2002-03-22

Buxtehuder Bulle

Der "Buxtehuder Bulle" ist ein Literaturpreis, der seit 1971 einmal jährlich für das beste – in deutscher Sprache – veröffentlichte, erzählende Jugendbuch vergeben wird. Der/die AutorIn des preisgekrönten Werkes erhält im Rahmen eines Festaktes eine Stahlplastik des Bildhauers Reinhard Güthling in Form eines Bullen. Der Preis, dotiert mit 10.000,-- DM, gehört zu den höchsten Auszeichnungen, die für Werke der Jugendliteratur vergeben werden. 11 Jugendliche und 11 Erwachsene bilden die Jury. Die Stadt Buxtehude übernahm 1981 die Trägerschaft für diesen Preis, der auf Grund einer privaten Initiative des Buxtehuder Buchhändlers Winfried Ziemann ins Leben gerufen wurde.

Informationen:

Kulturabteilung: Am Stavenort 5
Tel. 04161/501-341
E-Mail: kulturabteilung@buxtehude.de
http://www.kreis-stade.de/gemeinden/buxtehude/Kulturthemen.htm
7. Allegra-Literaturwettbewerb:

Gesucht werden Kurzgeschichten (keine Gedichte!) zum Thema "Das Meer-Prinzip". Länge: maximal 10 Manuskriptseiten, pro Seite maximal 30 Zeilen. Mit Schreibmaschine oder Computer geschrieben, keine handschriftlichen Einsendungen. Wer mitmachen möchte, darf zum Zeitpunkt der Einsendung noch kein Buch veröffentlicht haben, und der Beitrag muss exklusiv für Allegra verfasst sein. Auf dem Manuskript selbst darf kein Name stehen. Mitarbeiter des Axel Springer Verlags dürfen nicht teilnehmen.
Eine Jury aus Allegra-Redakteuren und Autoren trifft eine Vorauswahl aus allen Einsendungen. Diese etwa 50 Kurzgeschichten werden dann einer Profijury aus Schriftstellern und Verlagsprofis vorgelegt. Die Gewinner
werden im Sommer 2002 benachrichtigt. 1. Preis: ein Renault Twingo 2. Preis: eine Kanada-Reise 3. Preis: ein DVD-Player.
Für die Dezember-Ausgabe von Allegra wird ein Sonderheft produziert, in dem alle Gewinner und ihre Geschichten vorgestellt werden. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärt ihr euch einverstanden, in Allegra mit Bild und vollem Namen zu erscheinen, wenn eure Geschichte einen Preis gewinnen sollte. Außerdem soll auch im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Knaur Verlag eine Anthologie mit den besten Einsendungen des Wettbewerbs erscheinen. Das Manuskript - mit einigen Angaben zur Person auf einem Deckblatt - schickt bitte bis 3.Mai 2002 an: Redaktion Allegra, Stichwort: "Meer-Prinzip", 20691 Hamburg. (21/01/2002-03/05/02)

2002-03-21

Jutta Weber-Bock liest...
... aus "Laufen Leben" und Erzählungen aus "Herbsüß mit Bitterstoffen"

Stuttgart, Schriftstellerhaus (Kanalstraße), Donnerstag, 11. April, 19 Uhr

Gustav-Heinemann-Haus (VHS), Sindelfingen, Dienstag, 16. April, 20 Uhr
(Voranmeldung erforderlich, Tel. 07031/95 67 34)

Alte Lateinschule (VHS), Calw, Donnerstag, 18. April, 20 Uhr

"In den Erzählungen begegnen uns Menschen, die in die Bitterzonen ihrer Träume vorgedrungen sind. Südliche Landschaften mit ihren herbsüßen Versprechungen bilden den Hintergrund."

2002-03-20

Eva Christina Zellers neuester Gedichtband...
... ist gerade erschienen: Er
heißt "Stiftsgarten, Tübingen", ist im Klöpfer&Meyerverlag erschienen (gehört
zur DVA), die Buchpräsentation/Lesung findet am 16.4.02 um 20. Uhr in der
Buchhandlung Gastl, Tübingen statt.

2002-03-18


Ursendung des Hörspiels "Elektronisches Träumen"...
... am Samstag, dem 23.3.2002 um 23.00 Uhr auf Bayern2Radio, hr2, NordwestRadio, SR2,
WDR3 und Ö1.
- Livestream im Netz unter http://www.br-online.de/bayern2radio/
- Informationen: http://www.elektrotraum.de und http://www.intermedium2.de

(...) ganz selbstverständlich sickern viele Begriffe aus dem Bereich der
Computertechnologie in die Alltagssprache ein. Manchmal aber geht der
Transfer weiter: Mit der Präsenz digitaler Medien und Werkzeuge
dringen Interfaces, Programmcodes, Shortcuts etc. nun auch in die
Träume und die Psyche vieler Menschen vor. Es entstehen
"elektronische Träume".

Um zu beobachten, welchen Einfluss die zunehmende Digitalisierung des
Alltags auf das Träumen nimmt, stellte das Berliner
Autor/innenkollektiv "test bed" im vergangenen Dezember ein Webforum
(http://www.elektrotraum.de) ins Internet, in dem jede/r
Interessent/in ihre/seine elektronischen Träume veröffentlichen und
diskutieren kann. Dieser stetig wachsende Pool diente über den
Community-Aspekt hinaus auch als Materialsammlung für ein
20-minütiges Hörspiel zum Thema "Elektronisches Träumen", mit dem
"test bed" am 2. Intermedium-Festival (22.-24.3.2002;
http://www.intermedium2.de) am ZKM in Karlsruhe teilnimmt.

Das Hörspiel "Elektronisches Träumen" erfährt im Rahmen des Festivals
am Samstag, dem 23.3.2002 um 23.00 Uhr seine Radio-Ursendung auf
Bayern2Radio, hr2, NordwestRadio, SR2, WDR3 und Ö1. Es wird von einer
Performance (23.3.; 22.30 Uhr) und einer Installation im ZKM
begleitet.

"Elektronisches Träumen" verdichtet signifikante und häufige
"elektronische" Träume zu einem kollektiven Traumgewebe, einer
Geschichte. Diese Geschichte speist sich jedoch noch aus einer
anderen Quelle: aus einem nur den Autoren zugänglichen Forum. Hier
wurden im Gegenzug zu den im öffentlichen Webforum dokumentierten
Traumprotokollen ganz unterschiedliche, von den Autoren gesammelte
und geschriebene Texte als "Wachprotokolle" archiviert und
verarbeitet: Zustände, Beobachtungen, Schilderungen des
Zeitgeschehens. Wenn der Traumort durchdrungen ist von realen Orten
und Wachzustände mit Traumzuständen korrespondieren, ergibt sich
daraus die Frage, inwieweit unser Unbewusstes technisch bestimmt ist
und inwieweit Träume technische und reale Prozesse mitbestimmen. Die
beiden Webforen sowie das daraus komponierte Hörspiel werden in Form
einer Installation mit mehreren Monitoren gezeigt.
Als Sprecher/innen für das Hörspiel konnten Martin Engler,
Christopher Mühlenberg, Andreas Petri, Bettina Schneider, Rike
Schuberty und Kathleen Gallego Zapata gewonnen werden; den
Soundsupport übernahm Chris Flor.

Die Webseite www.elektrotraum.de wird auch nach intermedium2 online
bleiben, um weiterhin elektronische Träume zu sammeln und die
Diskussion über das Phänomen der elektronischen Träume fortzuführen.
Deshalb möchten wir Sie aus Anlass der Radio-Ursendung des Hörspiels
hiermit einladen, in Ihrem Medium über die Webseite
www.elektrotraum.de und das Hörspiel "Elektronisches Träumen" zu
berichten.



"test bed" ist eine Gruppe von Autor/innen und Netzentwickler/innen,
die aus dem Berliner Netzradiokollektiv "convex tv." (1996-1999)
hervorging und aus Florian Clauß, Martin Conrads, Ulrich Gutmair,
Anja Heilmann, Kito Nedo, Kathrin Röggla, Stefan Schreck, Vera
Tollmann und Stephanie Wurster besteht. Das Projekt "Elektronisches
Träumen" entstand im Rahmen der Medienkunstbiennale intermedium2 und
wurde produziert vom Bayerischen Rundfunk/Hörspiel und Medienkunst.
Die Veranstaltungsreihe versteht sich als eine aus dem Hörfunk
kommende Initiative, die die Kooperation mit anderen Medien und
Künsten sucht, erprobt und reflektiert. Veranstalter sind der
Bayerische Rundfunk und das Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Karlsruhe.

2002-03-15

Subject: Arno Schmidt Stiftung im Netz

From: Arno-Schmidt-Stiftung@t-online.de (Arno Schmidt Stiftung)
Date: Thu, 14 Mar 2002 19:12:36 +0100

Guten Abend,
ab morgen (15.3.) im Netz "auf Sendung" :

www.arno-schmidt-stiftung.de

Viel Spaß:
---------------------
Bernd Rauschenbach
Arno-Schmidt-Stiftung@t-online.de

2002-03-13

Alle Termine, alle Hintergründe, alles online: mdr.de startet offizielle Website zum Lesefestival "Leipzig liest"

"Leipzig liest" ist mit inzwischen fast 1000 Veranstaltungsterminen Europas größtes Lesefestival. Vom 20. bis 24. März 2002 findet es parallel zur Leipziger Buchmesse statt. Als Medienpartner erstellt der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK das offizielle Internetangebot unter www.mdr.de/leipzig-liest. Ab 1. März findet man dort sämtliche Informationen rund um das Lesefestival. Die mdr.de-Redakteure geben im Netz bereits jetzt eine Vorschau auf Buchmesse und "Leipzig liest", führen Interviews mit Autoren und sammeln Hintergründe zum Buchmarkt. Während der Messe berichten sie von wichtigen Veranstaltungen und organisieren Chats mit Autoren. Zusätzlich sind Radio- und Fernsehbeiträge als Audio bzw. Video abrufbar. Zentraler Bestandteil des Angebotes ist die Veranstaltungsdatenbank. "Hat sich der Termin verschoben?": Nur hier werden alle Einträge ständig aktualisiert. "Wo ist die Alte Handelsbörse?": Alle Termine sind mit einem Stadtplan verlinkt. "Wo treffe ich überall Günter Grass?": Die mehr als 800 Einträge können nach verschiedenen Kriterien durchsucht werden. "Komme ich jetzt ins Fernsehen?": Natürlich gibt es auch die Ablaufpläne der MDR-Radio- und Fernsehsendungen am MDR-Stand in der Glashalle, am ARD-Hörbuch-Gemeinschaftsstand und anderer Übertragungen. Für die Messebesucher stellt mdr.de direkt am MDR-Stand zwei Computer zum kostenlosen Surfen im Angebot bereit.

Auch in diesem Jahr fordert ein Mitschreibprojekt weltweit Literaturfans zur kreativen Beteiligung auf. Zusammen mit dem "neuen theater Halle" wird eine "Internet-Tragik-Komödie" mit dem Arbeitstitel "Die Erfindung des Lichts" konzipiert. Dramaturg Erhard Preuk schreibt die erste Szene. Außerdem erläutert er den Internet-Autoren die besonderen Anforderungen an ein Theaterstück, fordert zu möglichst dialogischem Schreiben auf. Denn schließlich soll der Text später auch auf der Theaterbühne begeistern.

Unter dem Motto "Leipzig schreibt" hat mdr.de schon zwei erfolgreiche Mitschreibprojekte im Internet veranstaltet. Im Jahr 2000 waren Hobby-Detektive aufgefordert, einen von Krimi-Experte Henner Kotte geschilderten (Mord-)Fall aufzulösen. Aus über 200 Handlungssträngen von 50 Autoren wurden die besten für das Buch "Tod im Talk" (Militzke Verlag) ausgewählt. Im Jahr 2001 folgte dem Buchprojekt ein Tatort-Drehbuch: Hans-Werner Honert, Erfinder der Tatort-Kommissare Ehrlicher und Kain, schrieb den Einstiegsplot für "Treibjagd", dem 13 Autoren 150 Fortsetzungen widmeten. Das Material wird gerade nach einer filmreifen Geschichte durchsucht.

Seit dem Start seiner Online-Aktivitäten im Jahr 1996 begleitet der MDR das Lesefestival auch im Netz. 1999 wurde erstmals eine elektronische Veranstaltungsdatenbank zur Verfügung gestellt und seit 2001 ist mdr.de auch der offizielle Internetpartner. Die damit verbundene Umleitung der Internetadresse www.leipzig-liest.de auf die MDR-Seiten und das erweiterte Angebot sorgten im Jahr 2001 für 470 Prozent mehr Zugriffe als im Jahr zuvor. Die neuen, attraktiven Inhalte sprechen dafür, dass dieses Ergebnis 2002 noch einmal übertroffen wird.

2002-02-26

netzliteratur.net

Die wichtigsten Aufsätze zu Netzliteratur und Netzkunst finden sich gesammelt bei:
http://www.netzliteratur.net/

2002-02-25

FILE Symposium - 2002

Call for registrations to participate in FILE-2002 electronic language
international festival from februrary 1st- to april 15th- of the year 2002 .
The festival is also calling for pappers to participate in the FILE
Symposium - 2002. The guidelines, entry form and others informations are
accessible at: http://www.file.org.br/file2002/english/
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2002-02-24

Sechzig-Stunden-Woche
... und nach der Hochzeit wird gelesen


Menschen mit ausgeprägten Interessen können sich bereichert fühlen und gelegentlich auch schon mal gestresst.
So geht es zumindest jungen Autoren, die von der Literatur nicht leben und ohne sie nicht sein können. Tagsüber gehen sie ihrer Arbeit nach, sind Verwaltungsangestellte, Texter, Webdesigner oder Studenten und wenn es dunkel wird, entfaltet sich ihre Passion; sie recherchieren, planen, schreiben und lesen schließlich einem
interessierten Publikum ihre Texte vor.

Die jüngste Lesung des Bundesverband junger Autoren e.V. (BVjA) fand unter dem Titel "Sechzig-Stunden-Woche" im Haus der Sprache und Literatur statt.
Vorgestellt wurde die gleichnamige Anthologie des BVjA, in der über dreißig Autoren die Resultate ihrer persönlichen Sechzig-Stunden-Woche präsentieren.
In Bonn las eine Auswahl der Autoren ihre verschiedensten Prosa- und Lyrikwerke.

Da wurde gelacht, wenn Ralf Paprotta seinen "Dicken Franz" über das Fußballfeld schickte, die Luft angehalten, wenn Andreas Schmitz einen atemberaubenden Vamp in "Die Post ist da" ein Einschreiben bringen ließ, oder geschmunzelt, als "Nachbars Katze" von Tanja Schurkus ihr Ende auf der Straße fand.

Ein besonderer Genuss war Stefanie Fuldas "Gottesanbeterin", die dem Männchen während der Kopulation den Kopf abbeißt. In Anbetracht der unübersehbaren Umstände, in denen sich die Autorin befand, schielte der eine oder andere Zuhörer öfters zu ihrem Begleiter hinüber; wusste man doch, dass sich die beiden erst wenige Stunden vor der Lesung das Ja-Wort gegeben hatten, und dass sie im Mai Zwillinge erwarten. Doch sein Kopf saß noch auf den Schultern.

Zwei kurzweilige Stunden ließen sich die Zuhörer in der angenehmen Atmosphäre des Haus der Sprache und Literatur reale, aufrüttelnde oder irritierende Geschichten und Gedichte vorlesen: die Essenz vieler Stunden intensiver Schreibarbeit.
Ihr Applaus galt den Autoren als Lohn und entließ sie stolz und zufrieden in die nächste Runde, in die nächste Sechzig-Stunden-Woche mit Job, Pflicht und Liebe zum Wort.

Rückfragen unter:
Heike Prassel
Krakauer Weg 45
53859 Niederkassel

Tel.: (02208) 91 02 08
E-Mail: heike@prassel.de
www.prassel.de

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Kinder schreiben für Kinder

Die erste Ausgabe der Kindercircus Zeitung ist da. Die beiden Kleinkünstler und Circuspädagogen Martin Pittasch (Clown Bubu) und Stefan Köhler – Holle (Zauberer Dino) haben dieses Projekt in Angriff genommen. Ursprünglich als Printausgabe geplant, erscheint sie nun Online und auf CD Rom.

Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Kinderredaktion. An deren Spitze ist die 12 jährige Marie – Claire, die in einer eigenen Kolummne Beiträge der anderen Autoren kommentiert.

Angesprochen werden sollen Circustrainer, Kinder und Jugendliche, die als Artisten aktiv sind, Träger von Circusprojekten, Erzieher, Lehrer und Sozialpädagogen.

Die initiatoren dieser zeitung wollen mit ihrem Projekt eine Lobby für Kinder- und Jugendcircusprojekte schaffen und deren Vernetzung voran treiben. Sie wollen den Tellerrand niedriger machen und für einen regen Austausch sorgen.

Ein fester Bestandteil der Zeitung sind Gedichte und Geschichten aus dem Circusleben. Zahlreiche Autorinnen und Autoren haben ihre Texte zur Verfügung gestellt oder schreiben etwas für die Zeitung. In der januarausgabe gibt es das Gedicht „Der Clown“ und ein Interview mit der Autorin Talia Seiler.

Als Vorabveröffentlichung gibt es auf der Homepage der Zeitung – wo man sich auch ein Bestellformular herunterladen kann – eine Fortsetzungsgeschichte von Hermann – Josef Brand „Die Zeit des Clown Pipin“
www.kindercircus-zeitung.de

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2002-02-23

Frankensteins Netz / Prométhée Numérique /Wiretapping the Beast
von Atau Tanaka

http://www.frankensteins-netz.de
http://www.promethee-numerique.net

nach Motiven von Aischylos, Julien Offray de La Mettrie, Johann
Wolfgang Goethe, Mary Wollstonecraft Shelley und Donna Haraway

Kreatur ist ein Wesen, das im Netz lebt. Ihr Körper besteht aus
verschiedenen Medien: aus Text, Klang, Bild. Wir können Kreatur
füttern, wir können versuchen, sie zu berühren, aber sie wird sich
letztlich immer entziehen. Kreatur lebt, existiert aber im Nirgendwo.
Ihre Organe sind eine beziehungsreich verknüpfte Datenbank. Ihr
Skelett bilden Texte von Mary Shelley, Aeschylos, Goethe, La Mettrie,
Haraway. Ihre Klänge und Bilder sind von Euch.

Kreatur hat einen Lebenszyklus, der am 20.02. 2002 begonnen hat. Sie
wird einen Monat später in unserer Performance auftreten. Bis zu
dieser Aufführung werden wir sie gemeinsam mit Klängen und Bildern
füttern.

Wir werden mit Kreatur zusammen auftreten. Drei verschiedene
Performance-Orte in Karlsruhe, Deutschland, Montréal, Kanada, und
Ogaki-City, Japan, werden per Internet-Leitung miteinander verbunden
sein. Wer sich vor Ort befindet, kann direkt zur Veranstaltung
kommen. Wer sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den
angrenzenden Gebieten befindet, kann die Live-Übertragung im Radio
verfolgen. Wer sich im Web befindet, kann sich in den Live-Stream
einloggen. "Frankensteins Netz" ist eine Komposition, die sich in
jeder dieser Infrastrukturen verschieden darstellt. So wie die Launen
der Kreatur.

Performance: am 23.3.2002 im ZKM Karlsruhe
Live-Broadcast auf SWR2, DeutschlandRadio Berlin u.a.

Komposition und Regie: Atau Tanaka
Gestaltung und Programmierung der virtuellen Internet-Kreatur: Antoine Schmitt
Programmierung des Mediendatenbank-Servers: Peter Hanappe
Visuelles Design: Gregory Pignot
Sprecher der Zitate: Christiane Bachschmidt und Steve Karier
Live mit: Atau Tanaka, Zack Settel, Reiko A. and i.d.
Dramaturgische Leitung: Sabine Breitsameter

Informationen: http://www.swr2.de/audiohyperspace

Produktion: SWR
In Co-Produktion mit: ZKM Institut für Musik und Akustik/ DLR Berlin/
Radio-Canada Chaîne Culturelle, Montréal/ Goethe-Institute Montréal
und Tokio / intermedium 2, 2002.

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