2003-12-16

Deutschland schreibt GesCMAck

Interaktives Mitschreib-Projekt von CMA und Literatur-Café gestartet
Essen und Trinken sind für jeden Menschen existenziell. Nicht nur zur Aufrechterhaltung unserer Körperfunktionen benötigen wir Nahrung. Nahrung stillt auch unseren emotionalen Hunger - nach Genuss, Gesellschaft, Geborgenheit, Kultur und vielem mehr. Schon für Friedrich Nietzsche waren Speiseordnungen ?Offenbarungen? über Kulturen, verraten sie doch vieles über die Essgewohnheiten eines Landes, einer bestimmten Region und über kulturelle Eigenheiten. Kein Wunder also, dass sich immer wieder Dichter und Denker des Themas Essen angenommen haben.
Jetzt ist das Volk gefragt, sich als Dichter und Denker zu Wort zu melden! Die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH hat dafür gemeinsam mit dem renommierten literaturcafe.de eine Schreibwerkstatt eingerichtet. Unter dem Motto ?Deuschland schreibt GesCMAck? können Jung und Alt täglich Gedichte, Geschichten, kleine Beiträge zum Thema Essen und Genuss verfassen. Das Mitschreib-Projekt ist am 15. Dezember auf den Internetseiten der beiden Partner CMA (www.cma.de) und Literatur-Café (www.literaturcafe.de) gestartet. Die Autoren und Autorinnen sind eingeladen, noch bis zum 22. Januar von zu Hause aus mitzuschreiben. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin (16. bis 25. Januar 2004) hat auch das Messepublikum vor Ort die Möglichkeit mitzuschreiben. Alle veröffentlichten Beiträge werden in einem Buch zusammengefasst, das am 24. Januar auf der Grünen Woche unter prominenter Beteiligung vorgestellt wird. Selbstverständlich erhält jeder Autor eines veröffentlichten Beitrages sein persönliches Exemplar.

Das Literatur-Café - Der literarische Treffpunkt im Internet

2003-12-11

Deutscher Literaturfonds e.V. Werkstipendien für AutorInnen

Werkstipendien für deutschsprachige Autorinnen und Autoren zur Förderung eines literarisch hochrangigen Projekts. Sach- und Kunstbücher, Biographien und Drehbücher sind von der Förderung ausgeschlossen.

Maximale Höhe: 1.550,- Euro pro Monat. Maximale Laufzeit: 1 Jahr. Eine Verlängerung ist in Ausnahmefällen möglich. Abgelehnte Projekte können allenfalls nach grundlegender Veränderung nochmals eingereicht werden.

Vergaberichtlinien

Das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds e.V. hat beschlossen, bei der Vergabe von Fördermitteln wie folgt zu verfahren:

1. Voraussetzung der Förderung ist ein entscheidungsreifer Antrag. Die Geschäftsstelle hat ggf. im Zusammenwirken mit der Antragstellerin/dem Antragsteller für die Erfüllung dieser Voraussetzung zu sorgen.

2. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die bereits ein von ihnen nicht selbst finanziertes literarisches Werk in einem deutschsprachigen Verlag veröffentlicht haben.

3. Über die Förderung entscheidet das Kuratorium oder eine von ihm zu benennende Vergabe-Kommission. Gründe für die Bewilligung oder Ablehnung eines Antrags können den AntragstellerInnen aus grundsätzlichen wie praktischen Erwägungen nicht mitgeteilt werden.

4. Die Förderbeträge werden der Antragstellerin/dem Antragsteller durch die Geschäftsführung nach Maßgabe des Kuratoriumsbeschlusses zur Verfügung gestellt; die Auszahlung kann entsprechend dem Ablauf der Förderung abschnittweise erfolgen. Die Abtretung von Stipendien an Dritte ist ausgeschlossen.

5. Die Verwendung der Fördermittel im Sinne des Antrags bzw. nach Maßgabe der Bewilligung ist der Geschäftsstelle nachzuweisen - bei der Autorenförderung durch Arbeitsberichte, im Falle der Vermittlungsförderung zusätzlich durch einen spezifizierten Verwendungsnachweis. Näheres hierzu wird in den Bewilligungsschreiben mitgeteilt.
Bei zweckwidriger Verwendung kann der Geschäftsführer die Auszahlung der Mittel bis zu einer erneuten Befassung unterbrechen. Über den Fortgang oder Abbruch - ggf. auch über eine Rückforderung zweckwidrig verwendeter Mittel - entscheidet das Kuratorium.

6. Anträge via e-mail werden nicht entgegengenommen.

Antragstellung

Die Antragstellung ist nicht an die Einhaltung von Formalitäten oder an die Benutzung von Formularen gebunden.
Nötig sind jedoch folgende Unterlagen:

1.
Formloser Antrag
Name, Adresse, Alter
Ausbildung, Tätigkeitsbereich
Verzeichnis der bisherigen Buch-Veröffentlichungen mit Verlagsangabe
Information über gleichzeitige Anträge bei anderen Stellen
Bankverbindung

2. Kostenbegründung
Im Falle der Autorenförderung: Kurze Angabe über die Dauer des beantragten Stipendiums.
Im Falle der Vermittlungsförderung:
Kostenaufstellung für das Projekt mit genauer Angabe über die Verwendung der Fördermittel. Im besonderen Falle der Förderung literarischer Zeitschriften werden Zuschüsse in der Regel nur projektbezogen (nicht also automatisch für ganze Jahrgänge) gewährt; sie sollen Autorenhonorare einschließen.

3. Projektbeschreibung/Exposé

4. Manuskriptprobe: Der Auszug aus dem Werk, für das die Förderung beantragt wird, sollte ca. 20 Seiten umfassen. Die Angaben werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird jedoch vorausgesetzt, daß die FörderungsempfängerInnen mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Berichten des Literaturfonds einverstanden sind.

Antragsfristen

Die Vergabesitzungen des Deutschen Literaturfonds finden zweimal jährlich, in der Regel im März und im Oktober, statt. Letzter Einsendetermin für Anträge auf Förderung ist jeweils der 31. Oktober (für die Frühjahrssitzung) bzw. der 30. April (für die Herbstsitzung). Kriterium für den rechtzeitigen Eingang eines Antrags ist der Poststempel.

Struktur des Deutschen Literaturfonds

Der Deutsche Literaturfonds ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein.
Die Gründungsmitglieder sind:

Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung e.V.
Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Freier Deutscher Autorenverband
Kulturwerk deutscher Schriftsteller e.V. des Verbandes deutscher Schriftsteller
P.E.N.-Zentrum Deutschland
Verwertungsgesellschaft Wort
Geschäftsstelle:

Alexandraweg 23,64287 Darmstadt
fon: 06151 - 40930, fax: 06151 - 409333
e-mail: Deutscher.Literaturfonds@t-online.de
Internet: www.deutscher-literaturfonds.de

Anträge sind zu richten an: Deutscher Literaturfonds e.V., Alexandraweg 23, 64287 Darmstadt

LCBerlin

http://www.berlin.de/SenWissKult/pressemitteilungen/2003/pdf/031114_lcb.pdf

Bis zum 15. Dezember 2003 (Poststempel) können sich deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die nicht in Berlin leben und nicht älter als 35 Jahre sind, um ein Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) für das Jahr 2004 bewerben. Dort können die von einer Jury Ausgewählten mietfrei drei Monate wohnen und arbeiten.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind im Rahmen einer AutorInnenfortbildung gehalten, an den Werkstatt-Wochenenden der parallel im LCB stattfindenen "Autorenwerkstatt Prosa" teilzunehmen.

Die vier Stipendien sind mit monatlich 1.100 Euro dotiert.

Die Vergabe erfolgt vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel.

Dem formlosen Bewerbungsschreiben sind neben Angaben zur Person und zum literarischen Werdegang auch Arbeitsproben im Umfang von etwa 20 Seiten beizufügen.

Die Unterlagen sind zu richten an die:

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Referat Kunst- und KünstlerInnenförderung
Bereich Literatur
Brunnenstraße 188-190
D-10119 Berlin

Nähere Informationen erhalten Interessierte auch unter den Telefonnummern:
030/90228-535 oder -536

Siehe auch: http://www.berlin.de/SenWissKult/kult/literatur.html

Kinder- und Jugendwettbewerb: Birkchen

Das "Birkchen" aus Brieske/Senftenberg und die Schwedter "Schreib- und Dichterwerkstatt Flitzi" rufen zu einem bundesweiten Kinder- und Jugendliteraturwettbewerb auf, der unter keinem vorgeschriebenem Thema steht.

Ab sofort sind alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 27 Jahren aufgefordert, bis zum 31. März 2004 ihre selbstverfassten Geschichten, Gedichte, Erzählungen, Märchen, Berichte, Fabeln usw. an folgende Adresse einzusenden:

"Birkchen" e.V.
Kennwort: Schreibwettbewerb
Straße der Jugend 1a
01968 Brieske

Also ran an Stift und Papier! Unsere Maskottchen "Birkinchen" und "Flitzi" warten schon gespannt auf eure Schreibergebnisse.
Bitte verseht eure Einsendung auch mit eurem Namen und eurem Alter.

Die Preisverleihung wird voraussichtlich im Juni 2004 anlässlich der 725 Jahrfeier der Stadt Senftenberg erfolgen. Die PreisträgerInnen werden schriftlich informiert.

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch auch unter folgender Telefonnummer informieren: 03573/64031.


Oberbürgermeister Wolfgang Schuster eröffnet das Stuttgarter

Oberbürgermeister Wolfgang Schuster eröffnet das Stuttgarter
Mörike-Jahr 2004
Mit einem Grußwort vor Beginn der Aufführung des Stücks „Das Stuttgarter Hutzelmännlein und die schöne Lau“ eröffnet Oberbürgermeister Wolfgang Schuster am Sonntag, 14. Dezember, das Stuttgarter Mörike-Jahr 2004. Das Stück beginnt um 18 Uhr im Schauspiel der Staatstheater Stuttgart. Im Anschluss daran wird um 20 Uhr die Ausstellung „s’leit a Klötzle Blei“ im oberen Foyer mit Scherenschnitten von Hedwig Goller eröffnet. Diese werden denen von Mörikes Zeitgenossin Luise Breitschwerdt zur Seite gestellt, die ihre Hutzelmännlein-Scherenschnitte auf Mörikes Wunsch hin gefertigt hatte. Auch die Kostümentwürfe des Regisseurs und Bühnenbildners Marcel Keller werden gezeigt.
Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit von GEDOK, dem Schiller-Nationalmuseum Marbach und dem Staatstheater Stuttgart entstanden. Sie ist bis Sonntag, 1. Februar 2004, zu den Öffnungszeiten des Theaters jeweils eine Stunde vor und bis eine Stunde nach der Aufführung zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Das „Hutzelmännle“ ist der literarische Schwerpunkt des Mörike-Jahres 2004 in Stuttgart. Um ihn herum ranken sich bisher 28 weitere literarische, musikalische und szenische Veranstaltungen. „Es kann gut sein, dass sich im Laufe der nächsten Wochen noch weitere Veranstalter zum Mitmachen entschließen“, sagt Marion Kadura, Fachreferentin für Literatur im Kulturamt der Stadt Stuttgart. Sie hat das vielfältige und breit gefächerte Programm in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kulturinstitutionen der Stadt zusammengestellt. „Ich danke allen Institutionen für die gute Zusammenarbeit“, so Kadura. „Das professionelle Zusammenspiel hat es ermöglicht, dass wir mit wenig Geld, aber umso mehr Engagement ein Programm auf die Beine gestellt haben, das die unterschiedlichen Aspekte des Künstlers widerspiegelt.“
Das Stuttgarter Mörike-Jahr ist Teil des Literaturprojekts „Ein blaues Band - Mörike 2004“ der KulturRegion Stuttgart, an dem sich zwischen Januar und November 2004 26 Städte und Gemeinden der Region Stuttgart beteiligen. Mit der Aufführung des „Stuttgarter Hutzelmännleins“ soll auf das besondere Denkmal aufmerksam gemacht werden, das Eduard Mörike mit seinem Werk der Stadt Stuttgart und dem Schwabenland gesetzt hat.
Abgesehen davon, dass Mörike in Dutzenden von Wohnungen innerhalb Stuttgarts zu Hause war, kann die Stadt auf das Evangelische Mörike-Gymnasium, auf eine Mörikestraße, auf das Grab des Dichters auf dem Pragfriedhof und auf ein Denkmal in der Silberburganlage als Spuren und Wissen um des Dichters Lebenszeit verweisen.
Das Theater Rampe startet am 10. Juli ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Mörike-Gymnasium Stuttgart, das drei Veranstaltungen umfasst: Einen Vortrag, eine Kochperformance und szenische Aufführungen von Mitgliedern der Schultheater AG und Ensemblemitgliedern des Theaters Rampe.
Musikalische Schwerpunkte des Stuttgarter Mörike-Jahres 2004 sind Konzerte der Stuttgarter Philharmoniker, der Stuttgarter Musikschule und der Hugo Wolf-Akademie, die am 16. Mai zu einem Akademietag zu Ehren des Dichters einlädt.
Die Spaziergänge „Herr Mörike zieht um“ mit Ute Harbusch führen jeweils am zweiten Sonntag der Monate Juni Juli, August und September 2004 an die Wohnorte des Dichters in der Stadt. Eine Vielzahl von literarischen Angeboten erwarten Kinder und Erwachsene in der Stadtbücherei im Wilhelmspalais oder im Literatur- und Schriftstellerhaus.
Der Katalog mit allen Mörike-Veranstaltungen in den Städten der Region und in den Mörike-Orten ist Anfang Januar kostenlos im Kulturamt, im
i-Punkt, im Treffpunkt Rotebühlplatz, in der Stadtbücherei und bei allen beteiligten Institutionen erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.eduard-moerike.net und in der Geschäftsstelle der KulturRegion Stuttgart, Am Hauptbahnhof 7, 70173 Stuttgart.

Fünf Jahre romansuche.de

Ende 1998 gründete Heike Prassel die www.romansuche.de.
Der Onlinedienst bietet Verlagen und Agenturen einen kostenlosen Pool unveröffentlichter Romanprojekte. Zehn ehrenamtliche Lektoren wählen aus den vielzähligen Einsendungen, die die romansuche.de monatlich erreichen, die besten Manuskripte heraus. Nur präsentationsreife Arbeitsproben werden in der romansuche.de aufgenommen.

Wem die Gründerin Heike Prassel vor fünf Jahren von ihrer Idee erzählte, Verlagen und Agenturen per Internet Manuskripte anzubieten, der belächelte sie oder unkte, dass sie wie Don Quichot gegen Windmühlen kämpfe. Allem Unglauben zum Trotz errichtete sie die Website mit mühsam akquirierten Arbeitsproben. Fünf Autoren hatten sich bereit erklärt, ihre Romane mit jeweils einem einseitigen Exposee und drei Seiten Leseprobe ins Netz stellen zu lassen. Andere Autoren befürchteten man könne ihre Romanidee klauen und sträubten sich.
Zwei Tage nach Onlinestellung der ersten Arbeitsproben erhielt die Betreiberin eine Abmahnung, da der ursprünglich gewählte Titel der Website von einer PR-Agentur beansprucht wurde, die die Herausgabe der URL forderte. Ein neuer Titel wurde gefunden: romansuche.de.
„Ich wollte nicht einsehen“, erinnert sich Heike Prassel, „dass es unmöglich sein sollte, den kürzesten Weg zu gehen: Tausende Autoren drängen sich an die Schreibtische weniger Verlagslektoren oder Agenten – dabei wäre der entgegengesetzte Weg, bei dem wenige Suchende aus einem umfassenden Angebot schöpfen, viel effektiver. Es muss nur eine Einrichtung geben, die das Angebot für den Markt vorbereitet, also die Spreu vom Weizen trennt.“

Mittlerweile präsentiert die romansuche.de knapp 200 „handverlesene“ Arbeitsproben. Nach Genre sortiert sind sie für jeden Interessenten direkt zugänglich. Einige Verlage haben bereits den Nutzen erkannt und beziehen teilweise ihr gesamtes Programm aus der romansuche.de. Mehrere Veröffentlichungen – sogar in den Staaten – und vielversprechende Kontakte sind auf den Onlinedienst zurückzuführen und beweisen, dass die Gründerin Recht hatte, wenn sie sagte: „Das Nadelöhr wird enger für Autoren und Verlage, denn der wirklich knappe Faktor ist der Leser. Deshalb müssen Vorlaufzeiten kürzer, effektiver und kostengünstiger werden – die romansuche.de ist ein passendes Instrument dafür.“

2003-12-10

Fragmente sucht Texte

Seit zehn Jahren gibt es die Reihe ?Fragmente?. Inzwischen sind 30 Hefte erschienen, doch gute Manuskripte sind Mangelware. Die Literarische Gesellschaft Karlsruhe bittet deshalb alle noch nicht etablierten Autoren im Einzugsbereich Oberrhein (also grob von Frankfurt bis Zürich ;-) um Zusendung von Texten: Lyrik, Prosa, ein Romanauszug (max. 25 Seiten). Wird der Text bzw. werden die Texte von der Jury angenommen, erscheint ein neues Heft in der Reihe ?Fragmente? in einer einmaligen Auflage von 200 Exemplaren. Das Heft gilt als Einzelpublikation und reicht beispielsweise als Aufnahmekriterium in den Verband deutscher Schriftsteller (VS). Der Autor erhält überdies eine gut honorierte Lesung im Karlsruher Literaturhaus im Prinz-Max-Palais. In der Reihe ?Fragmente? haben zahlreiche Schriftsteller debütiert, die später in renommierten Verlagen ?untergekommen? sind, beispielsweise Beate Rygiert, Susanne Stephan oder Christina Griebel, Hilga Wesle hat gar den Thaddäus-Troll-Preis erhalten. Die Jury setzt sich zusammen aus den Literaturwissenchaftlern Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Dr. Matthias Kußmann sowie dem Schriftsteller Matthias Kehle. Einsendungen an: Matthias Kehle, Postfach 5533, 76037 Karlsruhe.

2003-10-17

Dichterduell

Poetenwettstreit im Schlosskeller der Schillerstadt Marbach am Neckar am Donnerstag 27. November
Einlass: ab 20:00, Start: 20:30 Uhr, Eintritt frei
Moderation: Martin von Arndt, Oliver Gassner

Text gegen Text, Poet gegen Poet geht es am 27. November im Rahmen der Einweihungswoche des Marbacher Schlosskellers. In jedem Dichterduell ist ein Umschlag mit Euroscheinen zu gewinnen.
Wer der 8 Kandidaten in Runden 2 und drei kommt, das entscheidet nach jedem Duell das Publikum.
In jeder Runde verdoppelt sich das Duell-Preisgeld, und der Sieger geht am Schluss mit 210 Euro nach Hause (oder vielleicht spendiert er eine Saalrunde?).

Gesucht werden: 8 Poeten, mit drei Texten in der Länge von 3, 5 und 7 Minuten. Vier der Duellanten werden unter allen Bewerbern am Abend ausgelost.

Vier der Duellanten werden vorab platziert, Bewerbungen bis zum 19.11.2003 (Poststempel oder Ankunftsdatum der E-Mail) mit einem Text von maximal 3 Seiten (5000-6000 Anschläge) oder einer MC/CD mit einem Text von ca. 3-5 Minuten als Tonaufnahme. Eingesandtes Material kann nicht zurückgeschickt werden.
Texte per E-Mail (Bitte keine Anhänge sondern direkt im Mailtext.) an og@carpe.com, Tonträger an O. Gassner, Radbrunnengasse 1/2, 71665 Vaihingen/Enz. Bitte die Angabe von Absender, Telefonnummer(n), Mailadresse nicht vergessen.

Weiteres auf: http://carpe.com/dichterduell/

2003-10-07

Wiener Werkstattpreis - Vienna Studio Award

Auch 2004 gibt es wieder den Wiener Werkstattpreis. Der renommierte Wettbewerb für Fotografie und Literatur lädt ein zur Teilnahme - Details, Fotos und Downloads unter www.werkstattpreis.net/presse.htm:

1.) Ausschreibung Literatur

Einsendeschluss:

Hauptpreis: 30. April 2004

Etappenpreise: 31.12.2003, 31.3.2004, 30.6.2004, 30.9.2004



Thema: EINHEIT

2.) Ausschreibung Fotografie

Einsendeschluss:

Hautpreis: 31. März 2004

Etappenpreise: 31.12.2003, 31.3.2004, 30.6.2004, 30.9.2004

Fotos können in den Sparten Farb-, S/W-, Digitalfotografie sowie Polaroids/Lomographie zu den vier Themenbereichen Architektur, Experimentelles, Menschen und Natur eingereicht werden.



Der Gewinner des Hauptpreises für Literatur sowie Fotografie erhält neben einem Geldpreis in der Höhe von je EUR 800,- eine Multimediaproduktion seiner Arbeiten auf CD-ROM. Die Gewinner der vier Etappenpreise Literatur und Fotografie erhalten Geldpreise über je EUR 150,- und werden automatisch für den Hauptpreis nominiert. Darüber hinaus werden Anerkennungspreise für die Plätze 2-15 beim Hauptpreis vergeben.

Genaue Informationen und Teilnahmeformular bekommen Sie unter http://www.werkstattpreis.net bzw. über werkstattpreis@introvis.com. Adresse: Wiener Werkstattpreis, c/o Peter Schaden, Mailbox No. 119, Wienerbergstr. 9, A-1100 Wien. Telefonische Auskünfte unter (00431) 264 23 00.

Für weitere Informationen und Rückfragen stehe ich Ihnen unter der E-Mail-Adresse peterschaden@introvis.com bzw. telefonisch unter (00431) 264 23 00 bzw. mobil unter 0699 102 18 313 (international: 0043 699 102 18 313) jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Schaden
***
Wiener Werkstattpreis
Organisation: Peter Schaden
Mailbox No. 119, Wienerbergstr. 9
A-1100 Wien
Tel. 00431 264 23 00
Fax 00431 264 23 00
werkstatttpreis@introvis.com
http://www.werkstattpreis.net

2003-09-25

Erstlinge - Internationales wissenschaftliches Kolloquium des Kleist-Archivs Sembdner

Kleist-Archiv Sembdner, Heilbronn
Pressemeldung Nr. 92/24.9.2003
(Sie finden diese und frühere Pressemeldungen unter www.kleist.org/presse)
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Erstlinge - Internationales wissenschaftliches Kolloquium des Kleist-Archivs Sembdner
Heilbronn, 10. Oktober 2003
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Pressemeldung mit der Bitte um Bekanntgabe
Zugleich Einladung mit der Bitte um Berichterstattung
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Überblick
1. Die "harten Daten"
2. Die Themenstellung
3. Der Ablauf (Zeitplan)
4. Details
5. Journalistischer Gebrauchswert
6. Bildmaterial
7. Der Tagungsband
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1. Die "harten Daten"

Erstlinge
Goethe · Schiller · Hölderlin · Kleist
Musil · Benn · Kafka
Internationales wissenschaftliches Kolloquium des Kleist-Archivs Sembdner Heilbronn (Direktor: Günther Emig) in Verbindung mit den Herausgebern der "Brandenburger Kleist-Ausgabe", Dr. Roland Reuß und Dr. Peter Staengle
10. Oktober 2003, Heilbronn, Konzert- und Kongreßzentrum Harmonie
Infos und Teilnahmebedingungen unter www.kleist.org/erstlinge
Kontaktadresse siehe Impressum am Ende dieser Mail.

2. Die Themenstellung

Im November 1802, mit eingedrucktem Datum 1803, mithin vor 200 Jahren erschien in "Bern und Zürch" bei Heinrich Gessner das Trauerspiel "Die Familie Schroffenstein". Der anonyme Autor, Heinrich von Kleist, zu diesem Zeitpunkt gerade Mitte 20, mag in den Augen einer auf finanzielles Auskommen orientierten Umwelt als ? na, sagen wir: noch entwicklungsfähig gegolten haben. Seiner Familie empfahl er: "Auch tut mir den Gefallen und leset das Buch nicht. [...] Es ist eine elende Scharteke". Und strich diesen Satz so durch, daß er lesbar blieb.
Ist das der Einstieg in das, was wir heutzutage Literaturbetrieb nennen? Die typische "Erstlings"-Situation? Und wohnt solchen Anfängen der berühmte "Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben", wie es in einer albumtauglichen Gedichtzeile eines vielgelesenen Autors heißt?
Dieser Fragestellung geht das Kleist-Archiv Sembdner (Heilbronn) - mit tatkräftiger Unterstützung der Herausgeber der "Brandenburger Kleist-Ausgabe" - am Beispiel von sieben Dichtern nach: vier Autoren aus der "klassischen Zeit" (Zeitraum 1773-1803 = 30 Jahre = eine Generation), drei Autoren der "Moderne" (das aufregende Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg).
Die Referenten wurden ermuntert, "kühne Thesen und publikumswirksame Formulierungen zu wagen und sich gern auch im Essayistischen zu bewegen sowie die Themenstellung so frei und grenzüberschreitend sehen zu wollen, wie dies bei den sonstigen sehr trockenen Wissenschaftsveranstaltungen nicht immer der Fall ist". Für den geplanten Tagungsband gilt: "Fußnoten im Kolloquiumsband lassen sich wohl nicht vermeiden - sei's drum; wir leben damit."

3. Der Ablauf (Zeitplan)

9 Uhr
Priv.-Doz. Dr. Christoph Weiß (Mannheim)
Johann Wolfgang Goethe: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (1773)

10 Uhr
Prof. Dr. Norbert Oellers (Bonn)
Friedrich Schiller: Die Räuber. Ein Schauspiel (1781)

11 Uhr
Prof. Dr. Wolfram Groddeck (Basel)
Friedrich Hölderlin: Hyperion oder der Eremit in Griechenland (1797-1799)

12 Uhr
Priv.-Doz. Dr. Roland Reuß (Heidelberg)
Heinrich von Kleist: Die Familie Schroffenstein. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen (1803)

14 Uhr
Prof. Dr. Enrico De Angelis (Pisa)
Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß (1906)

15 Uhr
Prof. Dr. Joachim Dyck (Bremen)
Gottfried Benn: Morgue und andere Gedichte (1912)

16 Uhr
Prof. Dr. Georg Guntermann (Trier)
Franz Kafka: Betrachtung (1913)

Diskussionsleitung: Dr. Peter Staengle (Heidelberg)
Tagungsleitung: Günther Emig (Kleist-Archiv Sembdner)

4. Details

Tagungsort: Heilbronn, Konzert- und Kongreßzentrum Harmonie, Konferenzraum
Vortragsdauer: jeweils ca. 20 bis 30 Minuten. Anschließend Diskussion und/oder Kaffeepause. Jeweils pünktlicher Beginn des nächsten Vortrags zur vollen Stunde.
Teilnahmegebühr: keine. Es wird jedoch um eine freiwillige Spende zur Unkostendeckung gebeten. Eine "diskrete" Kasse ist aufgestellt.
Wegen des beschränkten Platzangebots wird um Voranmeldung gebeten. Spontanteilnahme nur im Rahmen der räumlichen Gegebenheiten möglich!
Tagungstelefon (Anrufbeantworter): 0177-666 2643

5. Journalistischer Gebrauchswert (mögliche "Aufhänger" für Ihre Berichterstattung)

a) "Jubiläums"-Aspekt (Kleists "Erstling" vor 200 Jahren erschienen und: Der Tagungstermin 10. Oktober ist zufällig auch noch einer der beiden möglichen Kleist-Geburtstage - wobei wir im letzten Jahr den 18. Oktober gefeiert haben...)
b) Auf der zeitgleich stattfindenden Internationalen Frankfurter Buchmesse wird wohl auch so mancher "Erstling" das Licht der literarischen Öffentlichkeit erblicken. Wie sieht die Situation von literarischen Debütanten heute aus?
c) Die unerwarteten Erfolge wie "Vom Winde verweht" oder "Schlafes Bruder" oder was Ihnen sonst spontan einfällt.
d) Klar, die Veranstaltung selber.

6. Bildmaterial

Falls Sie etwas brauchen, versuchen wir zu helfen. Kontaktmöglichkeiten siehe Impressum.
Das Plakat mit den Unterschriften-Faksimiles der behandelten Autoren finden Sie als frei verwendbare pdf-Datei unter www.kleist.org/erstlinge.

7. Der Tagungsband

Der Tagungsband soll zeitnah zum Kolloquium als Band 3 der Reihe "Heilbronner Kleist-Kolloquien" veröffentlicht werden. Vorbestellungen sind erbeten. Auslieferung sofort nach Erscheinen mit Rechnung. Ladenpreis: ca. 20 Euro.
(In der Reihe "Heilbronner Kleist-Kolloquien" sind bisher erschienen als Band 1: Käthchen und seine Schwestern. Frauenfiguren im Drama um 1800. 20 Euro, und: als Band 2: Erotik und Sexualität im Werk Heinrich von Kleists. 20 Euro)
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Impressum: Kleist-Archiv Sembdner · Direktor: Günther Emig · Berliner Platz 12 (Theaterforum K3) · D-74072 Heilbronn · E-Mail: kleist@kleist.org · Fax (07131) 56-3699 · Tel. (07131) 56-2668 · Internet: www.kleist.org

2003-09-14

DEKADENZ und ASKESE

DEKADENZ & ASKESE

Wir, das Tiroler Literaturmagazin Cognac & Biskotten, suchen für unsere im November 2003 erscheinende Ausgabe Nummer 18 literarische Texte (Prosa und Lyrik) zum Thema Dekadenz & Askese. Als Honorar erhalten die AutorInnen ein Belegexemplar.

Alles ist erlaubt, sofern
a.. es sich um einen literarischen Text handelt
b.. der Text nicht länger als 5 Seiten (Zeilenabstand: 1,5; Schriftgröße: 12pt) ist
c.. Dekadenz und/oder Askese in irgendeiner Form verarbeitet werden
d.. der Text bis spätestens 15. Oktober 2003 bei uns eintrifft
email: redaktion@cobi.at

Die folgenden Zeilen sollen auf das Thema einstimmen, die AutorInnen aber keinesfalls in eine bestimmte Richtung lenken. Wie gesagt: Alles ist erlaubt, sofern...

DEKADENZ
Einzig der Rausch zählt! Mein Name ist Baudelaire, mein Name ist D?Annunzio, mein Name ist Ich, Ich, Ich. Sollen die Sitten verfallen, die Kultur niedergehen und mit ihr das ganze Abendland ? in einer einzigen überreifen, verfeinerten, überaus sinnlichen und überaus geistigen Geste schöpfe, schreibe, erschaffe ich das schönste, mächtigste, hervorragendste Nichts.

ASKESE
Verzichte. Entsage und mäßige dich. Faste. Übe Enthaltsamkeit und lebe keusch. Züchtige dich. Tue Buße, nimm die Armut freudig an. Kein Genüsse: aber Weisheit, Sittlichkeit, Verwirklichung, Vollkommenheit.

2003-09-09

Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber 2004

Kulturaustausch zwischen Sylt und Java:
Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber 2004
in Zusammenarbeit mit
indonesischem Literaturfestival


Dichten auf Sylt und Denken auf Java, Dichten auf Java und Denken auf Sylt ? der Sylter Verein ?weihstein-internationale Kunstprojekte? schafft auch in diesem Jahr neue Räume zum Schreiben. Mit der Ausschreibung des 4. Sylt-Quelle Literaturstipendiums Inselschreiber geht der bundesweit einmalige Kulturaustausch in Zusammenarbeit mit internatonalen Schriftstellerorganisationen in die nächste Runde. Wurde der begehrte Förderpreis für deutschsprachige Autoren in Kooperation mit dem südafrikanischen Schriftstellerverband SAWFed vergeben, wird der Inselschreiber 2004 gemeinsam mit dem internationalen Literaturfestival ?Puisi Internasional? in Indonesien ausgelobt. Das Stipendium umfasst zehn Wochen Inselaufenthalt, davon acht Wochen auf Sylt und zwei Wochen auf der Insel Java. Kostenfreies Wohnen in einem komfortablen 2-Zimmer Apartment auf dem reizvollen Gelände der Sylt-Quelle sowie kostenfreies Wohnen auf Java sind Bestandteil des Stipendiums, ebenso eine einmalige Zuwendung von 5000 Euro und der Flug von Deutschland nach Jakarta und zurück.
Inselschreiber 2003 ist der ist der 39jährige Schriftsteller Feridun Zaimoglu. In den Vorjahren ging das Stipendium an den Schriftsteller und Dramatiker Moritz Rinke und die Schriftstellerin Terézia Mora.

Um den Inselschreiber bewerben kann sich jeder deutschsprachige Autor, der bereits in Buchform publiziert hat, unabhängig von Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit. Der Bewerbung beizufügen sind ein Lebenslauf und ein Essay oder einer Kurzgeschichte von ca. zwei DINA4-Seiten Länge.

Thema 2004: Gezeitenwechsel

Über die Vergabe des ?Sylt-Quelle Literaturstipendiums? entscheidet eine unabhängige Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Bewerbungsschluss für den Inselschreiber 2003 ist der 15. November 2002. Der Preisträger/die Preisträgerin wird Mitte Dezember bekannt gegeben.

Einsendungen ? nur als Brief oder e-mail ? an folgende Adresse:
Weihstein ? internationale Kunstprojekte
Stichwort: Inselschreiber
Hafenstrasse 1
D-25980 Rantum/Sylt
e-mail: bewerbung@inselschreiber.de
Telefon:+49-4651-92033

Für weitere Informationen: Indra Wussow 04651-92033