2004-02-10

Luaga & Losna

Luaga & Losna
und DramatikerInnenbörse
Theaterfestival für ein junges Publikum
vom 15. bis 19. Juni 2004 in Nenzing/Vorarlberg

eine Zusammenarbeit mit der IG Autorinnen Autoren

AUSSCHREIBUNG
“LUAGA&LOSNA3 lädt ein
zum Dialog zwischen AutorInnen und TheaterpraktikerInnen

Österreichische AutorInnen, mit Interesse am dramatischen Schaffen, haben die Möglichkeit, sich mit fertigen Stücken, ausgearbeiteten Szenen oder Stücken und Szenen in Rohfassung um eines der 8-12 Stipendien zu bewerben, das den StipendiatInnen u.a. die Möglichkeit bietet, aus ihren Stücken ca. 10 Minuten zu lesen und sich anschliessend der Besprechung durch erfahrene Theaterfachleute zu stellen.
Jeder ausgewählte Stücktext der StipendiatInnen wird an einen der
mitwirkenden Theaterfachleute weitergeben, gelesen und
dessen/deren Einschätzungen in die Besprechung eingebracht. Ebenso
werden die ausgewählten Stücktexte im LUAGA&LOSNA Leseheft V
veröffentlicht. Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, an den
Werkstattgesprächen (Leitung: Gerhard Ruiss) zu den Aufführungen des Festivals teilzunehmen.

Es werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel 8 bis 12 Stipendien vergeben. Das Stipendium beinhaltet die Seminarkosten in der Höhe von Euro 73,- (Eintritte für alle Theateraufführungen,
Werkstattgespräche, Transfer “Nenzinger Himmel3), Unterbringung mit Frühstück sowie 5mal Taggeld à Euro 18,- und einen Fahrtkostenzuschuss auf Basis Vorteilscard der ÖBB.

Anmeldeschluß 15. März 2003
(eine Anmeldung ohne Stipendium ist auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich).

Anmeldungen, Textzusendungen
Die Texte und die zu lesenden Textausschnitte sind in zweifacher
Ausführung inklusive Kurzbiographie zu senden an: “Luaga & Losna3, Gamperdonaweg 2, A-6710 Nenzing, Tel.: +43.5525.62575, Fax: +43.5525.63188.

Rückfragen
Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren, Literaturhaus,
Seidengasse 13, A-1070 Wien, Tel. +43.1.5262044-35, Fax +43.1.5262044-55.

Stipendiums-Austausch mit Deutschland
Durch eine Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum der Bundesrepublik Deutschland, das eine Vergabe von ein bis zwei
Stipendien für “LUAGA&LOSNA3 für deutsche AutorInnen vorsieht, steht das Stipendium “Paul Maar3 an der Bundesakademie für kulturelle Bildung wiederum 1-2 AutorInnen aus Österreich zur Teilnahme an der Dramatiker-Werkstatt für Kinder- und Jugendtheater zu Verfügung.
Das Vorschlagsrecht erfolgt durch die künstlerische Leitung des
Festivals “Luaga & Losna3. Das für österreichische AutorInnen erstmals im März 2001 vergebene Stipendium umfaßt die kostenlose Teilnahme am Seminar, Verpflegung und Unterkunft sowie einen Reisekostenzuschuß.

Zusammenarbeit mit astej Schweiz
Die Kooperation mit der astej Schweiz – Schweizerische Vereinigung für professionelle Theaterschaffende im Kinder- und Jugendtheater – sieht einen Austausch von zwei Nachwuchs-AutorInnen zur Teilnahme beim Festival “LUAGA&LOSNA3 und “Schreiben für die Bühne3 vor.
Die AG Stücke der astej Schweiz “Schreiben für die Bühne3, in
Zusammenarbeit mit der Theater Hochschule Zürich, wendet sich an schreib- und theaterinteressierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren.
Im Verlauf des Sommers 2004 hat die künstlerische Leitung des
Festivals “Luaga&Losna3 erstmals die Aufgabe, 2 Nachwuchs-AutorInnen für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt zu nominieren. Die Teilnahme umfaßt die kostenlose Seminar-Mitwirkung, Verpflegung und Unterkunft, sowie einen Reisekostenzuschuß.

2004-02-06

Maskenball Award 2004

Maskenball Award 2004



Ausschreibung zum Essay - Wettbewerb



(M)eine funktionierende Gesellschaftsform.



Sozialismus und Kommunismus haben nicht funktioniert? Diktaturen sind
gefährlich und beim Kapitalismus bleiben zu viele auf der Strecke? Birgt
unsere soziale Marktwirtschaft noch eine wirklich gerechte Lösung?
Welche Möglichkeiten des gesellschaftlichen Zusammenlebens könnten heute
Bestand haben? Die Orwell’sche Utopie ist/war Ihnen zu real? Ist es
möglich, dass es einen Staat gibt, der wirklich für alle seine
BürgerInnen da ist, in dem keiner unterdrückt, benachteiligt oder
ausgegrenzt wird? Wir suchen nach Ideen und Gedanken, die sich in der
Form eines Essays, einer gesellschaftspolitischen,
sozialwissenschaftlichen oder philosophischen Abhandlung mit den
bekannten und erfahrenen Gesellschaftsformen auseinandersetzen oder/und
die eine neue, moderne, fortschrittliche Art der Gesellschaftsform
darstellen.

Die drei besten eingesandten Texte zum Thema werden prämiert:



1. Preis 400 € 2. Preis 300 € 3. Preis 200 €



Die Preisträgertexte sowie weitere ausgewählte Einsendungen werden in
einer Maskenball-Anthologie veröffentlicht.

Eingesandt werden können Texte bis maximal drei A4-Seiten bei
Schriftgröße 11 und einfachem Zeilenabstand (Schrifttyp möglichst Times
New Roman). Bitte eine Kurzvita bis 300 Zeichen einfügen.
Orthographische und grammatikalische Fehler sollten vor der Einsendung
behoben sein.

Texte auf Papier mit Angabe der eMail-Adresse des Autors/der Autorin
oder auf Diskette gespeichert (rtf- oder pdf-Format) senden Sie bitte an
unten stehende Adresse.

Bitte nur Kopien einreichen, da eine Rücksendung nicht erfolgen kann.
Die Rechte bleiben bei den AutorInnen. Der Verlag räumt sich
Nutzungsrechte für eine eventuelle Veröffentlichung ausgewählter Texte
in der Anthologie zum Award ein.

Eine politisch unabhängige Jury entscheidet welche Texte veröffentlicht
werden. GewinnerInnen und AnthologieteilnehmerInnen werden schriftlich
benachrichtigt und deren Namen im Maskenball und auf
www.der-maskenball.de sowie
www.verlag-jens-neuling.de
veröffentlicht. Jede(r) AnthologieteilnehmerIn bekommt ein Freiexemplar
und kann weitere Exemplare mit 30% Rabatt beziehen.



Einsendeschluss ist der 31.07.2004

Die Anthologie wird im Herbst 2004 im Verlag Jens Neuling erscheinen



Einsendungen mit dem Stichwort Maskenball-Award 2004 an:



Cornelia Eichner

c/o Maskenball/IG Versuche

Hebbelplatz 12

01157 Dresden

2004-01-27

Ausschreibung Anthologie / Literatur im Radio

Ausschreibung Anthologie / Literatur im Radio

Traumtod, eine Kultursendung von Radio Unerhört Marburg, bringt Literatur
und Musik - jeden Sonntag ab 15:00 Uhr auf UKW 90,1 MHz (Marburg).

Die Moderatoren, Stephan Klement und Stefan Briel, wissen um die
Schwierigkeiten, eigene Texte zu veröffentlichen und einem breiteren
Publikum vorzutragen.

Hier haben Autoren die Möglichkeit, ihre Texte live im Sender vorzutragen,
oder ihre Hörspiele (und/oder Vorproduktionen) einzuschicken.
Desweiteren besteht die Möglichkeit, jede Sendung aus dem Internet
runterzuladen und sich somit Aufnahmen der vorgetragenen Texte zu sichern
(Einverständnis der Autoren vorausgesetzt).

Der Künstler Stephan Klement, der 2003 mit der 1. Stellwerk-Lesung (Marburg)
und dem dazugehörigen Buch „Stellwerk – die erste Anthologie" (Geest-Verlag)
auf sich aufmerksam gemacht hat, wird 2004 u.a. eine weitere Anthologie
herausgeben: „traumtod".

In diesem Buch werden alle Texte der Autoren veröffentlicht, die live lesen oder von Band vorgetragen werden.
Die Email-Adressen werden an den Initiator des Marburger Late-Night-Lesen
(www.late-night-lesen.de) weiter geleitet. Dort haben Autoren die
Möglichkeit, im Rahmen des Late-Night-Lesen, das jeden Mittwoch statt
findet, aufzutreten.

Mehr Infos unter www.traumtod.de oder per Mail an: radio@traumtod.de. Wer
seine Texte und/oder Hörspiele direkt einsenden will, kann sich an folgende
Adresse wenden:

Radio Unerhört Marburg
z.Hd. Stephan Klement (wichtig!)
Ressort Kultur
Rudolf-Bultmann-Str. 2b
35039 Marburg

Oder direkt per Email an: radio@traumtod.de
http://www.traumtod.de

Wir bitten zu entschuldigen, dass bei der Fülle an Zusendungen nicht alles
berücksichtigt werden kann.

2004-01-19

VILLACHER-LITERATUR-WETTBEWERB - Die Nacht der schlechten Texte

Der Verein WORT-WERK führt heuer zum zweiten Mal den Villacher Literaturpreis „ Die Nacht der schlechten Texte“ (mit freundlicher Unterstützung der Stadt Villach) durch.

Im Gegensatz zu anderen Literaturwettbewerben, wo der Autor gefordert ist, den bestmöglichen Text zu schreiben, soll im Villacher-Literatur-Wettbewerb eine Positionsverschiebung stattfinden. Den „schlechtesten“ Text zu verfassen, stellt für die AutorInnen eine ungewöhnliche Herausforderung dar:

Wie schreibt man bewusst „schlechte“ Texte? und
Was ist ein „schlechter“ Text?

Ziel ist es, AutorInnen zu ermöglichen, frei von konventionellen Mustern neue literarische Ausdrucksformen zu schaffen.

Die Ausschreibung richtet sich an alle in Österreich lebenden AutorInnen ohne Einschränkung bzgl. Alter, Nationalität, Erfolg, Bekanntheitsgrad.

Umfang: max. 10 Seiten bei rein literarischen Texten; andere Formen der Präsentation dürfen eine maximale Aufführungsdauer von 10 Minuten nicht überschreiten

Die Einreichung: Die Texte sind in 4-facher Ausfertigung mit dem Kennwort: Villacher-Literatur-Wettbewerb an den
Verein WORT-WERK,
Franz – Krainer - Straße 50
9500 Villach,
zu schicken.

Einsendeschluss: 30. April 2004 (Datum des Poststempels)

Aus den eingelangten Texten werden die AutorInnen der 10 besten schlechten Texte nach Villach zur Nacht der schlechten Texte eingeladen (Juni 2004). Die Art der Präsentation bleibt den AutorInnen frei. Neben rein literarischen Darbietungen (Lesung), sind grenzüberschreitende Präsentationen der Texte (Video, Performance, etc.) möglich, dürfen aber eine Aufführungsdauer von max. 10 Minuten nicht überschreiten. Bei Präsentationen bitten wir auch um eine Kurzdarstellung der Konzeption.

Preise: Von den 10 AutorInnen, die ihre Texte in Villach präsentieren, werden 2 prämiert.

1. Preis (wird von einer dreiköpfigen Jury ermittelt):
700 Euro und einen einwöchigen Aufenthalt an einem Ort, der dem Preisträger bei der Preisverleihung bekannt gegeben wird

2. Preis: Preis des Publikums am Abend der Veranstaltung

2004-01-15

9. Allegra-LITERATURWETTBEWERB

Das kennen Sie sicher: Sie schreiben einen Brief an Ihren Liebsten oder einen guten Freund im Ausland. Und plötzlich, als Sie sich bereits verabschiedet haben, fällt Ihnen noch etwas ganz Besonderes ein, das den Charakter Ihres Briefes vollkommen verändert: "P.S.: Ich liebe dich!" zum Beispiel oder "Ach ja, kannst du meinen Leguan in Pflege nehmen, denn ich bin ja jetzt ein Jahr nicht in Deutschland."

Eine solche Geschichte - oder eine ganz andere - könnte der Gegenstand Ihres Beitrags zum 9. Allegra-Literaturwettbewerb sein. Denn das diesjährige Thema lautet: P.S. (Postskriptum).
Was immer Ihnen zum Thema "P.S. (Postskriptum)" einfällt: Schreiben Sie! Fabulieren Sie drauflos! Aber bitte mit Schreibmaschine oder Computer, keine handschriftlichen Einsendungen. Und: Bitte nur Kurzgeschichten! Keine Gedichte!

Teilnahmebedingungen:
Schreiben Sie eine Kurzgeschichte (Länge maximal 10 Manuskriptseiten, pro Seite maximal 30 Zeilen) zum Thema "P.S. (Postskriptum)". Wie Sie dieses Thema anpacken, ist allein Ihre Entscheidung. Wenn Sie mitmachen wollen, dürfen Sie zum Zeitpunkt der Einsendung noch kein Buch veröffentlicht haben, Ihr Beitrag muss exklusiv für Allegra verfasst sein.
Wichtig!
Machen Sie sich bitte eine Kopie Ihrer Einsendung! Wir können Ihre Texte leider nicht zurücksenden oder individuell kommentieren. Wir bitten um Ihr Verständnis. Einsendeschluss ist der 7. Mai 2004.

ALLEGRA Women & Work

2004-01-13

Kyrene Anthologie

Der Kyrene Verlag in Innsbruck schreibt eine jährliche Anthologie aus.
Für seine Reihe ‚Lesebuch' werden bisher unveröffentlichte Texte von einer Länge von 7 bis 15 Din A-4 Normseiten (60 Anschläge x 30 Zeilen) gesucht. Die Einsendungen müssen in deutscher Sprache sein.
Aufgefordert sind Autoren und Autorinnen jeder Staatszugehörigkeit.
Das Thema ist frei. Die besten Texte werden in einem Buch
veröffentlicht, Autorenhonorar ist ein Freiexemplar. Einsendeschluß
ist der 15. Februar, das Buch erscheint im Herbst des jeweiligen
Jahres. Die Beiträge sind als Papierausdruck und als Word-Datei auf
Diskette einzusenden an:

Kyrene Verlag
Sebastian-Scheel-Str. 17
A 6020 Innsbruck
Österreich
Weitere Informationen unter www.kyrene-verlag.com

Literaturpreis für Dramatiker und Dramatikerinnen

Der Kyrene Verlag in Innsbruck schreibt einen jährlichen
Literaturpreis für Dramatiker und Dramatikerinnen aus. Gesucht werden
Einakter, die ungefähr einer Aufführungsdauer von einer Stunde
entsprechen. Die Einsendungen müssen in deutscher Sprache sein.
Aufgefordert sind Autoren und Autorinnen jeder Staatszugehörigkeit.
Das Thema ist frei. Eine Jury ermittelt die besten drei Texte. Das
Siegerstück wird von der Theatergruppe ‚Statisterie' inszeniert und im
Innsbrucker Kulturgasthaus Bierstindl zur Aufführung gebracht. Die
besten drei Texte werden in einem Buch veröffentlicht, Autorenhonorar
ist ein Freiexemplar. Einsendeschluß ist der 15. Februar, das Buch
erscheint im Herbst des jeweiligen Jahres. Die Beiträge sind als
Papierausdruck und als Word-Datei auf Diskette einzusenden an:

Kyrene Verlag
Sebastian-Scheel-Str. 17
A 6020 Innsbruck
Weitere Informationen unter www.kyrene-verlag.com

2004-01-04

Anthologie-Ausschreibung 'PHANTASIE IM ELFENREICH'

ELFEN- STORYS GESUCHT!

Der Elfen Verlag sucht zum Auftakt seiner „ELFEN-REIHE“ zauberhafte Kurzgeschichten, in denen sich Elfen, Kobolde, Hexen, Geister, Einhörner und andere phantastische Geschöpfe treffen.

TEILNAHMEBEDINGUNG

Die Teilnahme an der Ausschreibung ist kostenlos und steht allen Autorinnen und Autoren offen. Pro Autor darf nur ein Beitrag eingereicht werden.
Jeder Autor, der in der Anthologie vertreten sein wird, muss dem Verlag seine Geschichte in digitaler Form (E-Mail, Diskette, CD o.ä.) nachträglich zukommen lassen können. Er erhält ein Belegexemplar, kein Honorar.
Der Beitrag muss als Kurzgeschichte abgefasst werden und darf 5 Normseiten (pro DIN A 4 Seite: 60 Zeichen á 30 Zeilen) nicht überschreiten. Die Geschichte muss selbstverfasst und bisher unveröffentlicht (dies beinhaltet auch Veröffentlichungen im Internet) sein.
Bitte dem Anschreiben folgende Informationen beifügen:
- Namen und Anschrift der Verfasserin/des Verfassers
- Titel der Geschichte
- Geburtsdatum der Autorin/des Autors
- Eine Kurzdarstellung der Autorin/des Autors von ca. 12 Zeilen (für eine eventuelle
Veröffentlichung)

Die Unterlagen verbleiben beim Verlag. Rücksendungen sind nur mit Rückporto möglich.
Die Benachrichtigung, wer in der Anthologie vertreten ist, erfolgt Ende September 2004, online über unsere Internetseite. Bis dahin dürfen die Teilnehmer die Beiträge nicht veröffentlichen.
Die Einsender versichern, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen. Die Autoren, deren Werke in der Anthologie abgedruckt werden, ermächtigen (ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten) den Verlag ihre Arbeiten und Kurzviten im Buch und ggf. auf der Verlags-Homepage zu veröffentlichen.
Mit der Teilnahme an der Anthologie-Ausschreibung erkennen die Autorinnen/die Autoren die oben genannten Bedingungen an.
Der Beitrag muss bis zum 31.04.2004 eingesandt werden an:
ELFEN-VERLAG
Jana Schenke-Krämer
Alte Promenade 26
06526 Sangerhausen

Es gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bei Fragen wenden Sie sich
bitte an Verlegerin@Elfen-Verlag.de.

http://www.Elfen-Verlag.de Verlegerin@Elfen-Verlag.de

Sangerhausen 02. Januar 2004

"Oden an die Zukunftsseelen"

Die schwärmerische Lyrik Kaiserin Elisabeths - Live-Hörspiel von A.J. Weigoni unter der Verwendung von Gedichten der Kaiserin.

Produktion: WDR 1998 - Sendung am 22. Februar 2004 ab 16.55 auf WDR, Radio 5

Wie sie wirklich war und was an ihr so anziehend und bezaubernd wirkte, das kann kein Meissel und kein Pinsel wiedergeben, das war nur ihr zu eigen. Sie wird in der Legende fortleben, nicht in der Geschichte.

Unzählige Biographen haben versucht dem Mythos Sisi auf die Spur zu kommen, dabei ist die Lösung einfacher, als die Lösung einer Gleichung ersten Grades: In ihren Gedichten spricht sie sich ganz unverblümt aus.

Elisabeths Gedichte aus den achtziger Jahren sind eine einzige grosse Hymne an den schwärmerisch verehrten »Meister« Heinrich Heine. Diese Verehrung ging über die übliche Liebe eines Literaturfreundes weit hinaus. Sie kannte lange Passagen von Heine auswendig und beschäftigte sich auch intensiv mit dem Leben des Dichters.

Mit dem 1856 in Paris gestorbenen Heinrich Heine, glaubte sie sich eng verbunden, fühlte sich als seine Jüngerin und glaubte, der Meister diktiere ihr die Verse in die Feder. Ihre Dichtungen aus den achtziger Jahren bestimmte sie (anders als ihre Jugendgedichte) zur Veröffentlichung. Als Drucktermin stellte sie sich das Jahr 1950 vor, also eine Zeit, wo niemand ihrer Zeitgenossen
nicht mehr lebendig waren, wenigstens in der Nachwelt wollte Elisabeth erreichen, was die Zeitgenossen ihr verweigerten: Rechtfertigung, Verständnis, Nachruhm.

Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen, genannt Sisi, trat am 6. September 1998 in Schloss Morsbroich flüchtig das Leben,
was
sie eigentlich hätte leben wollen. 100 Jahre vorher war sie auf dem Weg von Genf nach Montreux, um auf der Bühne des Heinrich-Heine-Klubs ihre Gedichte vorzutragen. Auf dem Weg zur Fähre wird sie von dem Anarchisten Luigi Lucheni vom Leben zum Tode befördert.

Sisi, das ist keine Frau, das ist ein Mythos. Dieser Mythos bedeutet an der Oberfläche: Schönheit und Einsamkeit. In einem Hör-Spiel wird sie durch die Worte und Klänge wieder lebendig.

2003-12-18

Kritische Ausgabe: Industrie

Soeben erschienen: "Kritische Ausgabe" Nr. 2/2003 zum Themenschwerpunkt
"Industrie" ***

Auf 96 Seiten bietet das neue Heft der Zeitschrift "Kritische Ausgabe" Einblicke in das Beziehungsgeflecht zwischen Industrie und Literatur/Kultur - und einiges mehr!

So beschäftigt sich etwa Christoph Schmitz mit Adorno, Bataille und dem "Pantheismus der Kulturindustrie", Jürgen Brokoff widmet sich Ernst Jüngers Ästhetik der "Werkstättenlandschaft", Dietmar Noering untersucht Ferdinand Freiligraths Gedicht "Von unten auf!", Holger Uske berichtet aus eigener Erfahrung über die "Zirkel schreibender Arbeiter" in der DDR, und Nadja Nitsche und Rochus Wolff lassen die "Matrix"-Filmtrilogie aus unterschiedlichen Perspektiven Revue passieren. Daneben gibt es natürlich wieder Rezensionen neuerer belletristischer Veröffentlichungen, eine Zeitschriftenschau, ein Portrait der lyrikedition 2000 und neue literarische Texte, dieses Mal von Knut Gerwers und Katrin Stange.

Erfreulich vielseitig geraten ist auch die Rubrik Forschung.
Nicht-Germanist(inn)en haben hier durchaus nichts zu befürchten, dürften sie doch als aufmerksame Feuilletonleser(innen) mit den Themen bereits vertraut sein: Eva Geulen beschäftigt sich etwa mit Heinz Schlaffers "Kurzer Geschichte der deutschen Literatur", Rainer Kolk mit der allzu oft beschworenen "Krise" der Germanistik, Volker Dörr rezensiert Hans-Ulrich Gumbrechts Streitschrift "Die Macht der Philologie" und Stefan Stirnemann Mario Andreottis feinsinnige Studie "Die Struktur der modernen Literatur".
Des weiteren sind Sie dazu eingeladen, sich mit Frank Auffenberg auf die Spuren des Jiddischen zu begeben.
Außerdem startet mit diesem Heft eine neue Serie: "Portraits zur Literaturtheorie". Eröffnet wird sie mit einem Beitrag von Katerina Karakassi über Paul de Man.

Das Inhaltsverzeichnis sowie Kostproben und einige Extras finden Sie auf der Internetseite der "Kritischen Ausgabe" unter: http://www.kritische-ausgabe.de (direkt auf der Startseite sowie unter dem Link "die hefte"/"industrie").

Das Heft kann für 3,- Euro (zzgl. Versandkosten) über den Link "Kontakt" auf unserer Internetpräsenz bestellt werden. In Bonn ist es außerdem erhältlich im buchLaden 46, in der Buchhandlung Behrendt, in Clio's Akademischer Buchhandlung sowie in der Universität selbst am Germanistischen Seminar und in der Fachschaft Germanistik.

satt.org: SuKuLTuR Automatenseite

"Schöner Lesen":

Im Dezember startete ein ungewöhnliches Projekt. Der SuKuLTuR Verlag und die Berliner Niederlassung der Firma Quickland haben sich zur Kooperation entschlossen. Bislang elf Berliner Vendingautomaten der Firma Quickland wurden mit jeweils fünf verschiedenen Ausgaben der SuKuLTuR-Leseheftreihe 'Schöner Lesen' ausgestattet. An diesen Automaten kann man neuerdings nicht nur Weingummi, Schokoriegel, Kaugummi, Marmorkuchen und sonstiges Naschwerk erwerben, sondern auch wohlfeile Literatur. Für nur einen Euro.
Die Resonanz und die vorläufigen Verkaufszahlen übertreffen bislang alle Erwartungen. Anfang Januar, werden wir auf dieser Seite genauere Zahlen präsentieren. alle3 sind sehr gespannt...
Unten auf dieser Seite steht eine Liste mit sämtlichen Automatenstandorten (drei davon haben wir selbst schon unter Augenschein genommen, acht weitere noch nicht) und wir möchten alle Interessierten einladen, die Geräte aufzusuchen und dort das ein oder andere Heft zu erstehen.

2003-12-16

Zur Sprache bringen...

Im Gegensatz zu Christoph Schlingensiefs zynischem "Freakstar 3000" lässt
der Literaturpädagoge A.J. Weigoni in der Hörspielcollage "Zur Sprache
bringen..." die geistig und körperlich behinderten Menschen zu Wort kommen.

Diese Collage ist ein Platz für Geschichten ausserhalb normierter
Sprachregularien, ein Oszillieren zwischen Eigenart und Eigensinn. Man muss
diese Menschen lieben, um in das eigentümliche Wesen jedes Einzelnen
einzudringen, es darf einem keiner zu gering, keiner zu hässlich sein, erst
dann kann man sie verstehen.

Die O-Ton-Collage mit Bewohnern des Benninghofs (Stiftung Hephata) zeigt
einen Einblick in den Alltag behinderter Menschen. Diese "Menschen mit
Möglichkeiten" versuchen denschweren Dingen Leichtigkeit zu geben und die
Wortfolge - Selbstbestimmung, Assistenz und Integration - mit Inhalt zu
füllen, ohne dass der Zuhörer auf den Spass verzichten muss. Und dieser
Spass geht nicht etwa auf Kosten der behinderten Menschen, sondern
transportiert sich mit ihrer Hilfe.


»Zur Sprache bringen...« ist erhältlich über: info@tonstudio-an-der-ruhr.de

Zusätzliche Infos + Hörproben finden Sie unter: www.weigoni.de


www.weigoni.de