, was das Verfahren anbetrifft, die eingetroffenen Arbeiten zu bewerten.

Nach der Vorauswahl, die ein von der Redaktion einberufenes Team trifft, erscheint mindestens ein Text jedes Teilnehmers in DIE BRÜCKE ? unter dem Kennwort: Literatur-Wettbewerb ?Kosmopolitania?. Für jede Lyrik steht in der Regel ein Spalte zur Verfügung, für die erzählerische Kurzprosa, für Reportagen und Essays drei Seiten.

Der Leserschaft wird die Funktion der Jury übertragen. Jeden veröffentlichen Text kann jeder Leser mit einer Punktzahl zwischen 0 und 100 bewerten und sie der Redaktion zuschicken.

Jeder Teilnahme-Umschlag enthält höchstens fünf Texte der Kategorie Lyrik, Kurzgeschichte, Reportage, Satire, Essay u.a., aus denen auch ein Mixtum compositum möglich ist. Umfassen soll die Versandtasche neben den Texten eine Kurzvita und die vollständige Anschrift des Teilnehmers.

Zu liefern sind die Manuskripte am besten per E-Mail-Anhang, CD oder Diskette mit einem beiliegenden Ausdruck, notfalls als Papier-Vorlagen, vorausgesetzt, daß sie deutlich schwarz-weiße Konturen zum Scannen aufweisen.

Der Wettbewerb läuft bis zur kommenden Maienzeit und mündet in das nächste Frühlingsmeeting, voraussichtlich Mitte Mai 2006 in Saarbrücken. Der Redaktionsschluß des Heftes 140, Mitte März 2006, versteht sich auch als Einsendeschluß für die Wettbewerbsbeiträge.

***

Weitere Informationen über DIE BRÜCKE ? Forum für antirassistische Politik und Kultur ? verschafft auch die Homepage www.bruecke-saarbruecken.de

Sie enthält neben einer Auswahl der kritischen und literarischen Texte aus dem aktuellen Heft ebenfalls ein »Porträt des Periodikums«), ein Archiv, ein Portal »Mehr lesenswertes Textmaterial« sowie eine Kommentaren-Kolumne von Necati Mert...

2005-07-14

Literarischer Sommer beim "Strandleben 2005"

wORTwechsel

Literarischer Sommer beim "Strandleben 2005"
in Vaihingen an der Enz

Alle Lesungen 20h, Marktplatz Vaihingen/Enz,
bei schlechter Witterung:
Gasthaus Engel, Stuttgarter Straße, Nebenzimmer

Orga und Moderation: ligatur e.V. / Oliver Gassner


· Freitag, 15. Juli:
Jochen Weeber (Vaihingen und Reutlingen) & Martin Stockburger (Konstanz):
"Frische Farben"

· Freitag, 22. Juli:
Ulrike Dietmann (Calw) & Johannes Beilharz (Stuttgart)
"Amerika, Amerika: Love & Crime"
mit Banjobegleitung durch Mark Hatlie

· Freitag, 29. Juli:
Karla Reimert (Karlsruhe) & Martin von Arndt (Markgröningen)
"What's KOOKing?" -

· Freitag, 05. August:
Matthias Penzel (Berlin) & Mike Bartel (Pforzheim)
"Heut geben wir uns die Schreibtischkante"

· Freitag, 19. August:
Wolfgang Duffner (Brigachtal/Baar) & Helmut Pfisterer (Stuttgart)
"Literatur von hier - Dialekt + Regionales"


Eine Veranstaltung des ligatur e.V. in Zusammenarbeit mit: dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg e.V. (Finanzierung), der Buchhandlung Burkhardt, dem Gasthaus Engel
und dem Kulturamt der Stadt Vaihingen/Enz


Jochen Weeber
geboren 1971 in Vaihingen an der Enz
aufgewachsen in Sersheim
lebt in Reutlingen
trainiert Wörter
Auszeichnungen: Stipendium ESSLINGER BAHNWÄRTER, Stadtschreiber Ehingen, ,Literaturstipendium Schwaz (Österreich)
Jochen Weeber wird humoristische Kurzprosa lesen.

Martin Stockburger
*1960 in St. Georgen im Schwarzwald, lebt nach Studium als Angestellter und Schriftsteller in Konstanz. Seit 1986 zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Anthologien, im Rundfunk und im Internet. Seit 1987 Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift WANDLER. Mitglied im VS. Zahlreiche Lesungen. Bisher drei Einzeltitel: Die griechische Reise, Erzählung 1998, Der Student am See, Roman 2000 und Das Jahr des Autors, Roman 2003 (alle im Klaus Bielefeld Verlag, Friedland).
Sein neuestes Buch "Das Jahr des Autors" ist eine tagebuchartige Auseinandersetzung eines Autors mit sich uns seiner Umwelt. Der Schwarzwälder Bote hält es für ein "eindringliches Zeitbild", der Südkurier meint, es sei "leicht zu verdauen". Rezensentinnen im Internet halten es für "radikal provokativ" oder meinen "das Geniale an dem Buch ist das Bruchstückhafte."
Martin Stockburger liest aus "Das Jahr des Autors", aus früheren Büchern
und aus noch Unveröffentlichtem.

Ulrike Dietmann
1961, studierte an der Hochschule der Künste Berlin, arbeitete als Regisseurin, Veranstalterin, Dramaturgin und veröffentlichte zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Romane, für die sie renommierte Preise und Stipendien erhielt. 2004 lebte sie auf einer Ranch in Wyoming, um für ihr neues Buch (Erscheinungstermin 3/2006 im Löwe Verlag) zu recherchieren. Die Pferdebesitzerin und begeisterte Reiterin lebt mit ihrer Familie in Calw.

Johannes Beilharz
Geb. 1956. Studium der Anglistik und Romanistik in Regensburg und Boulder, Colorado, USA. M.A. in engl. Literatur/Creative Writing 1981.
Bis 1985 in Colorado als Übersetzer und Autor, dann in Vöhringen, Württemberg, seit 2002 in Stuttgart. Veröffentlichung von Lyrik, Prosa und literarischen Übersetzungen in USA und Deutschland, künstlerische
Arbeiten in Acryl, Gouache, Aquarell und Mischtechniken.
Kunstausstellungen seit 2002. 2003 erschien bei Alkyon "Die gottlosen Ameisen. Erzählungen". Die Veröffentlichung eines weiteren Buches ist für 2005 geplant. - Johannes Beilharz wird in den USA spielende Science-Fiction- und Kriminalkurzgeschichten lesen.


Mark Hatlie (Banjo)
US-Amerikaner, *1966, ist seit 1988 in als Historiker und Slawist in Old Europe unterwegs. Seit 1999 in Tübingen gestrandet, findet er über die Musik nach Hause. Er spielt Banjo, das einzig wahre amerikanische Instrument, im Dienste der Aufklärung und zur allgemeinen Heiterkeit und der Massen. Er wird Eisenbahnlieder und Gospel-Songs mit abgewandelten Texten singen und spielen.

Martin von Arndt
1968, ungarischer Herkunft, promovierter Literatur- und Religionswissenschaftler. Lebt als freier Schriftsteller, Musiker und Übersetzer, derzeit in Markgröningen. Veröffentlichung von insgesamt acht Büchern, darunter ein Roman und Erzählungen, und sechs CDs. Zahlreiche Literaturpreise und Stipendien, zuletzt Stadtschreiber von Rottweil und Förderstipendium des Auswärtigem Amts für ein aktuelles Romanprojekt.

Karla Reimert
Jahrgang 1972, Literaturwissenschaftlerin und freie Autorin aus Berlin, Chefredakteurin der deutsch-polnischen Zeitschrift WIR, Wissenschaftslektorin, Übersetzerin. Verheiratet, Mutter einer Tochter. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, ein Buch ("Kafka für Eilige", Aufbau-Verlag). Preise u.a. Würth-Preis, Preisträgerin des "Tatort-Eifel"-Festivals, Preis der Stadt Steyr/Österreich, Preisträgerin des Autorinnenforums Rheinsberg und des Essaywettbewerbs der japanischen Botschaften.
Wolfgang Duffner
*1937. Aufgewachsen in Freiburg und Sasbach. Studium der Geschichte, Archäologie und Germanistik in Freiburg und Wien. Fünf Jahre Südamerika. Lehrtätigkeit bis 1993 in Villingen/Schwarzwald. In Brigachtal auf der Baar lebend.
Veröffentlichungen u.a.: Das neue Rollwagenbüchlein. Elster 1985, Mehr geneigt ins Nichts. Bleicher 1999, Roggenbach im letzten Jahr. Klöpfer u. Meyer 2001, Der Gesang der Hähne. Fragmente aus dem Waldcafe. Klöpfer u. Meyer 2004. Sowie ca. 20 Hörspiele. Lesen wird Wolfgang Duffen aus seinem neusten Kurzprosaband ?Der Gesang der Hähne'.

Helmut Pfisterer
"Geboren wurde er 1931 in Leonberg. Über die Muadrschproch, die ihm seit jeher wichtig war, sagte er unter anderem vor vielen Jahren:
"Wenn da von Leonberg nach Eltinga kommsch / hosch , wenn da hoimgohsch / Tascha voll/ mit laudr neie Wörter / grauziche drbei ".
Gymnasiast, Feinmechaniker, Ingenieur, er wird schließlich Schulmeister und unterrichtet als Berufsschullehrer vier Jahre im Iran und in Afghanistan. Von dieser Zeit erzählen die Geschichten in seinem ersten Buch "Die Liebe des Muezzin". Helmut Pfisterer liest aus neuen Texten.


Der Verein & Dank

Der ligatur e.V. wurde ursprünglich in Konstanz gegründet und hat im Jahr 2004 seinen Sitz nach Vaihingen an der Enz verlegt, wo sein jetziger Vorstandssprecher und Mitgründer Oliver Gassner wohnt. Seit 1997 veranstaltete der Verein jährlich Lesungen in Vaihingen an der Enz.

Dank an:

Frau Bärbel Schmider und dem Kulturamt der Stadt für die Unterstützung bei Einladungen und Ankündigungen und für die Stühle und den Strom.

Mike Bartel für die Bereitstellung der Ton-Anlage.