2002-08-06

Schule als Lebensraum / Schule – Nicht nur ein Ort des Lernens

Literaturwettbewerb zum Themenbereich "Schule"

Die Sammlung von Liebesbriefchen aus der 7. Klasse, unterhaltsame und kritische Artikel aus der Abizeitung, Tagebuchprosa gegen den Schulfrust, der scharfzüngige Kommentar aus einer Schülerzeitung – für kleine literarische Werke aus dem Schulalltag gibt es jetzt ein Publikationsforum. Im mittlerweile dritten Band der Buchreihe „Dein Wort“ des biblioviel Verlags sollen vor allem (ehemalige) Schüler mit ihren Sichtweisen Platz finden. Natürlich wollen wir aber auch Lehrern und Außenstehenden die Chance bieten, ihrer Sichtweisen einmal darzustellen.Die besten Einsendungen gewinnen eine Publikation in dem neuesten Projekt im Rahmen der „Dein Wort“ – Reihe!

Schule als Lebensraum für Erfahrungen, Träume, dem Erwachsen-Werden, Konflikten, Freundschaften, und, und, und. Schule bedeutet jedem von uns etwas anderes. Manche zehren von Erinnerungen an die guten alten Zeiten damals, andere blicken mit eher mulmigen Gefühlen zurück. Der dritte Band der Reihe soll die Schule mittels Kurzgeschichten, Gedichten, Erzählungen und (fiktiver) Tagebucheinträge vorstellen. Die Texte sollten ohne große Erläuterungen verständlich sein, interessante Gedanken und Sichtweisen zur Diskussion stellen und stilistisch herausfordern.

Gefragt sind also Erinnerungen an vergangene Schulzeiten und ebenso Berichte und Geschichten aus dem Ausland, von Austauschschülern oder in der „Fremde“ lebenden Lehrern und Schülern. Vielleicht finden sich auch noch alte Schülerbriefchen, schließlich existiert diese „Subkultur“ doch in jeder Schulklasse. Verschiedenste Erlebnisse wie der erste Kuss auf dem Pausenhof oder die erste Zigarette bei der Skifreizeit sind ebenso erwünscht wie ernsthaftere Themen, die zum Nachdenken anregen. Einsichten von Eltern schulpflichtiger, aber nicht immer pflegeleichter Kindern sind dabei genauso lesenswert wie Klagen der jüngeren Generation über das Unverständnis der älteren. Gerade in der letzten Zeit, im Zuge der zunehmenden Gewaltproblematik an deutschen Schulen, sind viele Ereignisse es wert, zu Papier gebracht zu werden. Ebenso hat die Pisa-Studie kontroverse Diskussionen zur Sprache gebracht, die wir gern von möglichst verschiedenen Seiten beleuchten möchten. Neben traditionelleren Formen wie Gedichten und Kurzgeschichten kann die Kreativität auch bei (fiktiven) Interviews, Dialogen und Reportagen ausgelebt werden. Interessant und unterhaltsam sind immer auch Zitate von Lehrern und Schülern, Stilblüten oder schräge Kommentare unter Arbeiten. Gibt es Ungerechtigkeiten im Schulalltag, die ihr immer schon mal publik machen wolltet? Auch daraus lässt sich bestimmt ein guter Beitrag formulieren. Willkommen sind ebenso Illustrationen, die Geschichten erzählen: Karikaturen, Montagen und Fotos.

Fazit: Hier ist die Chance mit der Schule abzurechnen oder sie einmal ins rechte Licht zu rücken!

Der Einsendeschluss für die Texte und Bilder (zunächst nur als Kopie) ist der 15. September 2002. Alle teilnehmenden Arbeiten können hier eingereicht werden:

biblioviel Verlag + Agentur für Presse, Buch und Neue Medien
Südring 16
44787 Bochum
http://www.biblioviel.de/deinwort

oder: jannasch@biblioviel.de

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2002-08-05

Literaturpreis für junge Autoren
Manuskripte gesucht für zweiten "Kritischen Salon"-Preis


Der Literarische Salon Hannover verleiht am 21. Oktober 2002 seinen zweiten "Kritischen Salon"-Preis. Vergeben werden ein 1. und ein 2. Preis, dotiert mit 2.000 bzw. 1000 Euro. Autoren und Autorinnen bis zum Alter von 40 Jahren ohne eigene Buchveröffentlichung können ihre Wettbewerbsmanuskripte bis zum 16. September 2002 an die Adresse des Salons senden (Literarischer Salon, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover). Berücksichtigt werden deutschsprachige kurze Prosa sowie in sich geschlossene Auszüge aus einem größeren Text. Die Lesedauer der eingesandten Texte soll 15 Minuten nicht überschreiten.
Aus allen Einsendungen wählen die Salon-Organisatoren sechs Wettbewerbsteilnehmer, die im Oktober vor einer Jury und Publikum lesen. Die Jury besteht wie schon im letzten Jahr aus einem Autor, einem Lektor sowie aus einem überregionalen und einem hannoverschen Literaturkritiker. Für dieses Jahr zugesagt haben Karen Duve ("Regenroman"), Kerstin Gleba (Kiepenheuer & Witsch), Ina Hartwig (Frankfurter Rundschau) und Marco Sagurna (Freier Literaturkritiker, Hrsg. d. Literaturzeitschrift EISWASSER). Die sechs Wettbewerbstexte werden in der Literaturzeitschrift EISWASSER sowie auf der web-site des Literarischen Salons veröffentlicht.

Weiteres unter www.literarischer-salon.uni-hannover.de. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Joachim Otte oder Jens Meyer (0511 - 762 82 32).

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2002-08-03

Unterschriftenaktion gegen die Streichung der Zuschüsse für Literaturzeitschriften in Baden-Württemberg


Eine Unterschriftenliste mit 852 Namen aus der Literatur- und Kulturszene des Landes ging in diesen Tagen an Ministerpräsident Erwin Teufel, der mit einem offenen Brief aufgefordert wird, die Streichung der Zuschüsse für die baden-württembergischen Literaturzeitschriften zurückzunehmen. Der Brief hat folgenden Wortlaut:

Am 27. März hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg den vier Literaturzeitschriften im Land mitgeteilt, dass nach Abschluss der Haushaltsplanungen ,,die vom Land bisher aus Wettmitteln vorgenommene Förderung von Literaturzeitschriften eingestellt werden muss."

Begründung: Die Zeitschriften arbeiteten nicht rentabel, in Zeiten des Internet benötige man sie nicht mehr und irgendwo müsse halt leider gespart werden. Gleichzeitig schmückt sich das Land mit der Behauptung, dass die Literaturförderung in Baden-Württemberg ,,traditionell die größte und differenzierteste" sei, und stattet einen ,,Literatursommer" mit 330 000 EUR aus. Bei der Subvention der Literaturzeitschriften handelt sich um einen Betrag von insgesamt 20 000 EUR im Jahr: bis 2001 erhielten Allmende, exempla, Literaturblatt und Wandler jeweils 5 000 EUR, sie können zum großen Teil ohne diese Unterstützung nicht überleben. Die Unterzeichnenden protestieren gegen diese Streichung, die der Literaturszene einen großen Schaden zufügt: gerade jüngere, unbekannte Autorinnen und Autoren haben ohne Literaturzeitschriften keine Chance zur Veröffentlichung.

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2002-08-01

Texte zum Thema 'S-Bahn'

Für ein noch nicht näher bezeichnetes Projekt (Jubiläum) eines öffentlichen Trägers werden Texte (bevorzugt von Autoren aus Baden-Württemberg, wenn ich recht verstehe) zum Thema 'S-Bahn' gesucht.

Meldungen bitte an: og@carpe.com mit dem Subject: 'S-Bahn' + dem Autorennamen.

[Ich hab selbst nur relativ lückenhafte Angaben.]

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2002-07-28

Was sind die besten Krimis, die jemals hierzulande und anderswo geschrieben wurden?

Bis zum 15. August kann jeder Besucher von www.krimi-forum.de fünf Stimmen für die seiner Meinung nach besten deutschsprachigen
Kriminalromane abgeben. Gleichzeitig stimmen die Experten des SYNDIKATs - allesamt aktive deutschsprachige Krimi-Schreiber und
Schreiberinnen - über die ihrer Meinung nach besten internationalen Kriminalromane ab.

Wer sind also die besten deutschsprachigen Krimi-Schreiber? Welche Romane stehen ganz oben in der Lesergunst? Welche Titel sind die Klassiker des deutschsprachigen Krimis? Welche Bücher muss man einfach gelesen haben? Ende der Stimmabgabe: 15. August 2002.

Krimifans können ihre Stimme für die besten deutschsprachigen Kriminalromane abgeben bei
http://www.krimi-forum.de

Oder der Direktlink zum Abstimmungsformular:
http://www.krimi-forum.de/Seiten/toplist/toplist.html

Die Ergebnisse der beiden Umfragen werden ab September 2002 unter auf www.Krimi-Forum.de und www.das-syndikat.com veröffentlicht.


Hintergrund:
http://www.krimi-forum.de ist mit ca. 180.000 Seitenabrufen pro Monat eine der am meisten besuchten Internetplattformen zum Thema Krimi.
Seit Dezember 1999 findet die Mischung aus Buchvorstellungen, Interviews, Promi- und Veranstaltungs-Tipps, Information und
Unterhaltung ständig wachsende Resonanz bei Publikum, Medien und Fachwelt.

Das SYNDIKAT ist die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur. Sie wurde 1986 gegründet und vereinigt mittlerweile
mehr als 320 aktive deutschsprachige Krimi-Autorinnen und Autoren.
http://www.das-syndikat.com
Bücher in Form von Toilettenpapier

Auf so eine verrückte Idee muss man erst mal kommen: Der KLO Verlag aus Saarbrücken bietet jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Literatur, die aus der Rolle fällt. Im August 2002 erscheinen die ersten Bücher in Form von Toilettenpapier.

Die Texte der literarischen „Klo-Sets“ stammen von elf anerkannten Autorinnen und Autoren, die fast alle dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) angehören. Der Bekannteste dürfte Lutz Rathenow aus Berlin sein. Aber auch die „Klassiker“ Heinrich Heine und Christian Morgenstern sind vertreten. Einer der ersten Klopapier-Schriftsteller ist Andreas Schröter aus Dortmund, der mit dem Text „Ein Irrer“ im komischen Klo-Set (bestehend aus drei Rollen zu je 150 Blatt, Titel „Der Ort gehört mir“, Preis 9,95 Euro, ISBN 3-936664-03-X) vertreten ist.

Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Projekt stammt von dem baden-württembergischen Schriftsteller Mike Bartel. Weil der nicht wollte, dass seine Werke weiter in der Masse von jährlich 80.000 Neuerscheinungen untergehen, und weil er noch dazu mit einem gewissen Hang zur Skurrilität ausgestattet ist, machte er etwas, was vor ihm noch kein Schriftsteller zu tun gewagt hatte. Er suchte jemanden, der seine Texte auf Klopapier druckt. Und er fand Georges Hemmerstoffer von der Wishi Hygienepapier GmbH in Saarbrücken. Der war sofort begeistert und gründete Anfang des Jahres den KLO Verlag, um erstmals literarische Texte auf Toilettenpapier zu veröffentlichen.

Unter den insgesamt sieben Titeln zur Verlagspremiere finden sich Krimis, Kurzgeschichten, bissige Satiren und humorvolle Lyrik. Der KLO Verlag wird mit dieser literarischen Neuheit auch von 9. bis 14. Oktober 2002 auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein.

Vorab gibt es bereits drei Kloliteratur-Präsentationen mit den KLO-Autoren Mike Bartel und Wolfgang Burger unter dem Motto „Das Literarische Klosett“. Am Freitag, 30. August, 20 Uhr im Schloss Neuenbürg (bei Pforzheim), am Samstag, 31. August, 20 Uhr im Theater im Viertel in Saarbrücken und am Mittwoch, 2. Oktober, 20 Uhr im Studiotheater Stuttgart.

Informationen gibt es bald auch im Internet: www.Der-KloVerlag.de

PRESSEKONFERENZ zur Vorstellung der KLO-LITERATUR:
Dienstag, 20. August, 11 Uhr, Schloss Neuenbürg

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2002-07-23

CaféSatz


Das Attendometer², der Verein Studio Junger Bildender Künstler und das Goethe Institut Inter Nationes Budapest schreiben einen Wettbewerb aus für Schriftsteller, Dichter und Bildende Künstler!

Erwartet werden höchstens 500 Zeichen lange Texte, die den Akzent auf die ununterbrochene Wiederholbarkeit legen. Diese Texte erscheinen auf einer Lichtbildtafel, die im Café des Goethe-Institut Inter Nationes Budapest angebracht wird. Es gibt keine Bindung an ein Thema.


Die Werke können aus mehreren Teilen bestehen, die in Fortsetzungen veröffentlicht werden. Die eingeschickten Texte werden von einer unabhängigen Jury beurteilt. Der Wettbewerb wird in mehreren e-mail Rundschreiben für Literaten und Bildende Künstler angekündigt, in Ungarn und ebenso in anderen Ländern. Die ausgewählten Texte sollen später auch in einer gedruckten Broschüre erscheinen.


Die Texte erwarten wir an die e-mail-Adresse attendometer@hotmail.com, wo wir auch gerne weitere Fragen beantworten.


Letzter Abgabetermin für die Texte ist der 31. August 2002.

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2002-07-10

Ausschreibung

2nd Short Story Award des 42erAutoren e.V.:

-- “42” --

Thema:

Die Texte müssen auf irgendeine Art die Zahl “42” verarbeiten,
berücksichtigen, thematisieren - der Phantasie sind in dieser Hinsicht
keine Grenzen gesetzt. Es sollte jedoch eindeutig aus dem Text
hervorgehen, welche Rolle die Zahl spielt. Natürlich genügt es, den
Protagonisten 42 Jahre alt, 42 Kilo schwer, 42 Zentimeter groß sein zu
lassen - ob das allerdings die Jury beeindruckt, kann nicht vorhergesagt
werden. Wir erwarten spannende, originelle, amüsante, unkonventionelle
Stories. Das Genre spielt keine Rolle.

Formales (bitte genau befolgen):

Teilnahmeberechtigt sind alle Autoren, Profis und ambitionierte
Nachwuchsschriftsteller. Einzureichen sind Manuskripte mit maximal 1000
Worten (incl. Überschrift), längere Texte werden zurückgewiesen! Wir
erwarten Short Stories - Gedichte, Theaterstücke, Songtexte usw. werden
nicht akzeptiert. Die Texte sind bis zum 15. Oktober 2002 (Poststempel)
an den

42erAutoren e.V., Cranachstraße 48, 12157 Berlin

zu senden, in 4-facher Ausfertigung und ohne Angabe des Autorennamens auf dem Manuskript. Die 4 Ausfertigungen sind einzeln mit einem persönlichen, möglichst originellen Codewort (auf allen 4 Exemplaren das
gleiche Codewort!) zu versehen. Sie werden in einen Umschlag gesteckt, der wiederum im Versandumschlag - ausreichend frankiert - an uns gesendet wird. Auf dem Versandumschlag wird neben der Absenderadresse
das Codewort wiederholt.

Die Jury:

Die Jury bilden bekannte Autoren, Verlagslektoren, ggf. ein
Literaturagent sowie Vertreter des 42erAutoren e.V.
Die genaue Zusammensetzung der Jury wird im August 2002 auf unserer WebSite bekanntgegeben.

Preise:

Der Sieger erhält den “Short Story Award der 42erAutoren”, außerdem einen Büchergutschein im Wert von 150 EURO. Platz zwei erhält einen Büchergutschein über 70 EURO, Platz drei über 50 EURO. Die zwölf besten
Stories werden im Literaturkalender 2004 des 42erAutoren e.V. veröffentlicht, der ab Frühherbst 2003 im Handel erhältlich sein wird, außerdem werden die ersten zwanzig Plätze auf der WebSite des 42erAutoren e.V. gelistet.

Die Gewinner werden im Frühjahr 2003 bekanntgegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Jörg Chales de Beaulieu, 0921/7570871, oder Thomas Liehr, 030/69509816.

42ERAUTOREN E.V. CRANACHSTR. 48 · 12157 BERLIN

2002-07-09

Bilderbuch sucht Bilder

Nun habe ich eine Kindergeschichte geschrieben und brauche noch dringend Bilder dazu. „Papas Herzkasper“ erzählt von dem kleinen Mädchen Ariane, das eigentlich alles hat, was es braucht. Doch eines nachts wird ihr Vater plötzlich krank. Der Herzkasper, ein kleines Männchen, das nur von Ariane gesehen werden kann, stellt ihr Aufgaben, um ihrem Vater zu helfen. So muss sie Zeit, Zauber und Zärtlichkeit finden.
Die Geschichte kann via Internet unter www.papas-herzkasper.de nachgelesen werden. Ich suche kleine und große Menschen, die mir dazu Bilder schicken. Dabei ist mir ganz egal, ob diese gezeichnet, gemalt oder fotografiert sind, ob Figuren modelliert, Stofffetzen aufgeklebt oder Schrottteile zusammen geschweißt werden. Wichtig ist mir, dass die Abbildungen Fantasie und Gefühl von Kindern und Erwachsenen beflügeln können. Möglichst viele Bilder werde ich auf der Internetseite veröffentlichen. Und vielleicht findet sich so auch ein Verlag für "Papas Herzkasper".
Lutz Debus
Rheinfährstr. 125
41468 Neuss

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2002-07-08

10. Open Mike 2002
Internationaler Wettbewerb junger
deutschsprachiger Literatur

Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 Jahre sind und noch keine eigene Buchpublikation vorzuweisen haben. Berücksichtigung finden kurze Prosa, Lyrik oder ein in sich geschlossener Auszug aus einem Großtext. Der Umfang der Manuskripte muß für eine 15-minütige Lesezeit ausreichend sein. Die Texte selbst dürfen weder veröffentlicht noch zu einem anderen Wettbewerb eingereicht worden sein. Die Manuskripte werden in zweifacher Ausfertigung und als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt und müssen mit einer kurzen Biographie, Adresse, Telefonnummer und eventuell der e-Mail-Adresse versehen sein. Auf den Manuskripten darf der Name des Absenders nicht erscheinen.

Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.
Einsendeschluß ist der 31. Juli 2002 (Datum des Poststempels).

2002-07-07

Hard schreibt wieder Literaturwettbewerb aus

Zum siebenten Mal veranstaltet die Marktgemeinde Hard am Bodensee einen Literaturwettbewerb, der diesmal der literarischen Kurzform gewidmet ist.

"Verdichtungen"

Unter dem Motto "Verdichtungen - kurz, präzise und prägnant" sind nicht nur literarisch Schaffende aller Bereiche (Prosa, Lyrik, Theater, Hörspiel, Aphorismus), sondern auch Journalisten aus den Bodensee-Anrainerstaaten inklusive Liechtenstein zur Teilnahme eingeladen.

Knappheit und Prägnanz

Mit dem Motto "Verdichtungen" verbindet sich der Anspruch, Knappheit im Text (ein bis drei DIN-A-4-Seiten) mit genauer Beobachtung und Prägnanz des
Ausdrucks zu verbinden, heißt es im Ausschreibungstext.

"Die Grenzen zwischen Literatur und Journalismus mit gehobenem Anspruch sind fließend," begründen die Organisatoren ihre Entscheidung, Medienschaffende
einzuladen, beim Wettbewerb mitzumachen.

Als Beispiele werden Karl Kraus, Alfred Polgar und "manchmal Glossen" der "Süddeutschen Zeitung" angeführt. Auch die Short-Story Technik amerikanischer Autoren wird erwähnt.

Jury aus Literaturexperten

Die fünf Personen umfassende Jury, die sich aus Literaturexperten aus Vorarlberg und der Ostschweiz zusammensetzt, wird die Beiträge beurteilen
und innerhalb von vier Monaten die Preisträger ermitteln. Der 1. Preis, zur Verfügung gestellt von der Marktgemeinde Hard beläuft sich auf 4.500 Euro.
Dieser Preis kann auch geteilt werden, zusätzlich gelangen mehrere Förderpreise in Höhe von je 1.000 Euro zur Auszahlung.

Preisverleihung im Rahmen einer Veranstaltung

Die Preisverleihung ist im Rahmen einer Veranstaltung geplant, bei der die Preisträger ihre Beiträge vorstellen werden. Die prämierten Beiträge werden publiziert, wie dies auch bei den vorangegangenen sechs Wettbewerben der Fall war.

Teilnahmebedingungen:

Pro Wettbewerbsteilnehmer(in) kann nur ein Text eingereicht werden. Die Werke müssen in deutscher Sprache abgefasst sein. Allerdings können auch
fremdsprachige Elemente verarbeitet werden. Die eingesandten Texte verbleiben in der Marktgemeinde Hard. Von der Jury als gut befundene Beiträge können in Form einer Publikation von der Gemeinde oder einem Verlag veröffentlicht werden, ohne dass hiefür zusätzliche Honoraransprüche entstehen.

Einsendeschluss: Februar 2003

Der Gesamtumfang soll eine bis drei maschinengeschriebene Seiten, (einzeilig geschrieben) nicht wesentlich überschreiten und ist bis spätestens Februar 2003 an das Marktgemeindeamt Hard, Marktstraße 18, 6971 Hard, unter dem Kennwort "7. Harder Literaturwettbewerb" oder mittels E-Mail an hard@hard.at einzusenden.

2002-07-06

Buch des Jahres 2001

Der vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz e.V. (FöK) ausgelobte Preis "Buch des Jahres 2001", dotiert mit 1500,- Euro, geht zu gleichen Teilen an Thomas Lehr für seine Novelle "Frühling" (Aufbau-Verlag) und Markus R. Weber für seinen Gedichtband "Naturreich Vorhölle" (Verlag Ulrich Keicher). Der Sonderpreis der Jury wurde Heiner Feldhoff für seinen Kürzestgeschichtenband "Kafkas Hund oder der Verwirrte im Sonntagsstaat" (Verlag Klöpfer & Meyer) zugesprochen.
Die unabhängige Jury bestand aus der Vorjahrespreisträgerin Anke Velmeke, dem Literaturkritiker Michael Braun und dem stellvertretenden FöK-Vorsitzenden Marcel Diel.
Der Hauptpreis wird finanziert durch Fördermittel des rheinland-pfälzischen Kulturministeriums, der Sonderpreis durch die Tourismus- und Service-GmbH Ahr-Rhein-Eifel im Auftrag der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Die Preisverleihung findet am 29. August 2002 um 20 Uhr in der Stadtbibliothek Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.
Nähere Informationen im Internet unter: http://www.foerderkreis-rlp.de.

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